Online über den Wolken

16. März 2017 07:50; Akt: 16.03.2017 09:24 Print

Swiss bringt WLAN auch auf Kurzstrecken

Bisher gab es bei der Swiss nur an Bord von Langstreckenmaschinen WLAN. Ab 2018 soll man auch auf Kurz- und Mittelstrecke surfen können.

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Vor gut einem Jahr hat die Swiss die erste von neun Boeing 777-300ER eingeflottet. An Bord des Langstreckenflugzeugs bot die Airline zum ersten Mal auch WLAN an. Das Angebot hat allerdings seinen Preis: Wer nicht First Class fliegt, bezahlt für ein Datenpaket von 20 MB 9 Franken. 50 MB kosten 19 Franken. Wer sich 120 MB leistet, bezahlt 39 Franken. Auch telefonieren lässt sich in der Boeing 777-300ER.

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Nun will die Swiss Connectivity, also WLAN und die Möglichkeit, das Handy im Flugzeug zu nutzen, auch auf der Kurz- und Mittelstrecke anbieten. Ab 2018 werde mit der Ausstattung der Maschinen begonnen, schreibt die Fluggesellschaft in einer Mitteilung.

Bar mit 100 Grappa-Sorten

Neben der Ankündigung, das WLAN-Angebot auszubauen, hat die Lufthansa-Tochter weitere Investitionen in Aussicht gestellt. Am Flughafen Zürich will die Swiss 15 Millionen Franken in eine neue First-Class-Lounge investieren. Auf einer Fläche von 650 Quadratmetern sollen Lounge-Nischen, Arbeitsplätze, Duschen, ein Restaurant und eine Bar entstehen. In der Barista-Bar verspricht die Airline ein Angebot von 100 Grappa-Sorten. Anfang 2018 ist die Eröffnung der neuen First-Class-Lounge geplant.

Auch bei den Flugzeugen investiert die Swiss. So soll etwa die Kabine der fünf verbleibenden Airbusse A340, die auf der Langstrecke zum Einsatz kommen, für 100 Millionen Franken umgerüstet werden. Zudem bestellt die Swiss mehr Flugzeuge des Modells Bombardier CS300. Insgesamt will die Airline dereinst zehn Bombardier CS100 und 20 Modelle der grösseren Variante CS300 in der Flotte haben. Auch dank der neuen Maschinen der Bombardier C-Series reduziert sich laut der Swiss das Flottenalter bis Ende 2018 von heute 12,5 auf 8,5 Jahre.

Weniger Umsatz und Gewinn

Die Swiss erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 4,8 Milliarden Franken und einen Betriebsgewinn (EBIT) von 429 Millionen Franken, wie die Swiss weiter mitteilte. Gegenüber den vor einem Jahr publizierten Geschäftszahlen sind diese Eckwerte damit um 4,7 respektive um 5,3 Prozent tiefer ausgefallen als im Vorjahr.

Swiss-Chef Thomas Klühr ist dennoch mit dem Ergebnis zufrieden. «Insgesamt hat Swiss ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich», lässt er sich in der Mitteilung zitieren.

Aus den bereits Anfang Januar publizierten Verkehrszahlen geht hervor, dass die Swiss 2016 die angebotenen Sitzkilometer um 6,6 Prozent, die Frachttonnenkilometer um 7,1 Prozent und die Zahl der Passagiere um 1,3 Prozent auf einen neuen Höchststand von 16,5 Millionen Fluggäste steigern konnte. Gleichzeitig sank der für die Profitabilität wichtige Wert des Sitzladefaktors um 2,1 Prozent auf 81,3 Prozent. Der Frachtladefaktor reduzierte sich um 0,7 Prozent auf 75,2 Prozent.

(lin/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mici am 16.03.2017 08:02 Report Diesen Beitrag melden

    Na bravo

    Reicht das ständige getippe, telefonieren, spielen und laut TV-schauen in den ÖVs noch nicht?

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  • Luki Frieden am 16.03.2017 07:58 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schade, ein weiteres Stück WLAN-freie Zone geht verloren.

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  • Ivan Lisec am 16.03.2017 07:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Günstig

    Für den Preis von etwa 463 CHF, pro Minute.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • PeteW am 21.03.2017 21:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht interessant

    Viel zu teuer und ein Abriss. Bei der Konkurrenz viel günstiger...

  • Cora am 18.03.2017 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheit geht vor

    Ich würde es im ganzen Flugzeug verbieten.

  • Ripslinger am 17.03.2017 21:45 Report Diesen Beitrag melden

    Gesundheitsgefährdende WLAN Strahlen !

    Das ist ein Grund für mich nie mehr mit LX zu fliegen ! Die gesundheitsschädlichen WLAN Strahlen muss ich nicht auch noch im Flieger haben. Wacht auf Leute ! Diese Strahlung überall, WLAN, WIFI, Mobiltelephone, Mobiltelephonmasten, Dect Telephone, Bluetooth, etc. Seid nicht so gedankenlos und naiv, sonst kommt das böse Erwachen in ein paar Jahren. Ja, ja, da denken viele, was für ein Spinner. Wartet nur ab. Ihr werdet schon sehen. Diese Strahlen sind noch viel zu wenig erforscht und ich persönlich gehe lieber auf Nummer sicher. Je weniger Strahlung desto besser.

    • [HazE]Büsi am 18.03.2017 12:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ripslinger

      Wir zwei werden wahrscheinlich wirklich erst ernst genommen wenn es zu spät ist. Aber immerhin wir können uns unserer Gesundheit erfreuen :)

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  • FJ am 17.03.2017 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Problem?

    Was ist eigentlich das Problem der meisten Kommentare hier? Das WLAN grundsätzlich stört ja nicht und man muss es nicht nutzen, es hat auch keinen Einfluss auf die Flugpreise. Die meisten reden als würde aus dem ruhigen, gemütlichen Flug eine Hausparty mit Musik, Getanze und Chaos. Was wird sich den gross ändern? Viele haben Angst, dass damit das Telefonieren kommt. Aber was ist schlimmer daran, wenn jemand telefoniert, als wenn zwei sich miteinander unterhalten? Dann gäbe es ja noch Kopfhörer. Hat jemand noch einen sinnvollen Grund gegen das WLAN oder braucht ihr einfach einen Hate-Grund?

  • Marion am 17.03.2017 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nur der Name ist schuld

    Eigentlich macht die Lufthansa Tochter alles richtig. Einziger Fehler...das auf den Fliegern Swiss steht. Es geht einfach nicht in den Köpfen, dass Swiss nicht Swissair ist war und auch nicht werden möchte.