Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
In eigener Sache
27. September 2012 10:27; Akt: 27.09.2012 14:04 Print
Gemeinsame Online- und Printredaktion
Tamedia legt aus Spargründen die Redaktionen von 20 Minuten Online und Print unter der Leitung des bisherigen Print-Chefredaktors Marco Boselli zusammen.

20 Minuten will eine gemeinsame Redaktion für Print- und Online schaffen. (Bild: Keystone)
Sparrunde bei «20 Minuten»: Tamedia will bis im zweiten Halbjahr 2013 deutliche Kostensenkungen erreichen. Online- und Printredaktion werden deshalb zusammengelegt und neu vom bisherigen Print-Chefredaktor Marco Boselli (47) geleitet.
Auch «Finanz und Wirtschaft» streicht StellenDen Rotstift setzt Tamedia auch bei der Wirtschaftszeitung «Finanz und Wirtschaft» an. Wie Chefredaktor Mark Dittli gegenüber der Nachrichtenagentur AWP sagte, werden sieben bis acht Stellen eingespart. Es komme zu Entlassungen, Frühpensionierungen und vereinzelten Pensenreduktionen.
Der Verlag muss 0,5 Stellen einsparen, der Rest geht zulasten der Redaktion. Gegenwärtig zählt die «FuW»-Redaktion noch 45 Vollzeitstellen. Dittli begründet die Massnahmen mit dem «extrem harten Umfeld» und dem tiefen Inseratevolumen. Wie viel die Zeitung einsparen muss, gibt Tamedia nicht bekannt. (sda)
Der bisherige Online-Chefredaktor Hansi Voigt wird das Medienhaus Tamedia voraussichtlich Ende November verlassen. Entlassen wurde der 49-Jährige aber nicht, wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage der SDA betonte.
Voigt sei der Meinung gewesen, dass die neue, integrierte Redaktion nur von einer einzigen Person geleitet werden sollte. Als sich die Verantwortlichen für Boselli aussprachen, entschloss sich Voigt dazu, seinen Arbeitgeber zu verlassen. Tamedia dankt ihm in einer Mitteilung vom Donnerstag für seine hervorragende Arbeit.
Umbau bis Dezember
Die Online- und Printausgaben von «20 Minuten» haben seit einigen Jahren bereits gemeinsame Wirtschafts- und Unterhaltungsressorts. Nun werden auch die anderen Ressorts zusammengelegt. Der Umbau soll im Dezember vollzogen werden.
Grund für die Umstrukturierung sind nicht nur die immer stärker werdende Vermischung von Print und Online, sondern nicht zuletzt die zu hohen Kosten der beiden Redaktionen.
«Kündigungen nicht ausgeschlossen»
Wie viel Tamedia sparen will, gibt das Medienhaus nicht bekannt. Die Sparrunde soll aber bis im zweiten Halbjahr 2013 abgeschlossen sein. Man werde einzelne Stellen deshalb nicht mehr besetzen, sagte Zimmer. «Auch einzelne Kündigungen sind nicht ausgeschlossen.»
Die Mediengewerkschaft Syndicom reagierte besorgt auf die Fusions- Nachricht. Die Konvergenz von Print und Online dürfe nicht als Sparprojekt missbraucht werden, schreibt sie in einer Mitteilung. In den letzten Jahren seien bereits verschiedene Redaktionen von Sparprogrammen heimgesucht und geschröpft worden. Weitere Entlassungen gelte es unbedingt zu vermeiden.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 11 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt



















Ei ei ei
Die nachfolgend freigegebenen Kommentare sind geradezu ein Quantensprung von nicht freigeschalteten Kommentaren bis zur absoluten freien Meinungsäusserung.
Längst überfällig
Wieso aus Spargründen? Das hätten die Verleger alle schon vor 10 Jahren machen müssen. Dann müssten sie heute nicht mit Subventionen und Quersubventionen ihre veralteten Printprodukte aufrechterhalten. Dann wären die Personalisierte Zeitung inzwischen Tatsache. Den Einheitsbrei von heute kann man doch eh spülen. Gut dass es noch die SRG gibt.
Hirn einschalten
20minuten, sowie tamedia, ringie oder nzz erhalten keine subventionen (wie kommen sie auf so einen schwachsinn?) Einzig genau ihre geliebte SRG bekommt subventionen in Millionenhöhe.
Alles gratis???
Wenn niemand mehr bereit ist für recherchierte Informationen zu bezahlen, muss man sich nicht wundern. Alles nur durch Werbeeinnahmen zu finanzieren, funktioniert auf die Dauer nicht....oder eben nur Agenturmeldungen und grosse, farbige Bilder;-)