Neue Medien

03. Oktober 2012 10:56; Akt: 03.10.2012 15:18 Print

NZZ Online ist nicht mehr gratis

Die «Neue Zürcher Zeitung» macht ihre Online-Ausgabe kostenpflichtig. Seit Dienstag ist nur noch ein begrenztes Angebot auf www.nzz.ch kostenlos.

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Ein Jahresabo für die Online-Ausgabe der NZZ kostet ab sofort 428 Franken.

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Der Preis für das neue Digital-Abonnement beträgt 428 Franken pro Jahr, wie die NZZ-Mediengruppe am Mittwoch mitteilte. Das ist rund ein Drittel weniger als für das Print-Abo, mit dem die Nutzer ebenfalls unbeschränkten Zugang zum NZZ-Portal haben.

20 Minuten Online bleibt gratis

Vorbild für die NZZ-Paywall ist das so genannte Metered Model, das auch internationale Titel wie die «New York Times» und die «Financial Times» verwenden. Auch das Medienhaus Tamedia prüft für ihr Newsnet ein ähnliches Modell. Beim Onlineportal des Gratisblattes «20Minuten» ist eine Paywall hingegen kein Thema.

(sda)

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«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Walter Inet am 03.10.2012 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Versuch aber.......

    Auch wenn ich genug Budget für so ein Angebot hätte........ Nein Danke!!!

  • Hugo Kessler am 03.10.2012 17:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ausweichen kein Problem

    Dann lese ich eben die Süddeutsche oder FAZ online. Die bieten auch hochwertigen Journalismus. Nur der CH-Teil fehlt.

  • ex-NZZ-online-Leser am 03.10.2012 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Gaht's no! Viel zu teuer

    Warum können die Leute keinen moderaten Preis verlangen. Es ist rentabler, 50'000 Kunden zu haben, die 120 p.a. bezahlen als 5'000, die diese völlig überrissenen 428 Franken hinblättern. Das Hamburger Abendblatt hat übrigens die Paywall vor ca. zwei Jahren eingeführt. Jetzt sind alle Artikel weder frei verfügbar. Die haben wohl gemerkt, dass sie sich ins eigene Knie geschossen haben.

  • Marco U am 03.10.2012 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Immerhin

    Naja, bei der NZZ hat man immerhin für 428.- mehr als von den Billaggebühren die man bezahlt fürs TV&Radio...

  • jerry am 03.10.2012 17:05 Report Diesen Beitrag melden

    schade

    ich las gerne die nzz, na dann - good bye...