2,8 Milliarden Verlust

15. April 2017 04:16; Akt: 15.04.2017 06:21 Print

Uber befindet sich auf Talfahrt

Steigende Aktivitäten, aber auch steigende Affären. Der Fahrdienstvermittler Uber befindet sich in turbulenten Zeiten. Das Unternehmen sieht sich aber weiter auf Erfolgskurs.

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Keine sonnigen Zeiten: Im Jahr 2016 war bei Uber bezüglich der Bilanz eine Fahrtrichtung angesagt, und zwar die nach unten. (12. September 2017) (Bild: Keystone/AP Photo/Gene J. Puskar)

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Trotz steigender Aktivitäten hat der Fahrdienstvermittler Uber im vergangenen Jahr 2,8 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) Verlust eingefahren. Das US-Unternehmen bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Uber ist nicht an der Börse notiert und daher nicht zur regelmässigen Bekanntgabe seiner Unternehmenszahlen verpflichtet. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 6,5 Milliarden Dollar.

Uber erklärte, das Unternehmen sei gesund und auf Expansionskurs. Das gäbe den nötigen Spielraum für Veränderungen an der Unternehmensspitze sowie für einen Wandel «unserer Kultur, unserer Organisation und den Beziehungen zu unseren Fahrern», erklärte die Verantwortliche für Nordamerika bei Uber, Rachel Holt, in einer E-Mail an AFP.

Die Firma war in den vergangenen Monaten wegen verschiedener Affären in die Kritik geraten. Sie reichten von sexuellen Übergriffen durch Fahrer über Rücktritte mehrerer Führungskräfte bis hin zur Veröffentlichung eines Videos, das einen Streit zwischen Firmenchef Travis Kalanick und einem Fahrer zeigt. Derzeit sucht die Firma einen Co-Chef, der Kalanick unterstützen soll.

(foa/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ottokar Rex am 15.04.2017 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klarer Fall

    Ein Geschäftsmodell zulasten von Mitarbeitern und Kunden kann keinen Erfolg zeitigen!

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  • herr ich am 15.04.2017 04:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja was den nun?

    millionen oder milliarden verlust? und wenn milliarden, europäische oder amerikanische?

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  • Markus im AG am 15.04.2017 05:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Mia. Stimmen?

    Fals der Betrag wirklich so hoch ist 43% hat die Firma Uber ein grösseres strukturelles Problem und wird wohl International bald verschwunden sein und nur noch in wenigen Regionen zu finden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tom C am 18.04.2017 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Die Idee bleibt hoffentlich bestehen

    Die Idee für wenig Geld ohne eigenes Auto und "sehr hohe" Taxi Kosten von A nach B zu kommen ist genial. Ehrlich gesagt meide ich jegliche Taxis, das Zeugs ist einfach zu teuer, auch als normalverdienender.

  • Köbeli am 17.04.2017 15:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Korruptia?

    Richtig so! Geschäftsgebaren, die nicht Gesetzeskonform sind sollen wenigstens wirtschaftlich abgestraft werden, wenn es schon unsere so genannten Gesetzeshüter nicht wollen.

  • Keller am 17.04.2017 14:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Real Talk

    Uber ist Super! Die Fahrer bekommen eine faire Provision von 50% also fair geteilt könnte auch (55% - 60% sein..). Die App ist genial gemacht, günstig für den Konsumenten, Sicher, sowie ohne Abzocke (falsche routen fahren..etc.) sauber gemacht. UBER bleibt bestimmt auf erolgskurs... einzig das Bezahlsystem könnte man noch verbessern mit mehr Heimischen Anbietern, weniger Kreditkarte & mehr Debit.

  • Martial2 am 16.04.2017 13:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    UBER for ever...

    UBER erlebt momentan viele Turbulenzen. Es ist nicht einfach gegen die Taxiunternehmungen und das Gesetz zu kämpfen. Es gibt sehr viele Hindernisse; aber mit Ausdauer, Finanzpolster und gute Anwälte, wird diese Situation positiv rauskommen!

    • Peter M am 16.04.2017 16:39 Report Diesen Beitrag melden

      Positiv für wen

      Für den Geiz ist geil Kunden oder den unterbezahlten Fahrer?

    • martin am 16.04.2017 18:51 Report Diesen Beitrag melden

      @martial2

      wenn... Das problem ist das Lahme Gesetz brauchte Zeit ,die fangen erst jetzt an richtig Probleme zu verursachen, Finanzpolster sind keine da, das unternehmen machte noch nie +. Die ausdauer hängt von den oben genanten punkten ab. und gute Anwälte bekommt man nur wenn man nicht immer an allen fronten gegen Goliath kämpft, Insofern keine bahnbrechenden erfolge die nächsten jahre kommen ist uber schon Geschichte.

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  • Tomas am 16.04.2017 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Blase!

    Uber fährt nicht nur dem kleinen Taxifahrerin Verluste ein sondern, sich selbst und den Aktionären auch! Uber ist nichts anderes als eine weitere Blase aus USA`s Silicon Valley, wie schon so manche zuvor! Aber als Verbraucher ist ja alles voll cool und hip, was aus Silicon Valley kommt!