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Grosser Ärger
27. Oktober 2012 14:44; Akt: 29.10.2012 15:22 Print
Smartphones machen immer schneller schlapp
von Elisabeth Rizzi - 2,9 Millionen Schweizer haben ein Smartphone. Und die meisten kaufen sich bei Vertragsverlängerung jeweils ein neues. Nicht weil sie wollen – sondern, weil sie müssen.
Das iPhone 5 im Test.
Praktisch jeder zweite Schweizer zwischen 15 und 74 Jahren besitzt ein Smartphone. Laut dem Internetvergleichsdienst Comparis sind es bei den jungen Erwachsenen sogar schon rund vier von fünf Personen. Noch vor fünf Jahren besassen knapp drei Prozent ein solches Wunderding.
Der Boom freut Hersteller und Anbieter. Die Schattenseite: Die Nachfrage generiert sich nicht bloss aus Erstkunden und Nerds, die ausschliesslich das neuste iPhone wollen. Immer mehr Smartphone-Käufer machen die Erfahrung, dass ihr noch nicht einmal zwei Jahre altes Gerät kaum mehr brauchbar ist.
Leser Daniel S. etwa hat Anfang letzten Jahres über 200 Franken für sein Android-Gerät ausgegeben und erst noch einen 24-Monate-Vertrag gelöst. «Aber jetzt kann ich keinen einziges App mehr downloaden, weil der Speicherplatz schlicht nicht mehr reicht», klagt er.
Mehr als ein Konstruktionsproblem
Daniel S. ist kein Einzelfall. Bei Mobilezone kennt man das Problem von fehlendem Speicherplatz oder immer lahmeren Handys gut. «Wir sind in unseren Shops immer wieder damit konfrontiert, dass Smartphone-Apps bei etwas älteren Geräten nicht mehr oder nur noch eingeschränkt funktionieren», sagt Sprecher Lukas Herzog.
Kurt Haupt, Telecom-Experte bei der Fachpublikation Home Electronics weiss auch weshalb. «Vor allem das Betriebssystem Android hat ein Konstruktionsproblem: Viele Apps können bei den Geräten der ersten Generation nicht ausgelagert werden», erklärt er. Zudem hätten viele Hersteller die internen Speicher nur sehr knapp bemessen.
Bei den neusten Android-Geräten sei der Makel zwar behoben. Dennoch glaubt Haupt nicht, dass Konsumenten ihre Handys – egal mit welchem Betriebssystem – künftig länger vollwertig nutzen können als ein bis zwei Jahre. «Denn jede Mehrleistung bedeutet noch mehr Prozessor- oder Speicherleistung. Zudem nehmen die App-Hersteller absolut keine Rücksicht auf die Besitzer älterer Geräte», warnt er.
Druck auf Rohstoffproduktion
Für Ralf Beyeler, Telecomexperte bei Comparis, ist das nicht nachvollziehbar. «Eine Firmware muss gerätespezifisch angepasst werden. Da wäre es doch logisch, wenn die Hersteller die technologischen Voraussetzungen eines Gerätes beachten würden», gibt er zu bedenken. Ebenso sei unverständlich, weshalb Handys nicht mit austauschbaren Prozessoren oder internen Speichern versehen würden.
Dem schliesst sich Miges Baumann, Leiter Entwicklungspolitik bei «Brot für alle» an. Gemeinsam mit dem «Fastenopfer» hat die Nonprofitorganisation die Plattform faircomputer.ch ins Leben gerufen. «Der verkürzte Lebenszyklus von Handys führt dazu, dass der Druck auf die Rohstoffproduktion wächst», sagt er. Das wiederum habe schlechtere Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen in den Abbaugebieten der Rohmaterialien in der Dritten Welt zur Folge. «Ein Handy, das man länger nutzen kann, bewirkt also viel», gibt er zu bedenken.
Unbefriedigende Lösungen
Die momentan einzigen Lösungen begeistern nicht. Bei Mobilezone rät das Verkaufspersonal, das Smartphone jeweils ganz abzuschalten, um den Arbeitsspeicher zu entlasten, den Zwischenspeicher (Cache) regelmässig mit einem Hard Reset zu leeren und bei vollem internen Speicher Daten zu löschen.
Haupt rät derweil lakonisch: «Wer auch künftig sein Handy fünf Jahre nutzen will, muss die Apps, die er benötigt, installieren und danach sein Smartphone vom Appstore abmelden sowie auf die Updates verzichten.»
In der heutigen Zeit kauft man das neue Iphone nur weil man Freude daran hat, dünner und leichter, und weil es schön aussieht... 95% brauchen es eigentlich gar nicht, die benützen weiterhin die gleichen Funktionen wie beim Iphone 3 und 4.... Ist sowieso Einstellungssache... Ich hab mir auch ein Iphone 5 gekauft obwohl ich es nicht unbedingt brauche aber ich habe grosse Freude daran das er sehr leicht und dünn ist.... Freude muss sein im Leben... – Maurizio
Ich verstehe das Problem nicht! Kauft man sich ein Smartphone mit 64GB Speicher reicht das ewig. Ich habe ein Iphone4 mit 32 GB und bin erst jetzt nach 3 Jahren an die Grenzen gestossen.Ich habe viele Fotos, Lieder und Apps geladen und mein Apfel ;-) ist noch in sehr gutem Zustand-inklusive Akku. Diese Probleme sind selbstgemacht, behaupte ich! – Markus Schneeberger
Wer Apps kauft hat die Kohle einfach zu locker. Kleine Helferlein gibt es auch umsonst. Telefonnummern mal ab und zu zu Papier bringen. An die Teens..das is das mit Blatt und Stift sofern man denn noch schreiben kann. Und dann die ganze Kiste zurücksetzen. Was den Akku angeht, gibts genug Anleitungen via Google wie man den austauscht. – Thomas
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kein Problem
ich besitze mein LG optimus7 seit Dezember 2010. Kein Speicher- Verabeitungs- und Akkuproblem. Der einzige Grund für einen wechsel ist, wenn sich dereinst Windows8 nicht darauf installieren lässt.
Keine Ahnung von Smartphones
Was für ne schwache News. Hab gedacht die bezieht sich auf die mangelnde Verarbeitung und Hardware der Geräte. Speicher voll Gerät unbrauchbar, omg selten so einen Mist gelesen. Der Verfasser dieser News hat soviel Ahnung von Smartphones wie die Leute die sich alle 2 Jahre aus oben genanten Gründen ein neues holen.
Zeit sinvoller nutzen
Was soll die Werbung für Apple in der Bildstrecke???? Absolut fehl am Platz, kann ich nur den Kopf schütteln. Zum Thema allgemein, kleiner Tipp: man muss nicht immer alles haben und ich verbringe lieber Zeit im Real Life als die an Apps zu verschenken