Nestlé-Erbe

02. März 2014 12:59; Akt: 03.03.2014 09:08 Print

Liotard-Vogt nicht mehr im VR von Diners Club

Der Schweizer Unternehmer Patrick Liotard-Vogt erklärt seinen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der Kreditkartenorganisation Diners Club.

storybild

Patrick Liotard-Vogt ist Besitzter des sozialen Netzwerks A Small World – eine Art Facebook für besonders Gutbetuchte. (Bild: Keystone/Steffen Schmidt)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Investor Patrick Liotard-Vogt erklärt seinen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat von Diners Club. Liotard-Vogt zog sich am 28. Februar aus dem Verwaltungsrat zurück. Er wolle sich auf sein Online-Netzwerk A Small World (ASW) und sein Engagement bei Kittitian Hill, einem Immobilienprojekt auf St. Kitts in der Karibik fokussieren. Mit der Betreibung habe der Rücktritt nichts zu tun, sagt sein Sprecher Sacha Wigdorovits gegenüber 20 Minuten. Im Communiqué heisst es: «Diners Club und Patrick Liotard-Vogt haben alle Differenzen einvernehmlich geregelt. Es werden keine weiteren Fragen zu diesem Thema beantwortet.»

Im Januar wurde bekannt, dass die Kreditkartenorganisation den Unternehmer auf 1,15 Millionen Franken betrieb. Gegenüber 20 Minuten sagte der Jetsetter damals noch: «Ich bin überzeugt, dass wir diese interne Angelegenheit in den kommenden Tagen lösen werden. Ja, ich bin noch im VR und werde das vorerst bleiben». Nun scheint es doch anders gekommen zu sein.

Forderungen von über 4 Millionen Franken

Der schwerreiche Jungunternehmer Liotard-Vogt wurde von mehreren Gläubigern auf über 4 Millionen Franken betrieben. Prominentester Gläubiger war FC-Basel-Flügelstürmer David Degen – er betrieb Liotard-Vogt auf mehr als 1,5 Millionen Franken. Gemäss Betreibungsauszug steht Liotard-Vogt ausserdem beim US-Unternehmen JCR ASW mit über 1 Million Franken in der Kreide. Es handelt sich dabei um eine Forderung des ehemaligen ASW-CEOs Joe Robinson.

Degen und Liotard-Vogt haben inzwischen eine laut eigenen Angaben zufriedenstellende Einigung erzielt. Weiterhin offen ist die Forderung von Joe Robinson. Der ehemalige Geschäftspartner betreibt den Nestlé-Erben auf 1,6 Millionen Franken. «Das Verfahren nimmt weiter seinen Gang und – wenn nötig – werden die Gerichte über diese Angelegenheit entscheiden», sagt Liotard-Vogt zu der Betreibung.

(dv)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heinz Ketchup am 02.03.2014 15:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Blender

    Einfach nur ein Blender. Einer der wohl selbst noch glaubt er hätte den Erfolg selbst erreicht, dabei hat er nur Geld vom Pappa verbrannt.

  • Felix Kroll am 02.03.2014 14:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hochstapler

    Wenn Herr Liotard Nestle Erbe ist,dann bin ich Der Kaiser von China. Vielleicht hat er die Aussicht ein paar Aktien zu Erben,aber hören sie endlich auf, das Märchen des reichen Erben weiter zu verbreiten.

  • Peter Pan am 02.03.2014 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    kaum zu glauben

    Schon unglaublich wie Leute immer wieder auf solche Blender reinfallen... Schlussendlich ist es immer die eigene Gier, wo man drüber stolpert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Noldi Schumacher am 03.03.2014 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    Na ja, entweder man hat Geld,

    oder eben nur man hat nur knapp Geld. Wenn ihm eine Million, oder zwei fehlt, er mit Beitreibungen zu tun hat, da würde ich noch nicht von einem Reichen reden. Der lebt in einer Zeit, wo man bei den Socken noch die Löcher stopfte. Sind Nestlé-Erben denn so Arm dran? Ich war schon vielmals sehr Glücklich nicht so viel Geld zu haben. Man freut sich dann noch, wenn man sich etwas Besonderes leisten kann. Oder kann er nicht Rechnen, man hat Millionen und Schulden?

  • Fair Play am 03.03.2014 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    Stellen wir klar:

    PLV ist weder ein Hochstapler noch Sohn von Beruf noch arrogant noch ein Blender noch ein Millionenerbe. Er ist in der Tat der Sohn eines ehemaligen Nestlé CEO und wird wohl dereinst auch ein respektables Aktienpaket erben. Man kann von PLVs Lifestyle und Selbstinszenierung natürlich halten, was man will, aber wenn man nichts genaues weiss, dürfte man auch mal fair bleiben. PLV hat in der Tat von seiner Familie ein Startkapital erhalten, wenn ich richtig informiert bin, CHF 60000. Dies würde JEDER der Kommentierenden hier annehmen. Sein Vermögen hat PLV auf dieser Basis selber erwirtschaftet.

  • Frau Meier am 03.03.2014 06:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Xenia

    Ich warte auf den Kommentar von Xenia Tchoumitcheva zu diesem Fall.

  • Jose Gomez am 02.03.2014 23:39 Report Diesen Beitrag melden

    nicht der einzige Blender

    Arroganz, Selbstüberschätzung, etc. Solche Typen gibt zu Hauf. Und wenn schief läuft sind eh immer die Anderen schuld. Viele Leute mit angeblicher Intelligenz himmeln solche Blender noch an.

  • Werner St. am 02.03.2014 23:12 Report Diesen Beitrag melden

    Geerbt?

    Kennt den jemand hier in der Schweiz? Angeblicher Millionär? Hat er die Millionen selber erarbeitet oder geerbt? Naja, wenn geerbt so zerronnen wie gewonnen oder wie auch immer...

Immobilien

powered by

Immobilien finden

PLZ
Preis bis
Zimmer bis

Nachmieter finden? Jetzt bei homegate.ch inserieren