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02. Dezember 2011 07:17; Akt: 02.12.2011 07:19 Print
Der Reichste verlor am meisten
von Elisabeth Rizzi - Die Eurokrise geht an den 300 Reichsten im Land nicht spurlos vorbei. Top-Verlierer ist Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Er büsst 3 Milliarden ein – und bleibt trotzdem der Reichste.
Letztes Jahr frohlockten sie noch: Die Vermögen der 300 reichsten Schweizerinnen und Schweizer waren nach der Banken- und Finanzkrise um 21 Milliarden Franken angeschwollen. Doch nun wirft die Weltuntergangsstimmung in den Euroländern auch dunkle Schatten auf das Alpenland. Nur noch knapp halb so viel Geld verdienten die Vermögendsten in der Eidgenossenschaft; nämlich 11 Milliarden Franken. Gesamthaft besitzen sie 481 Milliarden Franken.
Bildstrecken Forbes-Liste der reichsten Entertainer 2011Zwar retteten die grosse Nachfrage nach Luxusgütern und der Boom im Kunstmarkt die Reichen vor dramatischen Verlusten, wie sie in der Finanzkrise auftraten (2008 und 2009 hatten die Reichsten 80 Milliarden Franken verloren). Trotzdem mussten gerade die Reichsten der Reichsten 2011 Federn lassen. So verlor der seit zehn Jahren Reichste im Land gut 3 Milliarden Franken. Ikea-Gründer Ingvar Kamprad ist damit auch der grösste Verlierer im heute publizierten Ranking «Die 300 Reichsten der Schweiz 2011» des Wirtschaftsmagazins Bilanz.
Auch die Griechen zählen zu den Top-Verlierern. Das Vermögen der Familie Latsis schmolz 2011 um 1 Milliarde auf noch 3 bis 4 Milliarden Franken. Die Reiterin Athina Hélène Onassis verlor ebenso viel und besitzt neu noch 2 bis 3 Milliarden Franken. Insgesamt haben 39 der Reichsten dieses Jahr Vermögen vernichtet.
Goldgrube Glencore
28 von ihnen haben dagegen Geld verdient. Der Zuwachs der Vermögen ist in erster Linie den 16 Personen und Familien zuzuschreiben, die heuer neu in die Liste aufgenommen wurden. Von diesen hat knapp ein Drittel seinen Reichtum dem Börsengang des Rohstoffgiganten Glencore zu verdanken. Allen voran das Vermögen des Glencore-CEOs, Ivan Glasenberg, wuchs um 4,75 Milliarden auf neu 6 bis 7 Milliarden Franken.
Auch Hansjörg Wyss hat dank des Verkaufs seines Medizinaltechnik-Unternehmens Synthes viel Geld verdient. Er rutschte mit einem Plus von 3 Milliarden und einem neuen Kontostand von 9 bis 10 Milliarden Franken erstmals in den erlesenen Kreis der zehn reichsten Schweizer.
Neu hat es auch Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck unter die 300 Reichsten geschafft. Er besitzt zwischen 100 und 200 Millionen Franken; so viel wie auch CS-CEO Brady Dougen, die ex UBS-CEOs Oswald Grübel und Marcel Ospel und Novartis-Präsident Daniel Vasella.
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Alle 81 Kommentare

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Reich un Arm
Die Lehre daraus:Indem man die Reichen ärmer macht,wird kein Armer reicher.Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
genau
Mitleid bekommt man geschenkt doch Neid muss man sich verdienen.
NÖRGLER VOR!!!
ich habe gelesen, dass wenn man das gesamte Vermögen dieser Superreichen auf jeden einzelnen Schweizer verteilen würde, dann erhält jeder CHF 69'000; an alle Nörgler unter mir...wenn die das machen würden, würded ihr das Geld eh nur verprassen....deshalb sind die reich und ihr nicht. :-)
manche nehmen es
Es gibt nur Möglichkeiten Reich zu werden: 1. Lottogewinn 2. Erben
Arbeiten
Regioider, Du hast Pt. 3 vergessen "Arbeiten". Du brauchtst eine gut Idee und dann mach Dich selbständig. Wobei die wöchentliche Arbeitszeit nicht bei 42 Stunden liegt. Aber die Chance "Reich" zu werden hat jeder!