Mehr als im Vorjahr

08. November 2012 07:56; Akt: 08.11.2012 08:25 Print

5189 mehr Arbeitslose im Oktober

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat im Oktober erneut zugenommen. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,8 Prozent im September auf 2,9 Prozent.

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Zugenommen hat die Arbeitslosigkeit insbesondere in der Westschweiz und unter Ausländern. Demgegenüber ging die Jugendarbeitslosigkeit leicht zurück.

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Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) registrierte laut Mitteilung vom Donnerstag 125'536 Arbeitslose. Das waren 5189 mehr als im September.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit ist im Herbst zwar üblich. Die Zahl der Arbeitslosen liegt aber um 10'358 höher als im Oktober 2011. In den letzten Wochen häuften sich Meldungen von Unternehmen, die zahlreiche Stellen streichen wollen. Dazu zählen etwa die Grossbank UBS, das Chemieunternehmen Lonza oder der Elmex-Hersteller Gaba.

Zugenommen hat die Arbeitslosigkeit insbesondere in der Westschweiz und unter Ausländern. Demgegenüber ging die Jugendarbeitslosigkeit leicht zurück.

Die Zahl der Stellensuchenden stieg im Oktober um 7665. Derweil stagnierte die Zahl der offenen Stellen praktisch (-44). Von Kurzarbeit waren gemäss neuesten Zahlen im August 5179 Personen betroffen. 3015 Personen wurden im Verlauf des Monats August ausgesteuert.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • HaRu WEBER am 08.11.2012 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Arbeitslose+die Einwanderer

    Ich sage nur 80'000 neue Einwanderer. Nur mit Arbeitsvertrag möglich? usw ! ! !

  • Andrea aus Zug am 08.11.2012 08:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Come off it....

    Egal was das SECO da erzählt! Wurscht was auf dem Arbeitsmarkt passiert! Solange man mit Arbeitslosengeld auf hohem Niveau leben kann und sich nicht wirklich um Arbeit bemühen muss und zum Beispiel private Geschäftsmeetings über mehrere Tage im Ausland wahrnehmen kann ohne dass das RAV etwas unternimmt.....solange geht's allen noch zu gut! Fall persönlich bekannt!

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  • Paul Etter am 08.11.2012 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Arbeitslosenstatistik Betrug

    Arbeitslose Statistik ??? Wir haben nur so wenig Arbeitslose weil ein grosser Teil der Ausgesteuerten aus der Statistik entfernt werden. Das ist Betrug am Volk und Kosmetik die wir nicht verdient haben. Schämt euch. Oder sind etwa Ausgesteuerte Personen ein Wegwerfprodukt? Fast könnte man dies glauben. Pfui!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dani am 08.11.2012 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    War zu erwarten.

    Bringt doch weiter Euer Geld über die Grenze! Es werden noch viel mehr Personalabbauen.

  • Martha am 08.11.2012 11:05 Report Diesen Beitrag melden

    wie jetzt?

    Wundern die steigenden Arbeitslosenzahlen jemanden? Solange Kreti und Pleti einwandern kann und auf unterstem Lohnniveau arbeitet, sicher nicht.

  • HaRu WEBER am 08.11.2012 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Arbeitslose+die Einwanderer

    Ich sage nur 80'000 neue Einwanderer. Nur mit Arbeitsvertrag möglich? usw ! ! !

  • Andrea aus Zug am 08.11.2012 08:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Come off it....

    Egal was das SECO da erzählt! Wurscht was auf dem Arbeitsmarkt passiert! Solange man mit Arbeitslosengeld auf hohem Niveau leben kann und sich nicht wirklich um Arbeit bemühen muss und zum Beispiel private Geschäftsmeetings über mehrere Tage im Ausland wahrnehmen kann ohne dass das RAV etwas unternimmt.....solange geht's allen noch zu gut! Fall persönlich bekannt!

    • Dänu am 08.11.2012 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      lächerliche Aussage von ihnen Andrea!

      ..und weil sie jemanden im Bekanntenkreis kennen der sowas macht wie von ihnen beschrieben, werfen sie nun allen Arbeitslosen die gleiche Absicht vor!?!? Schmarotzer gibt es auch in der Arbeitswelt, Leute die den ganzen Tag arbeiten und dabei kaum etwas tun und sich dann noch grosszügig von der Wirzschaft tragen lassen. Aber trotzdem sind nicht alle so

    • soso am 08.11.2012 10:22 Report Diesen Beitrag melden

      kokolores

      Dummes Zeug; wie wollen Sie sich um Arbeit bemühen, wenn fortlaufend Stellen GESTRICHEN und ABGEBAUT werden:logisches Denken ist Glücksache!Danü hat RECHT.Schon mal was von einem Boreout-Syndrom gehört,wo Leute zwar am Arbeitsplatz sitzen, aber durch zu wenig Arbeit massiv unterfordert sind und mehr Privates als wirkliche Arbeit erledigen.U.man vergesse die Pseudo-Commitment-Strategie nicht,wo viel Arbeit VORGETÄUSCHT und deshalb angestrengt in den PC geglotzt wird!

