Lohnrunde 2013

31. Oktober 2012 12:39; Akt: 31.10.2012 16:26 Print

Coop erhöht die Löhne

Die Angestellten von Coop erhalten im kommenden Jahr eine generelle Lohnerhöhung von 0,6 Prozent. Gleichzeitig steigt der Mindestlohn um 2,7 Prozent.

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Erfreulich sei, dass insbesondere die Löhne von Frauen und langjährigen Angestellten erhöht würden und damit Lohnungleichheiten reduziert würden, sagt der Kaufmännische Verband.

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Die Mitarbeitenden von Coop erhalten 2013 mehr Lohn. Die Lohnsumme steigt um 1,1 Prozent, wie der Detailhändler am Mittwoch nach Verhandlungen mit dem Verband KV Schweiz, den Gewerkschaften und Syna und Unia sowie dem Verein der Angestellten Coop (VdAC) mitteilte.

Davon profitierten laut Coop rund 36'500 Angestellte im GAV sowie rund 6500 in den Managementstufen des Stammhauses. Sie erhalten generell, unabhängig vom bisherigen Salär, eine Lohnerhöhung von 0,6 Prozent.

Weitere 0,4 Prozent stehen für individuelle Lohnerhöhungen zur Verfügung. 0,1 Prozent setzt Coop dafür ein, die Mindest- und Referenzlöhne überproportional zu erhöhen: Der Mindestlohn steigt von 3700 auf 3800 Franken.

KV: Kein glänzendes Resultat

Die Lohnerhöhung sei angesichts weiter sinkender Preise und einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld nicht selbstverständlich, teilte Coop mit. Als Genossenschaft sei Coop aber einzig ihren Kundinnen und Kunden sowie den Mitarbeitenden verpflichtet und könne Gewinne in neue Sortimentsleistungen, tiefere Preise und bessere Löhne investieren, hiess es.

Für den Kaufmännischen Verband (KV) Schweiz ist das Ergebnis nicht glänzend. Er zeigte sich in einer Medienmitteilung aber zufrieden, nachdem im vergangenen Jahr keine Einigung zwischen den Sozialpartnern und Coop zustande gekommen war. Erfreulich sei, dass insbesondere die Löhne von Frauen und langjährigen Angestellten erhöht würden und damit Lohnungleichheiten reduziert würden.

Vania Alleva, Verhandlungsführerin der Unia, sieht auch ein Signal für die anderen Lohnverhandlungen: «Das ist ein deutliches Signal an alle Unternehmen und Arbeitgeberverbände, dass Lohnerhöhungen dieses Jahr nötig und möglich sind», wird sie in einem Communiqué der Gewerkschaft zitiert.


(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Rita Gerber am 02.11.2012 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Und der Kunde bezahlt es

    Super, bekomme nichts. So kann Coop ja die Preise wieder erhöhen. Kein Wunder rennen bald alle über die Grenze. Selber Schuld lieber Coop, irgendwo musst Du ja das Geld wieder einstreichen. So beim Kunden, aber nicht bei mir. Hüpfe auch langsam über die Grenze ist nur ein Katzensprung. Bye Migros und Coop.

  • P.S. am 02.11.2012 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Lohnerhöhung?

    Das BfS rechnet für 2013 mit einer Teuerung von 0.5% (und dies sind die offiziellen Schätzungen, der Qualm von den Gelddruckmaschienen der NB kann man da noch obendrauf legen). Da ich hier nichts von einem Teuerungsausgleich lesen kann -obwohl sie diesen sicherlich auch im Sinne einer guten Presse erwähnen würden- ist eigentlich die Lohnerhöhung von 0.6% selbst nichts anderes als ein Teuerungsausgleich?

  • Markus am 01.11.2012 17:59 Report Diesen Beitrag melden

    tiefen lohn

    Sogar ein Aldi-Mitarbeiter (4200) verdient mehr als ich (3800), den ich persönlich kenne...

  • nico am 01.11.2012 11:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    würde mich schämen

    ich würde mich schämen sollche zahlen zu publizieren 3900fr für eine ausgebildete detailhandelsfachfrau und 3800fr für das ungelehrnte personal.. da lohnt sich eine lehre also wirklich nicht mehr!! ich weiss schon wiso ich noch eine zweite lehre absolviere.. 100fr mehr ist ein witz und eine frechheit obendrauf!! alle die hier wieder mit hört auf zu motzen kommen alle wollen tiefere preise.. nein!! ich bin zufrieden wohne 10minutem von der grenze entfernt und habmir noch nicht die mühe gemacht um dort einkaufen zugehen.. dafür sehe ich sehr viel autos mit nummern aus der innenschweiz.. verräter

  • Erika am 01.11.2012 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wurde Zeit

    Es wurde auch Zeit, einmal etwas abzugeben, die Hauptarbeit haben ja immer überall die Angestellten.