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Medien
07. November 2012 09:38; Akt: 07.11.2012 11:02 Print
Print-Krise drückt Gewinn von Axel Springer
Der deutsche Medienkonzern Axel Springer AG muss ein leichtes Gewinn- und Umsatzminus verzeichnen. Digitale Medien gleichen die Print-Verluste allerdings weitgehend aus.

Die fortschreitende Digitalisierung prägt die Geschäftsentwicklung der Axel Springer AG. (Bild: Keystone)
Der Medienkonzern Axel Springer hat wegen schwindender Printgeschäfte ein Gewinn- und Umsatzminus im dritten Quartal verbucht. Das Unternehmen bestätigte jedoch am Mittwoch seine Geschäftsprognose für das Gesamtjahr.
Bildstrecken 60 Jahre «Bild»Im dritten Quartal sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 4,4 Prozent auf 150,6 Mio. Euro, wie das Verlagshaus mitteilte.
Der Umsatz des «Bild»- und «Welt»-Herausgebers ging um 0,7 Prozent auf etwa 787 Mio. Euro zurück. In der Schweiz ist Axel Springer unter anderem Herausgeber der «Handelszeitung», des «Beobachters» sowie der Programmzeitschrift «Tele».
Die deutschen Zeitungen büssten gegenüber dem Vorjahresquartal 7,1 Prozent Umsatz ein, die deutschen Zeitschriften 9,8 Prozent und die internationalen Printmedien 11,2 Prozent. Dagegen stieg der Umsatz der digitalen Medien um 15,9 Prozent auf 281 Mio. Euro.
Opfer der Digitalisierung
Wegen des guten ersten Halbjahres lag der gesamte Umsatz der Monate Januar bis September mit 2,41 Mrd. Euro aber um 3,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Fortschreitende Digitalisierung präge die Geschäftsentwicklung, hiess es.
Fürs Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg der Konzernerlöse im einstelligen Prozentbereich und einem leicht höheren Ebitda als im Vorjahr.
(sda)
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