    • Gerry am 08.11.2012 10:39 Report Diesen Beitrag melden

      Andrea du hast keine Ahnung!

      Ich möchte gerne sehen wer mit 2300.-- Brutto in einem teuren Land wie der Schweiz auf "hohem Niveau" leben kann. Mal wieder eine Hetzerin die keine Ahnung hat und dann auch noch aus dem Kanton Zug, wo man kaum Steuern bezahlt, kein Wunder. Halt dich einfach zurück, wenn du nicht weiss wovon du schreibst, denn ich weiss es!

    • Ina Spitzer am 08.11.2012 11:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Andrea

      Keine gute Aussage von Ihnen Andrea. Das stimmt so nicht, man kann mit dem Arbeitslosengeld nicht auf hohem Niveau leben und man muss was tun dafür das mans kriegt. Arbeitsbemühungen die können auch kontrolliert werden vom RAV. Aber es gibt natürlich immer und überall faule Menschen die das System ausnutzen soweit es geht...

    • Thomas Wassmer am 08.11.2012 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Andrea

      anstatt so eine Aussage zu tätigen, hätten sie mir such direkt ins Gesicht schlagen können. ich bin seit zwei Jahren auf der Suche nach einer Feststelle. ohne Erfolg. nur immer mit lehren versprechen. ich rate ihnen dringend, schmeissen sie ihren Job hin, und ver suchen es selbst, dann können sie dich entsprechende Urteile erlauben. wenn die aber keine Ahnung haben, wie es für stellensuchende ist, bitte ich sie einfach still zu sein.

    • K.Ro am 08.11.2012 11:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Von nichts kommt nichts

      Andrea hat nicht Unrecht. Bei den meisten Arbeitslosen folgt oft das Scheinargument: "Für mich gibt es nichts gescheites mehr". Weiterbildung? Dafür sind sich viele zu Fein. Kanton wechseln? Auf keinen Fall. Wer nicht den Willen hat seinen Hintern selber zu tragen, hat kein Anrecht sich zu beklagen.

    • Stefan R. am 08.11.2012 12:25 Report Diesen Beitrag melden

      Wo viel Geld?

      Liebe Andrea, ich hatte letzten Monat das erste mal Arbeitslosengeld bekommen, ausgezahlt 1650.--. Damit muss ich mich und meine Frau ernähren, die Wohnung zahlen etc. Ich habe nichts auf der hohen Kannte da die letzten Jahre alles teurer wurde. Ich weiss nicht wie ich die Schulden bezahlen soll, ich weiss auch nicht wie ich die beiden Betreibungen welche ich seid kurzem habe begegnen soll. Villeicht haben Sie ja eine Idee? Der letzte Arbeitgeber ist mir noch ein Monatslohn schwach, den habe und werde ich wahrscheindlich auch nie sehen. Für Ihre Antwort bin ich sehr dankbar!

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  • Roman am 08.11.2012 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Mühsam

    Schreibt doch bitte mal über die Leute, die Sozialhilfe beziehen.

    • R. Amon am 08.11.2012 09:06 Report Diesen Beitrag melden

      Outsourcing von Arbeitslosen

      an die Sozialämter - ein Thema für sich.

    • Rudi am 08.11.2012 09:30 Report Diesen Beitrag melden

      Mehr ausgesteuerte als Arbeitslose

      @ R. Amon: eben, schreibt mal über die Sozialhilfezahlen, Arbeitslosenzahlen erscheinen jeden Monat. Dabei machen die die Minderheit aus.

    • Ina Spitzer am 08.11.2012 11:04 Report Diesen Beitrag melden

      @all

      Seh ich auch so. Meiner Meinung nach stimmen die Zahlen eh nicht, wo über Rüchgang der Arbeitslosigkeit berichten. Wieviele wurden ausgesteuert? Die sind im Endeffekt ja trotzdem noch Arbeitslos werden aber nicht mehr als solche gezählt! Von daher würden mich die ausgesteuerten Zahlen auch intressieren... Dann stimmt nämlich die oben erwähnte Zahl nicht mehr!!!

    • R. Amon am 08.11.2012 14:18 Report Diesen Beitrag melden

      @Alle

      Das ist ja die Krux an der Geschichte. Fallengelassene Arbeitslose landen bei den Sozialämtern. Daraus entsteht ein Mix aus (ewigen) Sockel-Sozialfällen und den zugewiesenen ausgemusterten Arbeitssuchenden.

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