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Schweiz–Japan
02. September 2010 21:56; Akt: 02.09.2010 20:57 Print
Beziehung mit einer grossen Dynamik
von Gérard Moinat - Das Freihandels-Abkommen zwischen der Schweiz und Japan wird ein Jahr alt. Eine Erfolgsgeschichte.

Generalimporteur Kawasaki führt jährlich gut 2000 Motorräder in die Schweiz ein. (Bild: Kawasaki)
Die Schweiz und Japan verbindet einerseits der Kampf gegen die eigene starke Währung, andererseits seit genau einem Jahr eine intensive Handelsbeziehung. Es sei «das bedeutendste Freihandelsabkommen der Schweiz seit demjenigen mit der EG», lobte die Schweizer Aussenwirtschaftsförderung Osec das Freihandelsabkommen FHWPA vor Inkrafttreten im September 2009. Das Ziel: eine Liberalisierung des Handels mit Japan, einem bedeutenden Markt der Schweiz. 4% der Schweizer Ausfuhren gehen ins Land der aufgehenden Sonne. Dass die Exporte selbst in den Krisenjahren 08/09 von 6,3 Mia. auf 6,8 Mia. Franken anstiegen, sei wohl dem Abkommen zu verdanken, so die Osec. Auch die Importe nahmen von Januar bis Juli 2010 gegenüber dem Vorjahr um 10% zu. Kein Wunder, denn der Generalimporteur von Kawasaki etwa, der jährlich gut 2000 Motorräder einführt, spart dank dem Abkommen «einen mehrfach fünfstelligen Betrag» an Zöllen.
Beim Staatssekretariat für Wirtschaft ist die Vereinbarung mit Japan «das Abkommen, zu dem wir am meisten Anfragen haben». Und bei der Osec heisst es: «Die Exportprojekte mit Schweizer Firmen, die nach Japan gehen wollen, haben sich seit dem Abkommen fast verdoppelt.» Besonders profitierten die Käseproduzenten. «Entsprechend rege sind derzeit deren Anfragen», so die Osec. Zusammen mit etlichen Käseproduzenten arbeitet sie am Markteintritt.


























