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31. Januar 2012 13:53; Akt: 31.01.2012 14:40 Print

Wo die Mieten besonders hoch sindWo die Mieten besonders hoch sind

Eine typische 4,5-Zimmer-Mietwohnung kann in der Schweiz zwischen 1000 und 4000 Franken kosten. Eine Landkarte zeigt, wo sie am teuersten und wo sie am günstigsten ist.

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Je dunkler die Farbe, desto teurer die Bleibe: Die Karte zeigt, wo die Wohnungsmieten in der Schweiz wie viel kosten. (Bild: comparis.ch)

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Es ist immer die gleiche Wohnung. Sie hat 4,5 Zimmer, 100 Quadratmeter Wohnfläche, einen Balkon, und einen durchschnittlichen Ausbaustandard. Steht diese Wohnung in der Stadt Zürich, beläuft sich ihre Miete durchschnittlich auf 2950 Franken, im Zentrum von Genf sogar auf 3900 Franken. Die Mieter aus Basel und Bern zahlen mit 2150 respektive 2100 Franken für die gleiche Wohnung deutlich weniger. Am günstigsten ist die durchschnittliche Miete für eine Wohnung aber in der Gemeinde Nesslau-Krummenau im Toggenburg. Dort kostet sie nämlich nur rund 1000 Franken.

Statistisches Modell für Angebotsmieten

Diese Zahlen hat der Internetvergleichsdienst Comparis berechnet. Aus rund 250 000 Wohnungsinseraten hat Comparis ein statistisches Modell erstellt, das Aussagen zu den Angebotsmieten in der ganzen Schweiz macht.

Comparis habe eine «typische Wohnung auf eine virtuelle Reise quer durch die Schweiz geschickt», heisst es. Daraus wird ersichtlich, dass die durchschnittliche Viereinhalbzimmer-Wohnung in der Schweiz je nach Standort bis zu fünf Mal mehr kosten kann.

Feriendestinationen haben hohe Mietkosten

Die Gründe für die Mietunterschiede liegen zum Teil auf der Hand: Rund um den Zürichsee sowie am nördlichen Ufer des Genfersees sind die Wohnlagen begehrt, die Wirtschaftskraft dieser Zentren ist hoch, die Zuwanderung ebenfalls. Dies alles macht den Wohnraum teuer.

Zu den begehrten Regionen gehören auch die Gegenden um den Zuger- und den Vierwaldstättersee, sowie Feriendestinationen wie St. Moritz, Flims, Davos, Crans-Montana oder Ascona.

Am Zürichseeufer ist zudem ein weiterer Trend zu beobachten: Je näher an der City, desto teurer die Wohnung. So sind die Wohnungsmieten in der Innenstadt teurer als in den Goldküsten-Gemeinden Zollikon (3350 Franken), Küsnacht (3500 Franken) oder Erlenbach (3150 Franken). Auch auf der anderen Seeseite, im Volksmund «Pfnüselküste» genannt, fallen hohe Durchschnittsmieten an. In Kilchberg zahlt man für die Durchschnittswohnung 3050 Franken, in Rüschlikon 3800 Franken.

Seelage auch ohne Luxuspreis möglich

Es gibt aber auch günstigere Lagen in Städten und bei Seen. Dafür nennt Comparis die Beispiele Bern und Basel, wo keine überhöhten Mieten gezahlt werden müssen. Auch die Nähe zum Wasser führt nicht immer gleich zu Luxuspreisen: Weder der Bodensee, noch das Berner Seeland noch das Berner Oberland zeichnen sich durch besonders hohe Mieten aus.

Gleichzeitig gibt es aber Vororte, die deutlich teurer sind, als die Zentren, wie zum Beispiel Ennetbaden, wo eine Wohnung 2450 Franken kostet, während sie in Baden nur 2100 Franken kostet. Auch in Bottmingen (2250 Franken) ist die Mietwohnung teurer als in der Stadt Basel (2150 Franken). In Bremgarten bei Bern kostet die Wohnung ebenfalls mehr (2250 Franken) als in Bern selber (2100 Franken).

(egg)

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  • Flup am 02.02.2012 13:41 Report Diesen Beitrag melden

    Richtige Hochhäuser brauchts

    Die ganzen hohen Mietpreisen entstehen durch die Begrenzung des Baulandes und vorallem das man in der Schweiz nicht hoch bauen darf. Solange wir keine richtigen Hochhäuser haben mit vielen Wohnung drin wird der Mietpreis auch nie fallen.

  • Jac ky am 02.02.2012 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Logisch

    Es ist doch sonnenklar warum die Wohnungen bei uns so teuer sind, weil sie Mangelware sind und sich auf die Wohnungen oft 60 und mehr bewerben. Und da die Grenzen offen sind, können sich die EU-Leute ebenfalls nach lust und laune bewerben. Viele von Ihnen verdienen bereits in der EU gut, aber in der Schweiz wohnen und arbeiten ist eben für diese wirtschaftlich besser. So werden die Preise hochgetrieben, denn die EU-Bürger können es sich leisten. Daher: Nur noch das absolute Minimum an Leuten in die Schweiz lassen. Somit würda auch die Betonisierung aufhören und die Lebensqualität erhalten.

    • primo am 02.02.2012 15:17 Report Diesen Beitrag melden

      logisch

      Dann hört auf Steuergeschenke zu machen für reiche EU Zuzüger! Doch genau das wollen ja die Bürgerlichen Parteien sprich EU Gegner nicht! Sie sind es ja genau, die nur Hochqualifizierte und Topverdiener ins Land holen. Und für die wird schön munter an Toplagen gebaut und die Mietpreise gehen allgemein in die höhe!

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  • Misa Matter am 01.02.2012 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Olten als Alternative

    Es stimmt schon, die Wohnungen in den Städten sind zu teuer, da lohnt es sich schon nach alternativen Ausschau zu halten. Begeistert sind wir von Olten, hier hat es ein grosses Wohnungsangebot für Wohnungen jeden Geschmack, die Preise sind sehr günstig und man ist innert einer halben-Dreiviertel Stunde in Basel,Bern und Zürich. Ausserdem ist Olten ein angenehmer Ort zum Leben.

    • Maegi Stutz am 02.02.2012 00:53 Report Diesen Beitrag melden

      Mietpreise und wohnen

      Olten ist eine schöne Stadt, trotzdem hat es seine sehr negativen Seiten, eigentlich (fast) wie überall!

    • Nico Meier am 02.02.2012 09:08 Report Diesen Beitrag melden

      richtig

      Olten wie auch Aarau sind beides sehr zentral gelegene Städte die über relativ viele Wohnungen zu guten Mietpreisen verfügen. Aarau mit etwas höheren Mieten als Olten dafür sind in Aarau die Steuern etwas tiefer.

    • Nico Meier am 02.02.2012 09:08 Report Diesen Beitrag melden

      richtig

      Olten wie auch Aarau sind beides sehr zentral gelegene Städte die über relativ viele Wohnungen zu guten Mietpreisen verfügen. Aarau mit etwas höheren Mieten als Olten dafür sind in Aarau die Steuern etwas tiefer.

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