«Kaufnix-Tag»

29. November 2013 14:27; Akt: 29.11.2013 14:28 Print

Mieten statt kaufen

Selbst häufig verwendete Geräte wie Staubsauger oder Bügeleisen sind weniger als 80 Stunden im Jahr in Betrieb. Auch das Auto wird nur während 4 Prozent der Zeit genutzt.

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Mieten statt kaufen: das Auto steht im Durchschnitt 96 Prozent der Zeit ungenutzt herum. (Bild: Keystone)

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Viele Geräte oder Gebrauchsgegenstände in den Haushalten sind kaum in Betrieb und verschlingen viele Ressourcen. Teilen statt kaufen sei deshalb in vielen Fällen ökologischer, teilte der WWF Schweiz am Freitag im Hinblick auf den «Kaufnix-Tag» vom Samstag mit.

Eine Bohrmaschine beispielsweise bringe es gerade einmal auf durchschnittlich anderthalb Minuten Laufzeit pro Jahr. Ein Mixer werde sieben Stunden im Jahr benutzt.

Auto steht meist ungenutzt herum

Selbst häufiger verwendete Geräte wie Staubsauger oder Bügeleisen stünden weniger als 80 Stunden in Betrieb und blieben damit über 99 Prozent des Jahres ungenutzt. Auch das Auto stehe im Durchschnitt 96 Prozent der Zeit ungenutzt herum.

Der WWF ruft deshalb dazu auf, nicht täglich genutzte Gegenstände zu tauschen, zu teilen oder zu mieten. Dafür gebe es mittlerweile diverse Online-Portale.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fred am 29.11.2013 16:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Xunder Menschenverstand...

    Sich in der Nachbarschaft auszutauschen, oder wenn mehrere Haushalte sich Geräte gemeinsam aneignen macht das Sinn. Wenn ich aber für eine Bohrmaschine, Mixer, Bügeleisen zuerst ins Internet muss um zu buchen (in der Hoffnung es gerade eines frei), wird es langsam schwierig. Wenn denn noch Geld über Miete fliessen soll, dann wird es schon bald im Verhältnis zum Nutzen zu kompliziert. Wenn ich denn noch Wege zurücklegen muss, um Geräte zu holen/bringen, dann kippt die gutgemeinte Idee ins Gegenteil. Xunder Menschenverstand nicht vergessen und Dinge teilen, wo sie wirklich Sinn machen.

  • Hans am 29.11.2013 15:04 Report Diesen Beitrag melden

    Kaufen ist besser

    Wer Mietet zahl drauf und macht sich abhängig.

  • Mike Müller am 29.11.2013 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    na dann wird es höchste Zeit...

    ...um am Samstag wiedermal so richtig schön einkaufen zu gehen =) Internationaler kauf-Nix-Tag... sooo ein Schwachsinn echt!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Piepegal am 30.11.2013 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Halte nichts davon!

    Vor diesen mobility-Kunden nehme ich mich immer in Acht - man merkt, dass die nur gelegentlich fahren! Schrecklich, wie die rumkriechen - und erst beim Parken!!

  • marc am 29.11.2013 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umkehrschluss/Ausgleich

    Wenn ich mir ein neues Gerät anschaffe, das aber selten brauche, sollte dafür die Lebensdauer (weniger Verschleiss) höher sein. Evtl. kommt das aufs Gleiche heraus, wie wenn intensiv genutzt wird und deshalb mehrere Geräte auf die Dauer angeschafft werden. Der Verlust der Lebensdauer durch Alterung kann kompensiert werden mit dem höheren Aufwand für ein Mietsystem, welches mehr Zeit und Energie kostet. Was bleibt am Schluss, ausser Idealismus?

    • sozialist;) am 29.11.2013 18:09 Report Diesen Beitrag melden

      teiler

      falsch... plastik wird auch ungenutzt spröde... und wenn man sich einen profiborer ausleiht, den kauft man sich nicht um 2 löcher für den ikea schrank zu machen... ich borge mir einen beim nachbar, dafür nutzt er (mit eigener tinte) oft meinen teuren Fotodruker... also wennn sie sich von allem das beste kaufen können... viel spasss ich teile lieber

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  • Fred am 29.11.2013 16:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Xunder Menschenverstand...

    Sich in der Nachbarschaft auszutauschen, oder wenn mehrere Haushalte sich Geräte gemeinsam aneignen macht das Sinn. Wenn ich aber für eine Bohrmaschine, Mixer, Bügeleisen zuerst ins Internet muss um zu buchen (in der Hoffnung es gerade eines frei), wird es langsam schwierig. Wenn denn noch Geld über Miete fliessen soll, dann wird es schon bald im Verhältnis zum Nutzen zu kompliziert. Wenn ich denn noch Wege zurücklegen muss, um Geräte zu holen/bringen, dann kippt die gutgemeinte Idee ins Gegenteil. Xunder Menschenverstand nicht vergessen und Dinge teilen, wo sie wirklich Sinn machen.

  • shabby logic am 29.11.2013 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Gabs doch schon

    Früher hat man sich solche Dinge beim Hausabwart geborgt. Aber heute wird ein Mietshaus von der optimierten Fondsgesellschaft verwaltet, die an eine entfernte Facility-Management-Firma beauftragt, deren ausgebeutete Putzfrauen gerade mal 2 Stunden die Woche vorbeiwischen im Treppenhaus. Mir gefällt die Idee der Miet-/Gemeinschaftswerkstätten wo auch günstig Geräte geliehen werden können. Ob im Quartier oder Haus ist egal - nur die Konsumindustrie hat an diesen neuen Ideen keine Freude! PS: ich bin noch jung...

  • C.S. am 29.11.2013 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Lebensdauer der Geräte

    WWF Rechnung ... Jeder gebrauchsgegenstand hat eine konstruktionsbedingte Lebensdauer. Die besagte (Haushalt-) Bohrmaschine mit 1.5min Betrieb pro Jahr ist z.B. auf eine Lebensdauer von 15-20min unter Last ausgelegt. Danach sind die Lager durch. Nutze ich sie aleine hält sie quasi ewig. Würde ich sie meiner Nachbarschaft ausleihen brüchte ich jedes Jahr eine neue. Würde ich eine Profi-Bohrmaschine kaufen die eine deutlich höhere Lebensdauer hat würde mich das schnell 10x mehr kosten und ich müsste beim Ausleihen 10-20 CHF Miete Verlangen. Ich denke das Interesse wäre 0 zu diesen Konditionen.

    • ichlebeewig am 29.11.2013 18:11 Report Diesen Beitrag melden

      hahahaha

      aber der bauarbeiter hat eine bormaschine (profi) und der Student oft einen guten Drocker, der Hobbyfotograph oft ienen fast Profidrucker etc.... also lohnt es sich oft... die idee ist ja nicht, meinen ikea bohrschrauber für 19.90 auzuleihen ;)...

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