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Krankenkassenprämien
04. September 2012 12:36; Akt: 04.09.2012 17:26 Print
Comparis will Einsicht in Dokumente
Comparis will alle Dokumente einsehen, die mit den Hacker-Vorwürfen zu tun haben. Der Internetvergleichsdienst will auch wissen, wer die Dokumente den Medien warum zugespielt hat.

Gezieltes, rufschädigendes Vorgehen gegen Comparis?
Es sei befremdend, dass Comparis erst jetzt und durch die Medien mit den Vorwürfen konfrontiert werde, schreibt der Vergleichsdienst in einer Mitteilung vom Dienstag.
EDI reicht Klage einDas Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Es will die Umstände des Hackerangriffs auf den Krankenkassen-Prämienrechner des Bundes klären lassen. Gleichzeitig wird die Vereinbarung mit comparis.ch gekündigt.
«Unter den gegebenen Umständen fühlt sich das EDI nicht mehr an die mit comparis.ch unterzeichnete Vereinbarung vom Juni 2012 gebunden», heisst es in einer Medienmitteilung des Departements.
Das EDI respektive das BAG und comparis.ch hatten sich letzten Sommer darauf geeinigt, dass priminfo.ch keine Direktlinks zu den Offerten der einzelnen Versicherer aufschaltet, so wie dies comparis.ch und ähnliche private Anbieter tun.
Das Unternehmen kritisiert, weder das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation, welches die inkriminierten Abfragen bemerkt habe, noch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beziehungsweise das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hätten Comparis in den vergangenen elf Monaten mit Beweisen konfrontiert.
Aus diesem Grund reicht Comparis nun ein Gesuch gemäss dem Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip ein. Die Firma will Einsicht in alle Dokumente, in denen von den Vorwürfen die Rede ist. Dabei gehe es besonders um die Korrespondenz zwischen den beteiligten Behörden, schreibt comparis.ch.
Verdacht auf rufschädigendes Vorgehen
Konkret will Comparis wissen, seit wann die Vorwürfe dem BAG respektive dem EDI bekannt sind und wie sich die Behörden dazu gestellt haben. comparis.ch möchte auch wissen, wer die Dokumente den Medien warum zugespielt hat.
«Dass die Dokumente jetzt erst, kurz vor Bekanntgabe der Krankenkassenprämien, in den Medien erscheinen, lässt den Verdacht eines gezielten, rufschädigenden Vorgehens gegen Comparis aufkommen», heisst es in der Medienmitteilung.
Es war das Westschweizer Wochenmagazin «L'Hebdo», das die Vorwürfe gegen Comparis letzten Donnerstag publik machte. Demnach soll die BAG-Webseite am 28. September 2011 Ziel eines Hacker- Angriffs gewesen sein.
Comparis hatte die Vorwürfe zunächst zurückgewiesen, später aber einräumen müssen, dass tatsächlich ein Comparis-Mitarbeiter hinter dem Hacker-Angriff stand. Dabei habe es sich jedoch um eine private Einzelaktion des Mitarbeiters gehandelt. Der Mann wurde umgehend entlassen.
Allfällige Klage wird begrüsst
Dass EDI-Chef Alain Berset eine Klage gegen Comparis erwägt, wird vom Internetvergleichsdienst begrüsst. Die Klage biete die Gelegenheit, «die Vorwürfe an das Unternehmen vollständig zu entkräften». Ob Klage eingereicht wird, entscheidet das EDI in diesen Tagen.
Die neueste Entwicklung hat dazu geführt, dass das EDI eine Aufwertung des BAG-Prämienrechner priminfo.ch prüft. Dabei wird laut EDI auch die Anpassung rechtlicher Grundlagen untersucht, damit wieder Direktlinks zu den Offerten der einzelnen Versicherer aufgeschaltet werden können.
Damit würde das BAG das Angebot der privaten Internetvergleichsdienste wie Comparis konkurrieren. Diese stehen im Verdacht, den Kassen bei der Jagd nach «guten Risiken» zu helfen. Dafür erhalten sie Geld - die Anfragenden aber nicht unbedingt die günstigste Offerte, wie Kritiker der privaten Anbieter vermerken.
Eine Verlinkung des BAG-Angebots mit den Versicherern konnte Comparis bisher erfolgreich verhindern. Nun will das EDI in dieser Sache nochmals über die Bücher.
(sda)
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Teure Vermittlungsgebühren für Offerten über Compa
Comparis ist einer der grössten profiteure beim versicherungswechsel. Leider wissen die Leute nicht, dass jede Anfrage über Comparis die Versicherungen eine nicht zu kleine "Vermittlungsgebühr" kostet! Egal, ob es zum Abschluss kommt oder nicht! Deshalb... Vergleichen ja, Offerten aber direkt auf der webseite der Versicherung anfordern oder noch besser, sich beraten lassen bei der Versicherung (nicht Vermittler).
Comparis - Scharr'n für Narr'n
Das Comparis kein "unabhängiges" Vergleichsportal mehr ist, ist ja schon länger bekannt. Man beachte nur die Langzeitliebe zwischen Sunrise und Ralph Belyeler. Keine Ahnung wie der rechnet, aber ich komme mit Swisscom immer noch günstiger und vor allem "fairer" weg.