Facebook-Aktien

30. Oktober 2014 02:34; Akt: 30.10.2014 02:42 Print

WhatsApp-Verkauf machte Gründer zu Milliardären

Die beiden Gründer von Whatsapp erhielten durch den Verkauf an Facebook 116 Millionen Aktien. Sie zählen nun zu den reichsten US-Bürgern.

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Die Übernahme von Whatsapp durch Facebook lohnte sich für die Gründer.

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Die Gründer von WhatsApp haben durch den Verkauf ihres mobilen Mitteilungsdienstes an Facebook Aktien im Wert von mehreren Milliarden Dollar bekommen. Jan Koum und Brian Acton, die den Verkauf ihres Dienstes an das weltweit grösste Soziale Netzwerk Anfang des Monats abgeschlossen hatten, erhielten 116 Millionen Anteile am Facebook-Bestand.

Diese Aktien-Verteilung aus dem mittlerweile rund 22 Milliarden Dollar teuren Kauf durch Facebook wurde am Mittwoch (Ortszeit) bekannt.

Nach derzeitigem Stand sind diese Aktien fast neun Milliarden Dollar (umgerechnet rund 7,1 Milliarden Euro) wert. Koums Anteile belaufen sich auf einen Wert von rund 5,8 Milliarden Dollar, Actons auf etwa drei Milliarden. Mehr als 45 weitere Gründer und Mitarbeiter von WhatsApp erhielten ebenfalls Facebook-Anteile.

4,6 Milliarden Dollar Bargeld

Facebook hatte den Kauf von WhatsApp Anfang Oktober abgeschlossen. Durch den Anstieg der Facebook-Aktie war der Deal 21,8 Milliarden Dollar wert, nachdem der Originalpreis bei der Bekanntgabe der Übernahme im Februar bei 19 Milliarden gelegen hatte.

Koum ist damit der viertgrösste Aktionär hinter Facebook-Chef Mark Zuckerberg und den beiden Investmentgesellschaften Fidelity Management und Vanguard. Neben den Facebook-Anteilen bekamen Koum und Acton zudem grosse Teile von knapp 4,6 Milliarden Dollar Bargeld, das Facebook für die WhatsApp-Übernahme zahlte. Beide rangieren laut dem Magazin «Forbes» unter den 200 reichsten Bürgern der USA.

Eine der erfolgreichsten Apps

WhatsApp ist ein mobiler Mitteilungsdienst, bei dem dieNutzer sich gegenseitig Nachrichten, Fotos, Videos oder Audiomitteilungen schicken können. Der Dienst hat mehr als 500 Millionen Nutzer und wuchs zuletzt vor allem in Brasilien, Indien, Mexiko und Russland.

Der von Facebook übernommene Dienst zählt zu den erfolgreichsten Applikationen, die bislang für Smartphones auf den Markt gekommen sind. Wie das Soziale Netzwerk damit Geld machen will, hat Zuckerberg bislang noch nicht verraten.

(num/sda)