Schweiz auf Platz eins

23. April 2012 23:08; Akt: 23.04.2012 23:17 Print

Alle 20 Minuten einen Big Mac

von Alex Hämmerli - Für einen Big Mac arbeitet ein McDonald’s- Mitarbeiter in der Schweiz 20 Minuten – in Indien dagegen drei Stunden.

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Der Big Mac von McDonald’s kostet hierzulande 7 Dollar, in Indien 1.62 Dollar. (Colourbox.com)

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Alle sechs Monate veröffentlicht der «Economist» seinen Big-Mac-Index. In der aktuellsten Version zeigt das britische Magazin, dass die Hamburger in der Schweiz weltweit am teuersten sind: Der Big Mac von McDonald’s kostet hierzulande 6.50 Franken, also umgerechnet rund 7 Dollar. In Indien, dem Land der billigsten Burger, sind es nur 1.62 Dollar.

Der Präsident der amerikanischen Ökonomen, Orley Ashen­felter, hat nun eine Studie veröffentlicht, in der er anhand des Big Macs die weltweiten Löhne vergleicht.

Ashenfelters Daten zeigen: Angestellte der Fast-Food-­Kette in Indien und Lateinamerika müssen fast drei Stunden arbeiten, um sich einen Big Mac leisten zu ­können. Die Schweiz fasst ­Ashenfelter im Raum Westeuropa zusammen, wo McDonald’s-Angestellte 2,23 Burger in der Stunde verdienen. Bei McDonald’s Schweiz heisst es auf Anfrage, dass ungelernte Mitarbeiter mit 42 Arbeitsstunden die Woche monatlich zwischen 3400 und 4000 Franken verdienen. Im Schnitt könnten sie sich also alle 20 Minuten einen Burger kaufen – mehr als alle anderen auf der Welt.

Ist McDonald’s in armen Ländern also ein Ausbeuter? Nicht unbedingt. Ashenfelter zeigt, dass die Löhne eng mit den landesweiten Durchschnitten zusammenhängen. Die Ausnahme: In Ländern mit hohem Mindestlohn seien die Einkommen bei McDonald’s verhältnismässig gut.

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