Referenzzins bei 2 Prozent

03. März 2014 08:38; Akt: 03.03.2014 09:04 Print

Die Mieten bleiben vorerst tief

Für die Mieter ändert sich nichts: Der Referenzzinssatz verharrt auf den rekordtiefen 2 Prozent. Das nächste Mal wird der Richtwert für Mieten im Juni überprüft.

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Der Referenzzinssatz bleibt bei 2,0 Prozent: Für die Mieter ändert sich vorerst nichts.

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Die Mietzinsen in der Schweiz verharren in den kommenden Monaten auf dem heutigen Niveau: Beim Referenzzinssatz gilt weiterhin ein Rekordtief von 2,0 Prozent. Er ist Referenzgrösse für die Mietzinse in der ganzen Schweiz.

Da der Referenzzinssatz unverändert bleibt, gibt es weder einen neuen Senkungs- noch einen Erhöhungsanspruch, wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Montag mitteilte. Vor einem halben Jahr war der Referenzzinsatz um 0,25 Prozentpunkte auf das aktuelle Niveau gesenkt werden.

Das BWO stützt sich beim Referenzzinssatz auf den vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatz der inländischen Hypotheken.

Der nächste Referenzzinssatz wird am 2. Juni 2014 publiziert. Er bleibt auf dem heutigen Niveau, bis der Durchschnittszinssatz 1,88 Prozent unter- oder 2,12 Prozent überschreitet.

Seit der Einführung des schweizweit einheitlichen Referenzzinssatzes ist dieser stetig gesunken – von 3,5 Prozent im September 2008 auf die nun gültigen 2,0 Prozent fünfeinhalb Jahre später. Der Bund rechnet damit, dass der Wert in nächster Zeit stabil bleiben wird.

(zum/sda)