Prognose

10. Oktober 2012 13:49; Akt: 10.10.2012 13:58 Print

Bald 18 Millionen neue Millionäre

Die Zahl der Reichen wächst und wächst. Die Credit Suisse geht davon aus, dass sie in den nächsten fünf Jahren auf 46 Millionen Menschen steigt.

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Die Credit Suisse (CS) geht davon aus, dass die Zahl der Millionäre auf der Welt in den nächsten Jahren um 18 Mio. auf 46 Mio. Menschen steigt. Wie nicht anders zu erwarten, wird es vor allem in den Schwellenländern deutlich mehr Reiche geben.

Schwerreich sind laut der CS auf dem Planeten derzeit aber nur 84 500 Personen. Sie verfügen über Vermögen von über 50 Mio. Dollar. Knapp die Hälfte dieser Multimillionäre leben laut dem am Mittwoch präsentierten Global Wealth Report der Grossbank immer noch in Nordamerika.

Die Schweiz zählt 3050 dieser so genannten «Ultra High Net Worth Individuals» (UHNWI) und folgt in der Weltrangliste nach den USA, China, Deutschland, Japan und Grossbritannien an sechster Stelle. Bei den privaten Durchschnittsvermögen ist die Schweiz aber an erster Stelle.

Reiche Schweizer

Mit 468 186 Dollar auf dem Konto sind die Schweizer unerreicht vermögend, zumindest im Schnitt. Die zweitplatzierten Australier besitzen pro Kopf 354 986 Dollar. Die Schweden auf Platz zehn haben mit 237 297 Dollar gerade einmal halb so viel auf ihren Konten wie die Schweizer.

Die global unsichere Lage der Wirtschaft hat aber insgesamt schlechte Auswirkungen auf die privaten Besitztümer. Die Rezession in einigen Staaten, der allgemeine Rückgang der Aktienkurse und die verhaltende Lage an den Immobilienmärkten vieler Ländern machen es vermögenden Menschen schwer.

Dazu kommt die Eurokrise. In Dollar gerechnet sank der Wert der weltweiten Privatvermögen laut CS zwischen Mitte 2011 und Mitte 2012 um 5,2 Prozent auf 223 Billionen Dollar. In Europa sanken die Vermögen um 10,9 Billionen Dollar, in Asien um 1,4 Billionen Dollar. In Nordamerika wuchsen sie hingegen um 882 Mrd. Dollar.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Donald Duck am 12.10.2012 14:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Millionär? Auf welche Art und Weise?

    Ach was die CS wieder prognostiziert und von so viel neuen Millionären schwafelt.... Wenn dem so ist, dann nur, weil EINIGE sich das Geld (auf welche krumme Art und Weise auch immer) von JENEN nehmen, die sowieso zuwenig haben! Fazit: Geld wäre für ALLE genug vorhanden - nur falsch verteilt auf dieser Welt!

  • Mani Aarau am 12.10.2012 12:47 Report Diesen Beitrag melden

    Konsum wie lange noch

    Ist doch toll, wenn man genug hat, sogar mehr als genug. Die Frage ist, was passiert wenn die ärmsten Menschen zuwenig zum Konsumieren haben, nur noch das allernötigste Kaufen können. Werden dann immer noch soviele Tv's, Möbel, Geräte verkauft. Gehen die Firmen Pleite somit auch die Aktionäre und noch mehr Arbeitslose. Kann eine Firma mit dem Verkauf eines Autos von Fr. 200'000.- u. mehr überleben? Wie lange soll die Steuer für Reiche unangetastet bleiben?

  • herr. walter am 11.10.2012 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Entweder hat man die Nase dazu oder nicht...

    Die Schule, das Studium etc. machen ja bekanntlich keine Milionäre. Ich kenne Menschen die nur die Schule gemacht haben und jetzt Millionen verdienen.. es würd mich so "anscheissen" 4 Jahre studieren und dann später keine Millione zu verdienen..

  • Mark S. am 11.10.2012 11:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Augenwischerei!

    Jeder, der sich mit Mühe und Not ein kleines Haus abgespart hat und noch seine zweite und evtl. eine dritte Säule hat, ist auf dem Papier Millionär. Solche Menschen machen die Mehrheit der hier genannten Zahlen aus. Und genau darauf haben es diverse Gruppierungen abgesehen, die den Wählern Sand in den Augen streuen, indem sie erzählen, ihre Erhöhungen von Steuern, Abgaben, Energie etc. würden nur Millionäre betreffen!

  • Peter Meier am 11.10.2012 08:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geiz ist Geil mentalität

    Sich über die eigene Armut beschweren aber gleichzeitig bei aldi lidl und co einkaufen. Solange man freiwillig den reichen das Geld gibt ist man selber schuld! Man unterstützt lieber das kleine lädeli an der strasse! Das ist das wahre Problem, diese geiz ist geil mentalität. Diese schaufelt auch das Geld vieler in das Portmonee weniger.

    • evem am 11.10.2012 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      erkannt...

      auf den punkt!

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