Weitere Bussen drohen

02. Mai 2017 08:26; Akt: 02.05.2017 08:50 Print

Krumme US-Deals kosten UBS halbe Milliarde

Zur Beilegung eines US-Immobilien-Rechtsstreits muss die UBS tief in die Tasche greifen. Ein Fehlverhalten streitet die Bank aber ab.

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Weitere Bussen drohen: Der UBS-Hauptsitz an der Park Avenue in New York City. (20. Juli 2009) (Bild: Keystone/Martin Ruetschi)

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Die Grossbank UBS bezahlt in Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von zwei Genossenschaftsbanken 445 Millionen Dollar an die National Credit Union Association (NCUA).

Das teilte die Behörde am Montagabend mit. Die NCUA hatte der UBS vorgeworfen, die beiden Genossenschaftsbanken über Risiken von hypothekenbasierte Wertpapieren im Volumen von 1,15 Milliarden Dollar in die Irre geführt zu haben.

Weitere Bussen drohen

Die UBS gab kein Fehlverhalten zu. Eine UBS-Sprecherin erklärte, mit der Einigung könne die Bank eine weitere Altlast ausräumen. Im vergangenen Jahr hatte das Institut in ähnlichen Fällen bereits 79,3 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt. Im Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium steht eine Einigung noch aus.

Per Ende März hatte die UBS 2,9 Milliarden Franken zurückgelegt. Das waren rund 340 Millionen Franken weniger als Ende 2016. Der Grossbank drohen weitere Bussen seitens des US-Justizministeriums wegen krummer Hypothekargeschäfte in der Finanzkrise. Zudem droht der UBS im Steuerstreit mit Frankreich in einem Prozess eine Milliardenbusse.

(jdr/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • tony m am 02.05.2017 08:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Amerika not First

    und was ist mit Goldman Sachs die der deutschen Bank Abakus aktien verkauft hat und gleichzeitig dagegen gewettet hat gibt das auch eine Strafe ??? ne nicht für die Bank der Weltpolizei

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  • Banker am 02.05.2017 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Warum?

    Lohnen sich Geschäfte in den USA überhaubt noch?

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  • Phil am 02.05.2017 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Bussenende??

    Ich verstehe es nicht mehr. Ich habe das Gefühl, dass seit Jahren nur noch Bussen bezahlt werden. Es kommt fast so vor als würde die nur krumme Geschäfte machen. Es heisst doch ständig, dass die Vergangenheit nun abgeschlossen ist.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • allright am 03.05.2017 01:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    selber Schuld

    Jede Schweizer Bank, die in USA geschäftet ist einfach nur dumm, denn noch nie hat eine CH Bank dort Gewinne geschrieben. Die Verluste nach Boni und Strafen sind enorm.

  • äsä am 02.05.2017 20:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So....

    Die UBS ist wieder hinein gelaufen, in einen Fehler. Die CS wird es auch wieder fertig bringen. Hauptsache die Bonis sind hoch, der Kleine ist der Trottel und BB schaut weg.

  • LLLL am 02.05.2017 19:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weshalb?

    Weshalb muss die UBS Rückstellungen machen, wenn sie sich so sicher ist, dass sie unfehlbar ist? Mit den Zahlungen die sie leistet, anerkennt sie ja ihre Schuld, sonst müsste sie nicht zahlen. Lieber eine kleine Regionalbank.

  • Spock_2016 am 02.05.2017 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nichts neues

    Hallo?? die Usa zockt schon lange ab keine Deals mit denen mehr

    • Karl Karli am 02.05.2017 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Spock_2016

      Hier geht's um die UBS. Wo es noch nicht gelernt hat saubere Geschäfte zu tätigen! Die Bussen sind eindeutig zu tief und hat noch keine Wunden hinterlassen. Jeder normale Bürger wäre im Gefängnis! Und wir das Volk hat noch die UBS gerettet mit unserem Geld sprich von unsere Steuern gerettet! Pfui UBS!

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  • Dani am 02.05.2017 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    So gehts

    Die Busse wird durch eine weitere Erhöhung der Gebühren bei der Kundschaft sicher wieder hereingeholt werden ...