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Warenhäuser
03. September 2010 11:56; Akt: 03.09.2010 12:00 Print
Weg frei für Karstadt-Rettung
Die letzten Hindernisse zur Rettung der Warenhauskette Karstadt sind beseitigt. Investor Berggruen und die Gläubiger konnten sich auf Mietsenkungen einigen.
Aufatmen bei den rund
Die Gläubiger des Karstadt-Vermieters Highstreet hatten zuvor den von Berggruen geforderten Mietsenkungen zugestimmt. Nach der grundsätzlichen Einigung am Donnerstag hatten lediglich noch einige Unterschriften gefehlt, sie seien inzwischen aber geleistet, teilte Highstreet am Freitag mit. Das Arbeitsministerium bestätigte das Zustandekommen.
Es wird erwartet, dass das Essener Amtsgericht nun in einem nächsten Schritt den Insolvenzplan für die Karstadt-Rettung absegnet. Das Amtsgericht Essen wollte nach Angaben eines Sprechers um 14.00 Uhr seinen Entscheid verkünden.
Das Arbeitsministerium in Berlin bestätigte die Einigung. In der Einladung zu einem Presse-Statement hiess es, die Übernahme des Karstadt-Konzerns durch Berggruen, sei «nunmehr durch alle nötigen Unterschriften bestätigt».
Am Mittag wollten sich Berggruen, Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg sowie die Ministerin Ursula von der Leyen und die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Margret Mönig- Raane, in Berlin äussern.
Berggruen hatte Mietsenkungen zur Bedingung für seinen Einstieg bei Karstadt gemacht. Die Gläubiger des Vermieterkonsortiums Highstreet hatten niedrigeren Mieten nach monatelangen Verhandlungen am Donnerstag grundsätzlich zugestimmt, es hatten jedoch am Freitag zunächst noch Unterschriften gefehlt, damit die Verträge auch tatsächlich in Kraft treten können.
(sda)


























