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Euro Millions vor Lotto
19. Juli 2012 10:56; Akt: 19.07.2012 12:06 Print
Schweizer wollen nur noch ganz fett gewinnen
Für 2,8 Milliarden Franken wird in der Schweiz jährlich den Glücksspielen gefrönt. Das ist ein Einsatz von 351 Franken pro Kopf. Vor allem Euro Millions wird immer beliebter.

Schweizer Spitzenreiter unter den Glücksspielen: Euro Millions. (Bild: Keystone)
Im vergangenen Jahr sind in der Schweiz 2,8 Milliarden Franken in Glücksspiele und Wetten geflossen. Das sind 68 Millionen Franken oder 2,5 Prozent mehr als 2010. Der Rekordumsatz von 2008 mit 2,85 Milliarden Franken wurde damit aber nicht erreicht.
Erstmals machte Swiss Lotto nicht mehr am meisten Umsatz in der Schweiz. Neuer Spitzenreiter ist Euro Millions mit 524 Millionen Franken. Das sind 103 Millionen oder 24,5 Prozent mehr als 2010. Bei Swiss Lotto flossen 456 Millionen Franken in die Kassen, 62 Millionen weniger als im Jahr davor.
Dies geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Lotteriestatistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) hervor. Zugelegt hat Euro Millions gemäss BJ-Angaben dank einer im Mai 2011 eingeführten neuen Formel, das heisst einer zweiten wöchentlichen Ziehung und einem neuen Spielschein.
5 Franken mehr pro Kopf
Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht der Umsatz von 2,8 Milliarden Franken einem Spieleinsatz pro Kopf von 351 Franken. Im Jahr davor hatte jeder Schweizer durchschnittlich 346 Franken ausgegeben.
Bei den gesamtschweizerisch durchgeführten Sportwetten Totogoal, sporttip one und sporttip set sowie bei den in der Romandie angebotenen Pferdewetten Pari Mutuel Urbain Romand wurden im vergangenen Jahr 161 Millionen Franken gewettet. Im Jahr davor waren es 159 Millionen Franken gewesen.
Der Bruttospielertrag, der sich aus den Spieleinsätzen abzüglich der ausbezahlten Gewinne zusammensetzt, nahm parallel zum Gesamtumsatz ebenfalls zu. Im letzten Jahr wurden 913 Millionen Franken erzielt, gegenüber 876 Millionen Franken im 2010. Die Differenz von 37 Millionen Franken entspricht einem Zuwachs von rund 4,3 Prozent.
Die Gesellschaften Swisslos und Loterie Romande schütteten letztes Jahr 557 Millionen Franken an die kantonalen Lotterie- und Sportfonds sowie an weitere direkt begünstigte Sportdachverbände aus. 2010 waren es 542 Millionen Franken gewesen.
(sda)
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Alle 70 Kommentare

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Betteln versäumt.
Wenn der Fünfer in der Schweiz, wie vor zwei Wochen, nur 3500 Franken, Netto ca 2000 gibt, reut mich der Zweifränkler zum Spielen. Da legt man ja fast drauf. 110 000 für einen einzelnen Fünfer mit Zusatzzahl sind ist auch das Betteln versäumt. Ich mache kein Swiss Lotto mehr. Generell sollten die Millionen besser aufgeteilt werden.
Spiele um Almosen!
Logisch spiele ich nur Euro Millions. Geld hätte ich zwar genug und ich spiele zum spass, aber wenn schon dann spiele ich um Millionen im zwei stelligen Bereich und sicher nicht um die Almosen bei der Swiss Los. Geld kann man ja bekanntlich nie genug haben. Also kommt her ihr lieben Scheine, ich werde euch vermehren und lieben.
Her zu mir, bitte
Die Millionen kommen nicht zu ihnen, sondern zu mir. Ich werde sie (die Scheine) ebenfalls lieben:-) Sie haben ja schon genug, ich nicht. Auch wenn man nie genug Geld haben kann, da geben ich ihnen absolut recht, muss man aber die Kohle auch ausgeben und geniessen können. Ich hoffe nur, dass ich die hundert Millionen nicht teilen muss. Sollten sie aber mir trotzdem etwas abgeben wollen sage ich natürlich nicht nein dazu. So nun muss ich noch tippen gehen.
Die Gewinnchance
bei Euromillions beträgt ca. 2 Mia zu Eins. Da spiel ich lieber Swisslotto und das regelmässig, zumal der Jackpot immer mehr steigt :D :D
Zürich - Hamburg
Die Wahrscheinlichkeit, bei Euromillions den Haupttreffer zu gewinnen entspricht 1 Zentimeter auf der Strecke Zürich - Hamburg. Viel Glück...!
natürlich ist es Glück
Aber es kommt immer wieder vor, dass der Jackpot geknackt wird. Dass es einen selbst trifft, nun wie gesagt die Wahrscheinlichkeit ist gering - wenn man allerdings gar nicht spielt ist die Wahrscheinlichkeit gleich Null. Und was würde man mit dem Geld machen, wenn man nicht Lotto spielt? Legt man es an, oder gibt man es sonst wie aus - Ausgang, Essen etc.?
Der Weg
Auch der Weg nach Hamburg beginnt mit dem 1cm.
@ CHer
könnte es sein, dass des dewegen glücksspiel heisst?