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Sparkurs
09. November 2012 11:32; Akt: 09.11.2012 12:52 Print
Credit Suisse streicht in der Schweiz 300 Jobs
Credit-Suisse-Boss Brady Dougan macht ernst und baut in der Schweiz 300 Stellen ab. Die Betreuung von Kleinkunden und die Vermögensverwaltung für Wohlhabende werden zusammengelegt.
Die sich auf Sparkurs befindende Grossbank Credit Suisse (CS) baut in der Schweiz 300 Stellen ab. Die personalintensive Betreuung von Kleinkunden und die Vermögensverwaltung für Wohlhabende sollen zusammengefasst werden.
«Es geht um eine Vereinfachung der Managementstrukturen», sagte CS-Sprecher Marc Dosch der Nachrichtenagentur SDA. CS-Privatbank- Chef Hans-Ulrich Meister hatte am Freitagmorgen die Mitarbeiter über die neuen Massnahmen informiert.
Die Betreuung des Geschäfts sowohl für Kleinkunden als auch für reiche Privatkunden umfasst nach CS-Angaben «mehrere Tausend» Mitarbeiter. Betroffen vom nun angekündigten Stellenabbau seien vor allem Management-Funktionen, Stabsstellen und Fachleute, sagte Dosch.
Angestellte Schweiz fordert Kurzarbeit
Bei der Organisation Angestellte Schweiz ist man über den Entscheid der CS betrübt: Es sei fantasielos, in schwierigen Zeiten immer zur Massnahme des Stellenabbaus zu greifen. Der Vorschlag: Kurzarbeit – das habe sich in anderen Branchen bestens bewährt. Dabei bleibe das wertvolle Know-how erhalten und man sei bestens aufgestellt, wenn sich die Situation wieder verbessert habe. «Die mangelnde Weitsicht überrascht umso mehr, als sich die Banken sonst mit Blick auf die Profitmaximierung sehr einfallsreich geben», schreibt Angestellte Schweiz in einer Medienmitteilung.
Insgesamt beschäftigt die CS in der Schweiz rund zwei Fünftel ihrer etwa
Die CS kann sich wie andere globale Banken aktuellen Wirtschaftsproblemen nicht entziehen. Ende Oktober hatte die Bank bekannt gegeben, dass sie bis 2015 vier Milliarden Franken einsparen wolle. Damit baut sie frühere Sparprogramme noch aus. Mitte 2011 hatte ein Stellenabbau begonnen, dem bisher etwa 2500 Posten zum Opfer gefallen sind.
(sas/sda)
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Alle 39 Kommentare

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salamitaktik
das ist erst der anfang liebe leute,salamitaktik es werden noch einige tausend mehr folgen,ist auch gut so,das sind immer noch künstlich aufgeblasene firmen,die party ist vorbei gewöhnt euch daran.die schweiz kann viel mehr wir haben genug andere fähigkeiten
Übung macht den Meister
Bravo Chef Hans-Ulrich Meister! Bravo!
Konstanter Abbau bei der CS
Nicht nur die Dienstleistungen, sondern auch Mitareiter werden konstant abgebaut. Es ist erstaunlich, dass jetzt die 300 speziell erwähnt werden. Leider hat die Bank kein gutes Gefühl für Personalabbau und so merkt kaum jemand, dass an neuralgischen Orten Leute fehlen und die Erbringung der Leistung am Kunden eher zufällig ist. Sparen ja, Leute abbauen ja, aber mit einer gewissen Weitsicht, bitte.