Vorsicht Airbag

09. November 2012 16:18; Akt: 09.11.2012 17:04 Print

Chrysler ruft
920 000 Jeeps zurück

Der US-Autobauer Chrsyler pfeift fast eine Million ältere Modelle des Geländewagens Jeep zurück in die Werkstätten. Der Grund: Der Airbag könnte bei voller Fahrt aufgehen.

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Toyota ruft weltweit 2,7 Millionen Autos zurück. Grund: Probleme mit den Wasserpumpen und mit der Lenkung. Der US-Autobauer Chrysler ruft weltweit fast 920 000 ältere Modelle des Geländewagens Jeep in die Garage. Der Grund: Während der Fahrt kann sich der Airbag lösen. ruft weltweit mehr als 7 Millionen Autos zurück. Der Grund ist ein schlechtes Schmiermittel bei den Fensterhebern. Es könnte sich bei einem Defekt entzünden. Betroffen sind die Modelle Yaris, Auris, Corolla und RAV4. Der deutsche Autobauer ruft wegen Problemen mit der Treibstoffleitung weltweit 300 000 Fahrzeuge in die Garagen. Die Störung tritt bei den Modellen Eos, Golf, Jetta, Passat, Scirocco, Tiguan und T5 auf. Unter dem ähnlichen Problem leiden auch gewisse Modelle der VW-Töchter Audi, Skoda und Seat jedoch in geringerem Ausmass. Der US-Autobauerbefiehlt in den USA fast eine halbe Million Autos in die Kontrolle. Der Grund: Beim Geländewagen Escape kann Bremsflüssigkeit auslaufen und Elektronikschäden verursachen. Bereits Ende 2011 musste Ford rund 129 000 Limousinen auf Schäden überprüfen. Das Problem waren sich lösende Reifen bei den Modellen Mercury Milan und Ford Fusion. Grosse Rückrufaktion bei : Die beiden japanischen Autohersteller rufen in den USA gegen 900 000 Fahrzeuge zurück. Es gibt Probleme mit der Motorsteuerung, der Lenkung und bei den Sicherheitsgurten. Betroffen ist u.a. der Honda-Geländewagen Pilot. Auch muss im Sommer 2011 eine unangenehme Rückrufaktion bekanntgeben. In den USA müssen 241 000 Fahrzeuge der 3er-Reihe in die Garage. Es geht um Schwierigkeiten bei Bremslichtern und Blinker. Fast gleichzeitig überprüft BMW 120 000 Autos wegen Problemen am Dieselfilter. Vorsicht wer fährt! Wegen Bruchgefahr eines Lenkungsbauteils müssen rund 240 000 Pick-Ups des Typs Ram in die Garage. Glück im Unglück: Der Defekt kann nur beim Einparken auftreten. Bei gewissen Modellen des F-150 kann sich wegen eines Kurzschlusses der Airbag auslösen. 1,2 Millionen Autos müssen zur Kontrolle. Kurioses Problem bei . Eine spezielle Spinnenart webt in den USA ihre Netze im Tank des Mazda 4. Durch die daraus folgende Verstopfung kann Treibstoff auslaufen, der sich entzünden könnte. Vorsichtshalber werden 52 000 Autos auf Spinnenbefall überprüft. Weltweit müssen 1,5 Millionen in die Werkstätten. Es kann zu Problemen bei den Bremsen und der Benzinpumpe kommen. Es geht um die Modelle Avalon und Crown. Probleme an der Servolenkung gibts bei . Tests haben ergeben, dass Rost in der Hydraulikpumpe die Lenkung stören kann. Der Rückruf betrifft rund eine halbe Million Fahrzeuge der Modellreihen Mazda 3 und Mazda 5. Grosses Debakel bei : Klemmende Gaspedale und Rutschende Fussmatten sorgen für einen Rückruf von 8,5 Millionen Autos. Die Manager schätzen den Schaden der Rückrufaktion auf 1,9 Milliarden Dollar. Wichtige Toyota-Manager müssen sich vor dem US-Kongress verantworten und öffentlich entschuldigen. Auch (GM) muss Probleme einräumen. Der US-Autogigant ruft 1,3 Millionen Fahrzeuge von Chevrolet und Pontiac in die Garagen. Der Grund sind defekte Servolenkungen. Laut GM ist es deswegen zu 14 Unfällen gekommen. Betroffen sind nur Modelle in den USA, Kanada und Mexiko. Die Panne kostete GM rund 100 Millionen Dollar: «Das ist keine katastrophale Summe», meinte GM-Manager Bob Lut dazu.

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Gegen eine Million Chrysler Jeeps müssen in die Garage. Der Grund: Bei zwei älteren Jeep-Modellen können die Front- und Seiten-Airbags sowie die Gurtstraffer während der Fahrt ausgelöst werden. Die Herstellerin ruft deshalb alleine in den USA 745 000 Wagen in die Werkstätten. Weltweit sollen es fast 920 000 Autos sein.

Den Rückruf gab die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Freitag auf ihrer Website bekannt. Ursache des Problems ist demnach ein defektes Bauteil im Kontrollgerät der Airbags. Dass sich der Airbag verselbständigte, geschah nach Angaben der Behörde schon 215-mal, was zu 81 Verletzungen führte. Berichte über Unfälle gab es nicht. Die Besitzer betroffener Fahrzeuge sollen ab Januar informiert werden.

Betroffen sind die Modelle Jeep Liberty und Jeep Grand Cherokee, die in den Jahren 2001 bis 2003 gebaut wurden. Die Besitzer werden benachrichtigt. Chrysler und damit die Geländewagen-Marke Jeep gehören mittlerweile zu Fiat.

(sas/sda)