Carsten Kengeter

13. Februar 2013 06:53; Akt: 13.02.2013 14:05 Print

Der einstige Kronprinz verlässt die UBS

Er leitete jahrelang die umstrittene Investmentbank der UBS. Nach dem Fall Adoboli folgte der Abstieg. Nun verlässt Carsten Kengeter die UBS.

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Carsten Kengeter galt lange als Kronprinz der UBS. (Bild: Keystone)

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Der frühere Chef der UBS-Investmentbank, Carsten Kengeter, verlässt das Unternehmen. Der Manager war zuletzt damit betraut, Teile des Investmentgeschäftes abzuwickeln, das Konzernchef Sergio Ermotti und Chefaufseher Axel Weber nicht mehr weiterbetreiben wollten.

Sein Nachfolger wird der frühere Bear-Stearns-Manager Sam Molinaro, wie aus einer internen Mitteilung hervorgeht. Ein Unternehmenssprecher bestätigte die Personalie.

Ex-Kronprinz

Kengeter kam vor vier Jahren von Goldman Sachs zur UBS und war davon drei Jahre Chef der Investmentbank. In dieser Zeit musste das Institut einen Milliardenverlust verkraften, den der Londoner Händler Kweku Adoboli zu verantworten hatte.

Kengeter hatte in dem Unternehmen einmal als Kronprinz gegolten. Die Pläne des deutschen Managers für die Zeit nach seinem Weggang waren zunächst nicht bekannt.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kathrin Maeder am 14.02.2013 06:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja für Minder

    Liebe Leute Und die Minder-Gegner wollen uns Angst machen mit Jobverluste. Ich glaube eher, dass unsere Jobs durch solche Typen gefärdet sind! Also JA für Minder!

  • Roland am 13.02.2013 20:16 Report Diesen Beitrag melden

    mit 20 Mio Bonus ist man nich Verlierer

    "Das ändert nichts daran, dass Kengeter als Verlierer abtritt." steht da im Text und dann "In seinen ersten zwei Jahren heimste er insgesamt über 20 Millionen Franken ein." Wer ist da der Verlierer? (Mit etwas überlegen könnte man darauf kommen weil irgend wo fehlen dann die Millionen)

  • Egger Tanja am 13.02.2013 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ach ja

    Na dann hoffen wir mal, dass er für seine ja eher bescheidene Leistung (ich versuche diplomatisch zu sein) nicht auch noch eine Millionen-Belohnung erhält. Jedenfalls hat er der Zeitpunkt für seinen Abgang sehr geschickt gewählt (siehe Vasella) - ein Schelm, wer Böses denkt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Der Leser am 14.02.2013 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Schade :-(

    Da gibt es leider nur ein Wort dafür: skandalös und absolut unmoralisch !!!

  • Kathrin Maeder am 14.02.2013 06:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja für Minder

    Liebe Leute Und die Minder-Gegner wollen uns Angst machen mit Jobverluste. Ich glaube eher, dass unsere Jobs durch solche Typen gefärdet sind! Also JA für Minder!

  • antispringer am 14.02.2013 06:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Goldman Sachs

    gibt es eigentlich nocb irgendeinen topbänker / finanzminister in europa welcher nicht bei dieser bank grossgeworden ist?

  • Otto Messerli am 14.02.2013 05:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so wie gehabt

    Diese Story geht weiter.....

  • Urs L. am 13.02.2013 23:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bonus?

    UBS hatte doch Verlust? Woher kommt dann das Recht auf Bonus? Malus waere angebracht. Wieder ein Grund für ein fettes Ja zur Minder Initiative