Prämienanstieg

11. Oktober 2011 11:35; Akt: 13.10.2011 11:24 Print

Viele Junge wollen die Krankenkasse wechseln

Die neueste Prämienrunde bei den Krankenkassen hat die jungen Erwachsenen am härtesten getroffen. Entsprechend gross ist die Bereitschaft zum Wechsel.

storybild

850 000 Schweizer wollen wechseln. (Bild: Keystone)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Bittere Pille für die Jungen: In der Altersgruppe von 18 bis 25 Jahren steigen die Krankenkassenprämien aufs kommende Jahr im Schnitt um 5,6 Prozent. Die älteren Versicherten müssen «nur» 3,5 Prozent mehr blechen, hat das Vergleichsportal Comparis.ch errechnet. In manchen Kantonen ist der Anstieg noch extremer: Laut Bundesamt für Gesundheit BAG werden besonders die jungen Innerrhoder stärker zur Kasse gebeten. Der Prämienanstieg beträgt dort saftige 9,1 Prozent.

Umfrage
Wechseln Sie die Krankenkasse?
18 %
71 %
11 %
Insgesamt 3889 Teilnehmer

Angesichts dessen ist die Wechselbereitschaft bei den Jungen dieses Jahr besonders hoch, wie eine Umfrage von Demoscope im Auftrag von Comparis.ch zeigt. Demnach will jeder fünfte 18- bis 25-Jährige zu einer günstigeren Kasse übersetzen. 14 Prozent wollen dies «vielleicht» tun. «Die jungen Erwachsenen spüren den Prämienanstieg direkt im Portemonnaie und wechseln darum», sagt Jonas Grossniklaus, Krankenkassen-Experte von Comparis.

850 000 wollen wechseln

Von allen 1200 Befragten im Alter von 18 bis 75 Jahren gesehen wollen 8 Prozent «sicher» die Krankenkasse wechseln, 10 Prozent wollen dies «vielleicht» tun. Demgegenüber stehen 11 Prozent, die die Kasse «eher nicht» und 70 Prozent, die sicher nicht wechseln wollen.

Verhalten sich die Versicherten gleich wie im Vorjahr, dürften am Ende 11 Prozent oder rund 850 000 Versicherte die Krankenkasse wechseln, heisst es bei Comparis. Der einfachste Weg für die Kassen, ihre Kunden zu halten, sei ein möglichst tiefer Prämienanstieg.

(ahi)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • SV am 11.10.2011 13:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lasst uns doch Atmen!!!!

    Und wiedermal zahlen die Privaten, für die Fehler der Politiker und "Helden" ach wie fair ist es, wie sehr wir uns bei euch bedanken möchten dass es euch gibt. Euch geldverschwendende, bonusfordernde Bänker und Manager. Ich wundere mich wie lange es noch geht bis jemand ausrastet und mit diesem Pack was passiert. Hört dann die Geldabzockerei auf? Die "Proportionen" im steigen der Kosten haben schon lange alle Formen verloren! Lasst uns leben!!!!!!!!!

    einklappen einklappen
  • patrick h. am 11.10.2011 13:25 Report Diesen Beitrag melden

    einheitskasse

    alleine der administrativaufwand wenn 850'000 personen die kasse wechseln geht in die millionen... höchste zeit für die einheitskasse, santésuisse kann noch lange behaupten es würde nicht günstiger. die millionen hierfür plus die millionen für werbung und marketing aktionen und der aufwand für die leistungserbringer (spitäler, ärzte etc.) bei 1001 unterschiedlichen versicherungsmodellen all das rappelt sich schon zusammen. eine einheitskasse spart viel viel geld. die kosten sind mit temporärem anstieg der arbeitslosen realtiv klein.

    einklappen einklappen
  • Sandra am 11.10.2011 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    Blöde Frage

    Wohin wechseln? Ich bin immer bei der Günstigsten und 2012 schlägt diese 10 Prozent auf. Ist aber immernoch die Günstigste (obwohl mega teuer). Also, wo soll ich hin?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Manu am 11.10.2011 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Aufgepasst

    Passt auf was für eine Kasse ihr wählt. Die billigste ist meistends nicht die Beste. Wenn viele junge Menschen in der gleichen Kasse versichert sind , aber die monatlichen Prämien nicht bezahlen, kann die Kasse auch nicht ausbezahlen. Dann wartet ihr bis 8 - 10 Monate bis ihr das Geld für die Rechnungen bekommt. Eine Einheitskasse wäre verherend ,dann können sie verlangen soviel sie wollen. Es gehen dann auch Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze verloren und dann können wir das Geld gleich in die Arbeitslosenversicherung einbezahlen, gespart ist nichts.

