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Expansion
06. September 2010 09:15; Akt: 06.09.2010 10:50 Print
Julius Bär macht Schritt nach Shanghai
Die Zürcher Privatbank Julius Bär will spätestens im kommenden Jahr in der chinesischen Handelsmetropole Shanghai eine Niederlassung eröffnen.
Seit längerem bezeichnet Julius Bär Asien, wo eine schnell wachsende Zahl Reicher einen Vermögensverwalter sucht, als «zweiten Heimmarkt».
Bildstrecken Die grössten Schweizer BankenDazu will Julius Bär auch die Filiale in Hongkong stärken sowie in Singapur, wo die grösste Repräsentanz steht, eine Trust- Gesellschaft eröffnen. Auch die Investment-Aktivitäten in Asien sollen ausgebaut werden, wie am Montag mitgeteilt wurde.
Laut Konzernchef Boris Collardi könnte die Bank 1,2 Mrd. Fr. für eine Akquisition lockermachen, doch fehlt es an Kaufobjekten: Derzeit wollten alle kaufen, aber niemand verkaufen, sagte Collardi in Singapur. Um die Wichtigkeit des Asien-Geschäfts zu unterstreichen, traf sich der Bär-Verwaltungsrat zum ersten Mal zu einer Sitzung im Stadtstaat.
Julius Bär wies per Ende Juni 166 Mrd. Fr. verwaltete Kundenvermögen aus (inklusive Custody-Vermögen 255 Mrd. Franken) und ist einer der grössten Vermögensverwalter der Schweiz. Derzeit sind gut zehn Prozent der Gelder aus Asien, doch will die Bank deren Anteil auf 20 bis 25 Prozent erhöhen.
Auf der Welt beschäftigt Julius Bär etwa 3500 Personen. In Asien zählt die Bank nach eigenen Angaben rund 400 Mitarbeiter, sucht laut dem Asien-Chef in Singapur aber Büroräume für 700 Personen.
(sda)


























