Boeing 777-300ER

25. Juli 2015 06:08; Akt: 25.07.2015 14:30 Print

Für Swiss-Passagiere wirds bald noch enger

Im Januar 2016 erhält die Swiss die erste Boeing 777. Jetzt wird klar: Im Vergleich zum Vorgänger A340 wird der Sitzabstand um 2,5 cm gekürzt.

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Swiss erneuert ihre Langstreckenflotte: Ab Januar 2016 peilt eine Boeing 777-300ER Städte wie San Francisco, Bangkok, Hongkong oder Los Angeles an. «Die Boeing 777-300ER ist im Vergleich zum aktuell eingesetzten A340 grösser, verfügt über einen wesentlich breiteren Rumpf-Querschnitt und bietet folglich Platz für mehr Sitze», so Swiss-Mediensprecher Stefan Vasic zu 20 Minuten. 119 zusätzliche Passagiere können künftig pro Langstreckenflug an Bord gehen – diese unterteilen sich in 104 Eco- und 15 Businessclass-Passagiere.

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So finden 55 Prozent mehr Passagiere Platz an Bord der neuen B777 , die Sitzplatzkosten können so um 23 Prozent reduziert werden, wie «Travel Inside» vorrechnet. Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft will sich nun vor allem für asiatische Destinationen wettbewerbsfähiger machen. So sagt Vasic: «Der Asien-Raum gehört zu den momentanen Boom-Märkten.»

In der Holzklasse wirds enger

Die neue Strategie der Swiss lässt die Passagiere der Holzklasse enger zusammenrücken: Raum für mehr Passagiere schafft so auch die neue Sitzanordnung in der Economy-Klasse. Dort rückt der Vordermann um 2,5 Zentimeter näher.

«Wichtig zu wissen ist, dass das reine Ausmessen des Sitzabstands nicht unbedingt etwas über die Beinfreiheit sagt», sagt Vasic. Trotz engerer Bestuhlung verspricht man den Passagieren mehr Beinfreiheit als in den alten Maschinen. «Dies zum einen durch die verbesserte Konstruktion und Geometrie des Sitzes, zum anderen auch deshalb, weil sich unter den Sitzen keine Boxen vom Bordunterhaltungssystem mehr befinden werden», so Vasic. Diese Technik würde in der 777 «nach oben» verlegt werden.

Wlan für alle

Auch sonstige Neuigkeiten soll die Triple Seven mit sich bringen: Alle Eco-Sitzplätze werden einen 11-Zoll-Monitor erhalten. Des Weiteren steht den Fluggästen auch hoch über den Wolken ein Selbstbedienungs-Kiosk zur Verfügung. Alle Boeing-Flugzeuge verfügen zudem über drahtloses Internet in allen drei Reiseklassen.

Bis 2018 sollen neun Boeing 777 die Airbusse 340 ersetzen. Diese Veränderung hat auch personelle Auswirkungen: Für das neue Flottenmitglied müssen 360 Cabin-Crew-Stellen bei der Swiss geschaffen werden.


(miw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frequent Flyer am 25.07.2015 06:24 Report Diesen Beitrag melden

    Tschüss Swiss

    Die Boeing 777-300ER lasse ich bleiben. Und damit auch die Swiss. Ist eine richtige Sardinenbüchse! Die Sitze sind auch deutlich schmaler. An den Kunden denkt die Swiss offenbar schon lange nicht mehr. Und ich nicht mehr an die Swiss. Tschüss! Es wird Zeit, dass die Airlines wieder einmal eine richtige Quittung erhalten. Die Konjunktur wird es richten.

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  • alpha07 am 25.07.2015 06:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Noch enger?

    Ob die Rechnung am Ende aufgeht wenn sich dann Passagiere einfach eine andere Fluggesellschaft aussuchen? Sorry, der Platz ist jetzt schon zu knapp bemessen wenn man meist ueber 12 Stunden im Flugzeug sitzt! Gibt ja A380 Alternativen... Zwar nicht direkt aber das nehme ich dann in Kauf.

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  • Urs am 25.07.2015 06:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es zählt nur noch die Rendite

    Für die Rendite nimmt man alles in Kauf. Auch das Sitzen wie in einer Sardinenbuechse. Na dann; viel Spaß.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Walterli am 26.07.2015 23:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SWISS fliegt

    Der Markt wird es richten. Bei der Verpflegung sparten sie auch ein.

    • Hans Burger am 27.07.2015 01:04 Report Diesen Beitrag melden

      Was für ein Markt meinen Sie ?

      @Walterli der Markt sind für Sie wohl all die Staatsairlines Qatar, Ethiad , Emirates , Oman Air , Turkish usw ? Die Eigner, alles Oel Scheichs haben Geld im Ueberfluss und verfälschen damit den Markt mit Dupingpreisen ! Airlines aus den USA und Europa können das unmöglich bieten . Sogar Asiatische Airlines aus Billiglohnländern wie Thailand können da nicht mithalten. Thai Airways mit ihrer komfortablen 3-3-3 Bestuhlung im 777 macht pro Jahr satte 300 Mio USD VERLUST ! Thailändische Steuerzahler müssen den Verlust decken damit Reiche Ausländer komfortabel und billig fliegen können !

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  • Maurice Troesch am 26.07.2015 21:11 Report Diesen Beitrag melden

    Swiss 777

    Geiz ist Geil made in Germany!!

    • Daniel Kessler am 26.07.2015 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Geldwahngesellschaft

      Das stimmt. Solange wir "geiz-ist-geil-Gesellschaft" das Gefühl haben für ein paar wenige Franken um die halbe Welt zu jetten, solange wird halt eben ein wenig auf Komfort verzichtet. Bezahlt alle einen korrekten Preis für eine gute Leistung, dann wirds auch wieder ein bisschen angenehmer an Bord der Verkehrsflugzeuge. Das ist das Ergebnis dieser veränderten Geldwahn-Gesellschaft, also jedermann kann sich selber an der Nase nehmen!

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  • Alot Flieger am 26.07.2015 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Swiss isch gewesen bei mir

    Ich fliege Swiss nur noch auf Kurzstrecken. Die Sitzabstände sind fürchterlich. Zum Glück werden die meisten Zieldestinationen von anderen Airlines angeflogen. SA AC BA LH

    • Mike am 26.07.2015 22:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Adieu Swiss

      habe schon länger zur Emirates Airline gewechselt und bin stets zufrieden.

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  • Harry Hasler am 26.07.2015 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lesen?

    Wer lesen kann, ist im vorteil: auch wenn die sitze 2.5cm näher zusammen rücken, sagt das über die beinfreiheit gar nichts aus, denn wenn 4cm polsterdicke pro Sitz eingespart werden, sind das de facto 1.5cm mehr beinfreiheit. aber intelligenz wird heute ja nicht mehr geschult, also was ist hier schon zu erwarten?

    • Patrik Hodel am 26.07.2015 20:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wer lesen kann...

      Jaja Harry, 4cm weniger Polster. Können Sie sich ausrechnen, was das für den Sitzkonfort bedeutet? Das heisst soviel wie "die Passagiere sitzen direkt auf der Metalfederung". Toll, nicht?

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  • Idefix am 26.07.2015 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    selber Schuld

    Ihr seit allesamt selber Schuld. Ihr wollt um die ganze Welt fliegen und das zu einem billigeren Preis als eine Zugfahrt von St. Gallen bis Genf kostet. Das hat eben Konsequenzen!

    • dd am 26.07.2015 22:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      hmm

      naja der zug ist einfach zu teuer weil nicht effizient.

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