Swiss-Mutter

31. Oktober 2012 09:45; Akt: 31.10.2012 09:50 Print

Lufthansa schraubt Gewinn nach oben

Dank ihren Service- Töchtern kann die Lufthansa einen Gewinnsprung von 6,2 Prozent verbuchen. Unter dem Strich macht die Swiss-Mutter 642 Millionen Euro Gewinn.

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Die erste Maschine der neuen Lufthansa wird am 1. April 1955 waehrend einer Zwischenlandung in Frankfurt, Deutschland, festlich empfangen. Um 6.43 Uhr nahm die Lufthansa mit einer Maschine des Typs Convair nach zehnjaehriger Pause ihren regelmaessigen Flugbetrieb mit dem Flug Hamburg-Duesseldorf-Frankfurt-Muenchen wieder auf. Der deutsche Verkehrsminister Hans-Christoph Seebohm spricht am 1. April 1955 auf dem Flughafen von Hamburg, Deutschland, zum ersten Flug der neuen Lufthansa. Um 6.43 Uhr nimmt die Lufthansa nach zehnjaehriger Pause ihren regelmaessigen Flugbetrieb mit dem Flug Hamburg-Duesseldorf-Frankfurt-Muenchen wieder auf. Links neben Seebohm steht Kurt Weigelt, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Lufthansa. Zuschauer empfangen am 14. April 1957 auf dem Flughafen Zuerich-Kloten die erste Linienmaschine der neuen Lufthansa in der Schweiz. Die Maschinen des Typs Convair 440 Metropolitan bedienen fortan die Strecke Hamburg-Hannover-Frankfurt-Stuttgart-Zuerich. Journalisten verlassen am 21. Maerz 1955 nach dem ersten Passagierflug der neuen Lufthansa die Maschine vom Typ Convair. Am 29. November 1954 treffen die ersten beiden Flugzeuge der neuen Lufthansa auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbuettel, Deutschland, ein. Die beiden deutschen Flugkapitaene auf den Convair-Maschinen haben ihre Ausbildung in den USA erhalten; weitere Piloten und das Bodenpersonal soll in Deutschland ausgebildet werden. Am 1. April 1955 wird zum ersten Flug der neuen Lufthansa auf dem Flughafen von Hamburg, Deutschland, die alte Hansa-Flagge gehisst. Um 6.43 Uhr nimmt die Lufthansa mit einer Maschine des Typs Convair nach zehnjaehriger Pause ihren regelmaessigen Flugbetrieb mit dem Flug Hamburg-Duesseldorf-Frankfurt-Muenchen wieder auf. Ein von der Fluggesellschaft Lufthansa herausgegebenes Foto zeigt Stewardessen in der Uniform des Jahres 1955. Ehrengaeste zum ersten Linienflug der deutschen Lufthansa in die Schweiz sprechen am 14. April 1957 auf dem Flughafen Zuerich-Kloten zu Medien und Publikum, unter ihnen sind: Bundesverkehrsminister Dr. Knipfer, der Zuercher Stadtpraesident Emil Landolt und Dr. Huber, der Gesandte der Schweiz in Westdeutschland (v.l.n.r.).

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Trotz des Streiks im September hat die Swiss-Mutter Lufthansa wegen guter Geschäfte ihrer Service- Töchter wie Lufthansa Technik und der Bordverpflegungssparte LSG Sky Chefs deutlich mehr Geld verdient. Der operative Gewinn nahm im dritten Quartal um 6,2 Prozent auf 648 Mio. Euro zu.

Das ist weit mehr als die von Analysten erwarteten 522 Mio. Euro. Unter dem Strich steigerte der Konzern den Reingewinn gar um 30 Prozent auf 642 Mio. Euro, wie die Lufthansa am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz zog um 6,2 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro an.

Dennoch zeigt sich Konzernchef Christoph Franz nicht zufrieden: «Wir haben nicht die Ertragskraft, die wir brauchen.» In den gesamten neun Monaten seit Jahresbeginn sank trotz einer Umsatzsteigerung um 6,1 Prozent auf 22,8 Mrd. Euro das operative Ergebnis um 13,3 Prozent auf 628 Mio. Euro.

Insbesondere die rekordhohen Treibstoffkosten hätten das Ergebnis belastet, erläuterte Franz. Für 2012 gehe die Lufthansa von 1,1 Mrd. Euro mehr Treibstoffkosten aus als in 2011.

Hinzu kommt der hohe Konkurrenzdruck durch Billigflieger sowie Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten. Auch die Luftverkehrsteuer und die Kosten für die EU-Emissionshandelszertifikate hätten sich auf das Ergebnis ausgewirkt.

Respektables Ergebnis

«Trotz starken Gegenwinds hat die Lufthansa Gruppe ein respektables Ergebnis erzielt, insbesondere im Branchenvergleich», schreibt Franz. Geholfen hätten dabei vor allem die Ergebnisbeiträge der Servicegeschäftsfelder. Die Lufthansa Technik, die Bordverpflegung und die IT-Services hätten allesamt bessere Ergebnisse als im Vorjahr erzielt.

Auch das Sparprogramm Score zeige erste Wirkung. «Bei den Kosten, die wir selbst kontrollieren können, machen wir Fortschritte», erklärte Franz. Dies reiche aber noch nicht aus, um ausreichende Margen zu erwirtschaften.

Die Lufthansa durchläuft derzeit ein Sparprogramm. Der Konzern will unter anderem weltweit 3500 Stellen in der Verwaltung streichen und dadurch zusammen mit anderen Schritten sein Ergebnis im laufenden Geschäft um 1,5 Mrd. Euro verbessern. Das Sparprogramm soll verschärft werden. Details will die Lufthansa erst Ende des Jahres nennen.

(sda)

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