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Wirtschaftskrise in der IT
22. Dezember 2008 16:38; Akt: 22.12.2008 17:00 Print
Zwangsferien in der IT-Branche
Die Wirtschaftskrise hat die IT-Branche erreicht: Grossunternehmen wie Hewlett-Packard (HP), Cisco Systems, Advanced Micro Devices (AMD), Texas Instruments, Dell und Adobe schicken ihre Arbeiter zwischen Weihnachten und Neujahr in Zwangsurlaub – teilweise sogar bis zum 5. Januar.
Nach der Fertigungsindustrie und den Chipproduzenten trifft der wirtschaftliche Abschwung nun die gesamte Computer-Industrie. Laut einem HP-Sprecher bleiben über die nächsten Wochen ganze Büroetagen und Forschungsabteilungen geschlossen. Nur wichtige Mitarbeiter, die für den Kundendienst zuständig sind, würden der Arbeit weiter nachgehen, berichtet «Financial Times Deutschland».
Zwangsferien: Büros bleiben über die Feiertage geschlossen(Bild: Keystone)
Bei Texas Instruments dienen die vorübergehenden Werksschliessungen der Reduktion von Lagerbeständen. Zurzeit sei die Produktion lediglich zu 45 Prozent ausgelastet.
Google auch betroffen
Auch das erfolgreichste Unternehmen der Welt, Google, habe Zwangsferien eingeführt. Diese betreffen jedoch im Moment nur das Kantinenpersonal. Erst im letzten Monat kündigte Google an, künftig weniger neue Stellen zu schaffen. Zusätzich will das Unternehmen den Grossteil seiner freien Mitarbeiter künden: Rund ein Drittel der 30 000 Google-Angestellten sind aber freie Mitarbeiter.
Unbezahlter Zwangsurlaub
Diese Massnahme trifft die Mitarbeiter besonders hart: Der Ferienanspruch ist in den Vereinigten Staaten deutlich tiefer als bei uns – in der Regel sind es 2 Wochen im Jahr. Somit müssen viele Angestellte für diese Zeit unbezahlt Urlaub nehmen.
(scc/zac)


























