Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Spekulanten
10. September 2012 15:07; Akt: 10.09.2012 15:33 Print
Spekulanten zocken wie wild mit Rohstoffen
Hedgefonds und andere spekulativ orientierte Anleger haben so viel Geld in die Rohstoff-Märkte gesteckt wie seit rund einem Jahr nicht mehr.

Die Jahrhundert-Dürre trieb in den USA die Preise für Sojabohnen, Mais & Co. in den vergangenen Monaten von Rekordhoch zu Rekordhoch. (Bild: Keystone)
Angetrieben von der Hoffnung auf eine weitere Welle billigen Geldes von den Notenbanken bauten Spekulanten das Volumen ihrer Wetten auf weiter steigende Kurse in der Woche zum 4. September um 4 Mrd. auf 111,26 Mrd. Dollar aus.
Dies ergibt sich aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters auf Grundlage von den am Freitagabend veröffentlichten Daten der US- Regulierungsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC).
Goldpreis auf 6-Monate-Hoch
Nach einer Serie enttäuschender Konjunkturdaten spekulieren zahlreiche Anleger darauf, dass die US-Notenbank Fed zur Stützung der weltgrössten Volkswirtschaft ein drittes Anleihe-Ankaufprogramm (QE3) auflegt. Auch in China wird über eine mögliche Lockerung der Geldpolitik diskutiert. Das geldmarktpolitische Komitee der Fed will am Donnerstag eine Entscheidung über QE3 treffen.
Vor diesem Hintergrund kletterte der Goldpreis am Freitag auf ein Sechs-Monats-Hoch. Kupfer war am Montag so teuer wie zuletzt im Mai. Der Ölpreis zog ebenfalls an. Darüber hinaus trieb die Jahrhundert-Dürre in den USA die Preise für Sojabohnen, Mais & Co. in den vergangenen Monaten von Rekordhoch zu Rekordhoch.
(sda)
.. verboten werden mit Nahrungsmittel und Rohtsoffen an der Börse Profit zu machen. Das dient nur denen die eh schon genug Geld haben. Man sollte den Börsenhandel allgemein verbieten, es ist nicht gut wenn mit Geld, Geld verdient wird. Desshalb werde ich nie an der Börse mein Vermögen vermehren. Geht arbeiten für euer Vermögen und nehmt nicht die Armen und die Mittelschicht aus. – Samoht Resom
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 30 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt





















Asszoial
Und wir nennen uns Menschen, weil wir diese Ausbeutung der Armen nicht verhindern, sondern zusehen, oder gar mitmachen. Für mich ist der Rohstoffhandel assozial, denn sozial ist etwas ganz anderes.
Sollte...
.. verboten werden mit Nahrungsmittel und Rohtsoffen an der Börse Profit zu machen. Das dient nur denen die eh schon genug Geld haben. Man sollte den Börsenhandel allgemein verbieten, es ist nicht gut wenn mit Geld, Geld verdient wird. Desshalb werde ich nie an der Börse mein Vermögen vermehren. Geht arbeiten für euer Vermögen und nehmt nicht die Armen und die Mittelschicht aus.
Krankhafte Gier
Wieso stoppt diesen Irrsinn niemand? Gegen die Geldgier der Abzocker-Riege ist noch immer kein Kraut gewachsen. Wen wundert's, dass mit Daten-CDs gedealt wird.
Warum?
Warum? Ohne funktionierenden Rohstoffhandel wird irgendwann nichts mehr zur Zapfsäule rauskommen. Ob gleich jeder auch noch "mitdealen" will ist eine Frage der mündigen Einstellung. Was das mit Abzocke zu tun haben soll ist mir - und vielleicht auch dir - nicht so ganz klar.