Testflüge

30. Januar 2015 10:15; Akt: 30.01.2015 10:15 Print

Pilatus-Jet hebt im Mai in Buochs ab

Die Pilatus Flugzeugwerke möchte südöstlich der Flugplätze Buochs und Alpnach Testflüge des neuen PC-24 Business-Jets durchführen.

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Pilatus hat deshalb beim Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL einen Antrag zur Errichtung von temporär genutzten Lufträumen gestellt.

Die Pilatus Flugzeugwerke arbeiten zurzeit an der Fertigstellung des ersten PC-24 Prototypen. Der Erstflug des neuen Business-Jets ist im Mai 2015 geplant. Für die kommenden Testflüge möchte Pilatus fünf temporär aktivierbare Flugbeschränkungsgebiete errichten. Diese könnten individuell aktiviert werden und seien normalerweise nicht alle gleichzeitig in Betrieb, teilte das BAZL mit.

Laut BAZL begründet Pilatus diesen Antrag damit, dass der PC-24 deutlich schneller und höher fliegen werde als die bisherigen Pilatus-Flugzeuge.

Luftraumkonzept erstellt

Zusammen mit dem BAZL, der Flugsicherung Skyguide, der Luftwaffe und den Aviatikverbänden erarbeitete Pilatus deshalb ein Luftraumkonzept, das sowohl den Sicherheitsanforderungen der Luftfahrt genüge als auch zu möglichst wenig Einschränkungen für andere Luftfahrtteilnehmer führen solle, heisst es weiter.

Die fünf temporären Lufträume rund um den Flugplatz Buochs könnten in der Regel von Montag bis Freitag während den Betriebszeiten des Flugplatzes Buochs einzeln oder als zusammenhängende Räume belegt und durch Skyguide bewirtschaftet werden.

Die Lufträume seien begrenzt durch die Kontrollzone des Flugplatzes Emmen im Norden, den Sihlsee im Osten, Flüelen im Süden und dem Lungernsee im Westen. Vertikal reichen die Lufträume ab minimal 1500 Meter bis maximal 3950 Meter über Meer.

Das BAZL führt nun bei den betroffenen Kantonen, Gemeinden und Verbänden eine Anhörung durch. Sie dauert bis zum 10. Februar 2015.

Die Zulassung des Flugzeugs für den Weltmarkt durch die europäischen und amerikanischen Behörden ist für 2017 vorgesehen. Dann soll der erste PC-24 an die Kunden ausgeliefert werden. Zuvor wird das Flugzeug während rund 2400 Flugstunden getestet und allenfalls überarbeitet.

(cls/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beni am 30.01.2015 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Pilatus

    schön dass es ein Schweizer Unternehmen so weit bringt

  • Chris V am 30.01.2015 13:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Prächtig

    Prächtiges Flugzeug, Gratulation, das ist auch die Wirtschaft in der Schweiz und für die Umweltpessimisten, bleibt halt auch zu Hause mit euren Autos und wenn das Militär mit Umweltvermutzungsschleudern sinnlos herum fährt, ist dann egal?

  • Hellebarde am 30.01.2015 19:19 Report Diesen Beitrag melden

    PC-24 Flieg zur Helvetia

    Deutschland hat ihre deutsche Wertarbeit, wir unsere Präzision und Innovation. Die Schweiz darf sich von niemanden in die Knie zwingen und sich schon gar nicht unterkriegen lassen. Wer uns auf unsere Landesfläche reduziert ist leider selber schuld!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hellebarde am 30.01.2015 19:19 Report Diesen Beitrag melden

    PC-24 Flieg zur Helvetia

    Deutschland hat ihre deutsche Wertarbeit, wir unsere Präzision und Innovation. Die Schweiz darf sich von niemanden in die Knie zwingen und sich schon gar nicht unterkriegen lassen. Wer uns auf unsere Landesfläche reduziert ist leider selber schuld!

  • Chris V am 30.01.2015 13:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Prächtig

    Prächtiges Flugzeug, Gratulation, das ist auch die Wirtschaft in der Schweiz und für die Umweltpessimisten, bleibt halt auch zu Hause mit euren Autos und wenn das Militär mit Umweltvermutzungsschleudern sinnlos herum fährt, ist dann egal?

  • Brumegg am 30.01.2015 11:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    da können wir uns

    darauf gefasst machen , das der Fluglärm , der durch die Stundenlangen sogenannten Testflüge noch extremer wird . Es ist jetzt schon eine zumutung und nervt vor allem uns Anwohner , und für die Tourismusregion ist solch ein Lärm auch nicht

    • Beat am 30.01.2015 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ach was

      Ich Arbeite schon über 20 Jahre in Ennetbürgen gleich vor dem Stollen wo die Mirage und zuletzt die Tiger Stationiert waren. Ihr habt alle vergessen wie es damals war. Das bißchen Fluglärm von heute kommt euch Zu Gute....weniger Steuern, Arbeitsplätze usw. Wer stört sollte sich wo anders niederlassen. Ich zügle auch nicht neben eine Kirche und jammere dann wegen den Kirchenglocken.

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  • GS Pilot am 30.01.2015 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Für den Komerz gehts natürlich...

    und das natürlich wieder auf Kosten von Tausenden von Freizeitsportlern (Segelflieger, Hängegleitern, Gleitschirmen). Startplätze Zugerberg, Stanserhorn, Pilatus, Emmetten, Klewenalp, Rigi, Frohnalpstock etc.

    • Peter Stolz am 30.01.2015 10:54 Report Diesen Beitrag melden

      Kommerz

      Wie lange wollen wir uns noch klein machen? Mit Pilatus haben wir ein Unternehmen, welches positive Signale sendet. Eine Wohltat neben den täglichen Euro-Themen. Ein bisschen mehr wir und weniger ich würde uns allen gut tun. Wenn Leistungen von Pilatus und Co. auch noch fehlen, wird es eng für die privaten Freuden. Ohne Kommerz gehen die Lichter aus.

    • Bird am 30.01.2015 11:23 Report Diesen Beitrag melden

      Wo bleibt dein Stolz für die Schweiz

      Hey, nimms doch etwas gelassener, erstens ist es ja zeitlich beschränkt und das Ende ist ja auch schon definiert und zuletzt, hey das ist SWISSNESS !!! Gratulation an Pilauts, echt super gemacht.

    • Hans Fischer am 30.01.2015 13:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wirtschaftsstandort Schweiz

      ist wohl weniger wichtig als Freizeit Plausch?

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  • Beni am 30.01.2015 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Pilatus

    schön dass es ein Schweizer Unternehmen so weit bringt