Wegen Insiderhandel

25. Oktober 2012 03:15; Akt: 25.10.2012 08:05 Print

Wall-Street-Star wandert ins Gefängnis

Die amerikanische Justiz greift hart durch: Ein hochkarätiger Unternehmer und Spekulant muss für zwei Jahre hinter Gitter. Er hatte brisante Informationen einem Hedgefonds-Manager gesteckt.

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Präjudizfall: Ein New Yorker Gericht hat den ehemaligen McKinsey-Boss, Rajat Gupta, wegen Insiderhandels zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

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Die New Yorker Justiz greift im Kampf gegen Insiderhandel durch: Mit Rajat Gupta muss ein hochkarätiger aus der amerikanischen Unternehmenswelt für zwei Jahre ins Gefängnis. Zudem muss er fünf Millionen Dollar zahlen.

Gupta hat nach Ansicht des Gerichts brisante Firmengeheimnisse an den Hedgefonds-Manager Raj Rajaratnam verraten. Dieser nutzte die Informationen, um an der Börse zu handeln.

«Rajat Gupta muss nun die schwerwiegenden Konsequenzen seines Verbrechens tragen», erklärte Bundesstaatsanwalt Preet Bharara am Mittwoch in New York. Er hoffe, dass die Strafe jedem anderen eine Warnung sein werde. «Sein Gebaren hat eine über Jahre gewachsene, gute Reputation für immer beschädigt.»

Mildernde Strafe

Als strafmildernd wertete das Gericht das wohltätige Engagement des Angeklagten. Gupta unterstützte den Kampf gegen Malaria in Afrika und setzte sich für sozial benachteiligte Jugendliche ein.

Gupta war zehn Jahre lang Chef der Unternehmensberatung McKinsey und sass in den Verwaltungsräten des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble und der Investmentbank Goldman Sachs. Er gab Geheimnisse aus den geschlossenen Sitzungen der Gremien teils schon Minuten später an Rajaratnam weiter.

Rajaratnam war als Kopf eines ganzen Insiderrings bereits im vergangenen Jahr zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zudem muss er eine millionenschwere Geldstrafe bezahlen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jules am 25.10.2012 07:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gauner zu Gaunern

    Die Amerikaner sind uns doch immer einen Schritt voraus. Hoffe unsere Justiz nimmt sich ein Beispiel daran!

  • GI Wilen am 25.10.2012 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schande

    schickt sie alle ins gefängnis , wirft den schlüssel weg, konfisziert ihr hab und gut dann geht es vielleicht doch noch aufwärts mit der wirtschaft. Oder noch besser vermietet sie an wir gehen damit sie mindestens 20 jahre steinklopfer können dann haben sie keine dummen gedanken mehr ab zu zocken

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jules am 25.10.2012 07:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gauner zu Gaunern

    Die Amerikaner sind uns doch immer einen Schritt voraus. Hoffe unsere Justiz nimmt sich ein Beispiel daran!

  • GI Wilen am 25.10.2012 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schande

    schickt sie alle ins gefängnis , wirft den schlüssel weg, konfisziert ihr hab und gut dann geht es vielleicht doch noch aufwärts mit der wirtschaft. Oder noch besser vermietet sie an wir gehen damit sie mindestens 20 jahre steinklopfer können dann haben sie keine dummen gedanken mehr ab zu zocken

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