    • thomas am 11.10.2011 15:05 Report Diesen Beitrag melden

      Gleiche Meinung

      Gefällt mir.

    • Werner Huber am 11.10.2011 15:57 Report Diesen Beitrag melden

      Einheitskasse

      Ich sage es gibt nur eine Lösung : Einheitskasse

    • Coco am 12.10.2011 00:56 Report Diesen Beitrag melden

      Einheitskasse ja aber

      nur wenn es nach Einkommen geregelt wird

    • Gerd am 16.11.2011 18:47 Report Diesen Beitrag melden

      Hallo Coco, Hallo Werner

      Ihr hattet noch keine, die behalten alle die nicht zahlen und die faulen werden belohnt.

    einklappen einklappen
  • Sandra am 11.10.2011 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    Blöde Frage

    Wohin wechseln? Ich bin immer bei der Günstigsten und 2012 schlägt diese 10 Prozent auf. Ist aber immernoch die Günstigste (obwohl mega teuer). Also, wo soll ich hin?

    • S.Selmani am 11.10.2011 16:41 Report Diesen Beitrag melden

      Hier

      Groupe Mutuel ! Für junge Leute Budget 2012. Sichere Prämie ohne angst zu haben das sie steigt.

    einklappen einklappen
  • SV am 11.10.2011 13:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lasst uns doch Atmen!!!!

    Und wiedermal zahlen die Privaten, für die Fehler der Politiker und "Helden" ach wie fair ist es, wie sehr wir uns bei euch bedanken möchten dass es euch gibt. Euch geldverschwendende, bonusfordernde Bänker und Manager. Ich wundere mich wie lange es noch geht bis jemand ausrastet und mit diesem Pack was passiert. Hört dann die Geldabzockerei auf? Die "Proportionen" im steigen der Kosten haben schon lange alle Formen verloren! Lasst uns leben!!!!!!!!!

    • Ossi am 16.11.2011 18:48 Report Diesen Beitrag melden

      und was hat das

      mit der Krankenkasse zu tun? Hier geht es ja nicht un Deine Geldanlage.

    einklappen einklappen
  • patrick h. am 11.10.2011 13:25 Report Diesen Beitrag melden

    einheitskasse

    alleine der administrativaufwand wenn 850'000 personen die kasse wechseln geht in die millionen... höchste zeit für die einheitskasse, santésuisse kann noch lange behaupten es würde nicht günstiger. die millionen hierfür plus die millionen für werbung und marketing aktionen und der aufwand für die leistungserbringer (spitäler, ärzte etc.) bei 1001 unterschiedlichen versicherungsmodellen all das rappelt sich schon zusammen. eine einheitskasse spart viel viel geld. die kosten sind mit temporärem anstieg der arbeitslosen realtiv klein.

    • marc am 11.10.2011 15:04 Report Diesen Beitrag melden

      Ja klar...Einheitskasse :-)

      Hoffe de Staat würde ebenfalls so viele Lehrstellen anbieten, mir das Geld innerhalb von 10 Tagen überweisen und auch nach 5 Uhr das Telefon entgegennehmen....Träumer....Man siehts ja bei der SBB, wird auch alle jahr günstiger ;-) Der Konkurrenzkampf hält die Prämien längerfristig tief.

    • charles am 11.10.2011 15:32 Report Diesen Beitrag melden

      850'000 Menschen?

      Ich bezweifle dass 850'000 Personen die Kasse wechseln. Die Meisten erzählen viel wenn der Tag lang ist. Man ist ja heute nicht mehr Inn wenn man nichts zu jammern hat.

    einklappen einklappen