US-Wahlkampf

30. August 2012 12:03; Akt: 30.08.2012 12:04 Print

Yahoo feuert Büro-Chef wegen Kritik an Romney

Eine Bemerkung über den republikanischen Kandidaten Mitt Romney und seine Frau kosteten einen ranghohen Yahoo-Mitarbeiter den Job.

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Der Washingtoner Büro-Chef von Yahoo, David Chalian, stolperte über ein eingeschaltetes Mikrofon. (Bild: Keystone)

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Keine 24 Stunden nach einer abfällige Bemerkung über den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und seine Frau hat Yahoo News seinen Washingtoner Büro-Chef David Chalian gefeuert. Dieser hatte vor dem Beginn der Live-Berichterstattung vom Parteitag der Republikaner in Florida gesagt, dass Romney und seine Frau «fröhlich sind, eine Party zu feiern, während schwarze Menschen ertrinken». Chalian, dessen Mikrofon offenbar in diesem Moment eingeschaltet war, spielte damit auf den sich auf Louisiana zubewegenden Hurrikan «Isaac» an.

Nach dem Vorfall am Dienstagabend entschloss Yahoo sich am Mittwoch dann, den Büro-Chef zu entlassen. Seine Äusserung sei unangemessen gewesen und gebe nicht die Meinung des Unternehmens wieder, sagte Yahoo-Sprecherin Anne Espiritu. Auch Chalian selbst entschuldigte sich nach eigener Aussage bei Romney und seiner Frau für seinen «unangemessenen und gedankenlosen Scherz».

(dapd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sun Ahau am 30.08.2012 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wirbelsäulendefekt

    Dabei ist diese Aussage sogar recht passend! Hätte Romney Rückgrat, könnte er dazu sicher Stellung nehmen...

  • No Go Yahoo am 30.08.2012 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    «unangemessenen und gedankenlosen Scherz».

    Würde sagen, das war voller Ernst, hoffe er bereut es nicht...

  • Fritz am 30.08.2012 14:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Amerika

    Amerika: Die Reichen leben in Luxus, die Armen werden nicht berücksichtigt!

Die neusten Leser-Kommentare

  • D.R. am 30.08.2012 14:16 Report Diesen Beitrag melden

    REGELÄNDERUNG

    Eine Kritik an Romney. Nein, wenn man schon wegen einer kurzfristigen Änderung der Wahlregeln (5 auf 10 nötige Delegierte der Staaten) als einziger Kandidat (neben Obama) erkoren wird, dann darf man nicht auch noch die Wahrheit über Ihn sagen. Wir wissen es und schauen zu, wir alle sind schuldig der Dinge welche kommen werden.

  • Fritz am 30.08.2012 14:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Amerika

    Amerika: Die Reichen leben in Luxus, die Armen werden nicht berücksichtigt!

  • No Go Yahoo am 30.08.2012 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    «unangemessenen und gedankenlosen Scherz».

    Würde sagen, das war voller Ernst, hoffe er bereut es nicht...

  • basi am 30.08.2012 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    dum gelaufen

    in der Schweiz darf die politische Einstellung eines Mitarbeiter/Bewerbers eigentlich keine Rolle spielen. Man sollte dennoch zurückhaltend sein mit seinen KOmmentaren vorallem wenn man in der öffentlichkeit steht muss man das Firmenbild waren und sollte nicht seine private Meinung kundtun. Dumm gelaufen würde ich sagen...

  • Richter am 30.08.2012 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wie wahr.

    Wo er recht hat, hat er recht.