Marissa Mayer

02. März 2017 04:10; Akt: 02.03.2017 04:47 Print

Yahoo streicht seiner Chefin den Bonus

Wegen des Datendiebstahls in den Jahren 2013 und 2014 verlor der Internetkonzern Yahoo bisher 350 Millionen Dollar. Das soll nicht ungesühnt bleiben.

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Der Internetkonzern Yahoo hat Geschäftsführerin Marissa Mayer mit einer finanziellen Einbusse bestraft. In diesem Geschäftsjahr werde sie ihren Bonus nicht erhalten, ging aus einem Unternehmensbericht vom Mittwoch hervor.

Grund ist der immense Datendiebstahl von mehr als einer Milliarde Nutzern im Jahr 2013 und 2014. Mayer und ihr Team hätten die Pannen falsch verwaltet, hiess es. Nach eigenen Angaben hat Yahoo bisher 350 Millionen Dollar durch den Skandal verloren.

Zudem berichtete das Unternehmen, ein Topberater Mayers, der Rechtsberater Ronald Bell, habe seinen Posten ohne Abfindung geräumt. Für den Datenklau 2013 und 2014 hatte Yahoo einen «staatlich geförderten Täter» verantwortlich gemacht. Die Ursachenforschung dazu führte jüngst zu der Erkenntnis, dass sich Angreifer auch in den Jahren 2015 und 2016 Zugang zu E-Mail-Konten von Yahoo-Nutzern verschafft haben könnten.

(chk/dapd)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kurt am 02.03.2017 05:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Desaster

    Richtig, dass man den Boni streicht wenn sie für dieses Desaster verantwortlich ist. Unsere Kadermitglieder bei Banken, SBB , Post Politikern etc. sollte das Gleiche auch blühen. Verlust, ergo keine Bonis mehr.

  • bruno am 02.03.2017 04:56 Report Diesen Beitrag melden

    seit langem eine unfähige person...

    aber ich könnte auch ohne diesen bonus über die runden kommen.............so lachhaft. würde ich in meinem betrieb solch einen schaden produzieren wäre ich hochkannt rausgeflogen ohne wenn und aber... !

  • Sarcas M. am 02.03.2017 06:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Entscheidung

    Wäre auch legitim, wenn sie eine Boni-Rückzahlung für die Jahre 2012-2015 machen müsste. So viel hat sie ja auch in diesen Jahren nicht erreicht und das Basissalär macht sie nicht gerade zur "working poor". Ich bin kein Hasser, aber die Leistung als CEO hat definitiv nicht gestimmt. Jeder andere wäre nach 6 Monaten freigestellt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Cyrill Beck am 02.03.2017 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo!

    Ohhh Bravo! Könnte doch jedes Jahr so sein?...sie verdient eh genug!

  • Globi am 02.03.2017 06:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Armut

    Wo kann ich spenden? Die arme Frau OHNE Bonus...

  • Seeed am 02.03.2017 06:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut

    Schön das auch mal obenrum gekürzt wird bei Verfehlungen. Andere Firmen "Hust CS" streichen da lieber den Unteren das Essensgeld statt die Boni der Hohen anzurühren.

  • Michuu am 02.03.2017 06:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich auch

    Warum muss immer zuerst etwas vorfallen dass der Boni gestrichen wird ? Meiner Meinung nach ist ein Boni für die Hohen Kader so oder so nonsens. Bonus erhalten um den Stuhl zu wärmen oder wie ? Und diejenigen die sich ins Zeug legen (müssen) und zuunterst stehen gehen leer aus. Auch schon mal den Gedanken daran verschwendet das ohne diese Untere Gesselschaft gar nichts mehr läuft ?

  • Sarcas M. am 02.03.2017 06:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Entscheidung

    Wäre auch legitim, wenn sie eine Boni-Rückzahlung für die Jahre 2012-2015 machen müsste. So viel hat sie ja auch in diesen Jahren nicht erreicht und das Basissalär macht sie nicht gerade zur "working poor". Ich bin kein Hasser, aber die Leistung als CEO hat definitiv nicht gestimmt. Jeder andere wäre nach 6 Monaten freigestellt.