Seltsamer Verzicht

25. Mai 2012 13:11; Akt: 25.05.2012 14:30 Print

Apple-Chef verzichtet auf 75-Millionen-Bonus

Tim Cook hat seinen Arbeitgeber Apple darum gebeten, dass er von einem vor kurzem aufgelegten Bonusprogramm ausgenommen werde. Über die Gründe schweigt er sich aus.

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Warum Tim Cook auf viel Geld verzichten will, ist schleierhaft. (Bild: Keystone)

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Apple-Chef Tim Cook verzichtet in den kommenden Jahren auf Dividenden in Höhe von 75 Millionen Dollar. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens an die US-amerikanische Börsenaufsicht vom Donnerstag hervor.

Zu den Gründen, weshalb Cook auf die Ausschüttung des ihm eigentlich zustehenden Geldes verzichtet, wollte sich Apple auf Anfrage nicht äussern. Konkret bat Cooks seinen Arbeitgeber darum, von einem vor kurzem aufgelegten Bonusprogramm ausgenommen zu werden. Dieses ermöglicht es Apple-Angestellten, an den Ausschüttungen für die Aktionäre teilzuhaben.

Grundlage dafür sind Ansprüche der Mitarbeiter auf eine festgesetzte Zahl von Aktien des Unternehmens, so genannte Restricted Stock Units (RSU). Diese Ansprüche können erst nach Ablauf einer Frist eingelöst werden und sind an bestimmte Bedingungen wie das Erreichen von persönlichen Zielen und solchen der Firma geknüpft. Ausgezahlt werden können die Ansprüche in der Regel durch Ausgabe der Aktien oder Barzahlungen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kurt am 25.05.2012 19:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lieber spenden

    Er würde das geld lieber spenden. Er hat ja auch über 300 millionen verdient

  • majolika am 25.05.2012 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    er hat eben genug geld

    Endlich mal einer der einfach einsieht, das genug, genug ist. Brauchten wir mehr von der Sorte Mensch.

  • Gabriel am 25.05.2012 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    Das gäbe eine Lohnerhöhung von 100% :)

    2$ statt wie bisher 1$ für die Apple-Fabrik(mit)arbeiter. Aber solch eine riesige Lohnerhöhung käme für Apple nicht in Frage. Ach Leute.Glaubt nicht alles was apple vorgauckelt.Bevor ihr jetzt für Tim Cook anfangt zu spenden: in 1Jahr kriegt er das 3fache + Ehrenboni, weil er 2012 auf das reguläre Boni verzichtet hat + sein reguläres Einkommen... mach dann +- 2milliarden :-D. Also...es geht ihm gut.. :)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Apfelkenner am 27.05.2012 11:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Apple setzt schon wieder Trend--- schön wärs

    Normalerweise wird alles von Apple kopiert,wenn auch schlecht;-) Aber dies wird in diesem Fall leider nicht passieren. Viele Kaderleute, auch in der Schweiz, könnten sich darauf besinnen.

  • Dani am 26.05.2012 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Hat doch schon genug Geld.

    Ganz einfach, er ist schon mehr als Reich genug und versucht hier als Superheld dazustehen, wenn er auf ein wenig mehr Geld verzichtet. Solche Leute brauchen das Geld auch nicht wirklich, sie wollen einfach gerne im Mittelpunkt und in den Medien stehen. (Sonst hätte sich schon manch reicher Firmeninhaber oder Politiker längst zur Ruhe gesetzt anstatt immer noch "aktiv" zu sein) Wieso Apple bei ihrem Reichtum und ihren Verkaufspreisen im billigen China produzieren muss ist fraglich, aber wiederum brauchts auch Reserven für kommende schlechte Zeiten.

  • Ja Guar am 26.05.2012 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    Naja wenn er

    sonst noch ein paar hundert Millionen garniert...

  • Peter Mayer am 26.05.2012 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Da sieht man die Abzocke bei Apple

    Unglaublich wie Apple die Leute mit den überhöhten Preisen abzockt. 75 Mio. Bonus für den Chef? Möchte nicht wissen, wie viele Hundert Franken Gewinn die pro verkauftem Gadget machen. Billigst Elektronik mit schönem Design zu Highend Preisen.

  • Rolf Raess am 26.05.2012 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht wie der Herr Apotheker (D)

    der angeblich fast ein Jahr bei SAP war und Millionen kassierte um dann in 11 Monaten die HP fast zu Grunde zu richten um wieder mit Dutzenden Millionen das Weite zu suchen. Die wahren Casino-Kapitalisten scheinen in Europa gut zu leben