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Coca-Cola & Co.
01. November 2012 09:08; Akt: 01.11.2012 09:22 Print
Aldi setzt immer stärker auf Markenprodukte
von S. Spaeth - Aldi ist bekannt für günstige Eigenmarken. Es gibt aber Brands, auf die selbst ein Harddiscounter nicht verzichten kann. Seit kurzem ist Coca-Cola im Sortiment, bald könnten weitere folgen.

Eine Aldi-Filiale in der Schweiz zählt ein Sortiment von rund 1200 Artikeln. (Bild: Keystone)
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An gewissen Marken kommt auch wer sich Eigenmarken auf die Fahne schreibt nicht vorbei. So hat die Migros bereits Anfang 2010 Coca-Cola ins Sortiment aufgenommen. Nun zieht Aldi nach. Seit rund drei Wochen führt der Harddiscounter in der Schweiz die Coca-Cola-Sorten Normal, Light und Zero im Sortiment – alle in 2-Liter-Flaschen zum Preis von 2.49 Franken. Umgerechnet auf den Liter macht das rund 1.24 Franken.
Bei Coop und Migros gibt es Cola zwar nur in der 1.5-Liter-Flasche, rechnet man die Preise von 2.20 pro Flasche aber auf einen Liter herunter, sind die Detailhandelsriesen rund 17 Prozent teurer (Literpreis rund 1.46 Franken). Ähnlich preiswert wie Aldi sind mit einem Literpreis von 1.24 und 1.25 Franken pro Liter Lidl und Denner. «Dieser Vergleich ist nicht ganz korrekt, zumal aus Konsumentensicht die 1,5 Liter-Flasche den grösseren Gebinden vorgezogen wird», verteidigt sich Coop-Sprecherin Sabine Vulic.
Bald könnten weitere Markenprodukte folgen
Seit Montag ist Coca-Cola auch bei Aldi in Deutschland im Sortiment. Dort kostet der Liter inklusive Mehrwertsteuer 79.2 Cent – was umgerechnet rund 95 Rappen entspricht. Neu sind bei Aldi in Deutschland auch Fanta und Sprinte erhältlich. Wird es auch diese bald in der Schweiz geben? Aldi-Sprecher Philippe Vetterli will noch nichts verraten und sagt einzig: «Weitere Markenprodukte sind nicht ausgeschlossen.» Festhalten will der Harddiscounter hingegen an der Cola-Eigenmarke TopStar.
Im Sortiment von Aldi Suisse gibt es unter anderem bereits die Markenprodukte Nutella, Mon Chéri, Ritter Sport, Stimorol oder Feldschlösschen. «Es gibt Marken, auf die man nicht verzichten kann», sagt der Detailhandelsexperte Gotthard F. Wangler. Für den Berater ist klar: «Nimmt ein Harddiscounter ein weiteres Markenprodukt ins Sortiment, führt dies zu einem Preiskampf, von dem letztlich der Konsument profitiert.»
Hersteller reissen sich um Aldi
Kommt Aldi, der in Deutschland einst mit 400 Artikeln gestartet ist und in seinen Schweizer Filialen derzeit rund 1200 Artikel führt, weg von seiner Eigenmarken-Strategie? Deutsche Detailhandelsberater sprechen im Zusammenhang mit der Coca-Cola-Einführung sogar von einem Strategiewechsel, weil er in mehreren Ländern geschehe. Bei Aldi sieht man das anders und betont, weiterhin auf Eigenmarken zu setzen. «Markenartikel nehmen wir dort ins Sortiment auf, wo sie eine sinnvolle und lohnende Erweiterung darstellen», so Vetterli.
Aldi betreibt in der Schweiz derzeit 160 Filialen und erzielte 2011 laut einer Schätzung von Gfk einen Umsatz von 1,51 Milliarden Franken. Langfristig strebt der Harddiscounter 250 Standorte an. «Die Markenartikelhersteller werden sich um Aldi als neuen Absatzkanal reissen», sagt Detailhandelsexperte Wanger. Angeblich ist Aldi auch mit dem Nivea-Hersteller Beiersdorf und der Beauty-Marke L’Oréal im Gespräch.
Marktkenner raten Aldi aber davon ab, den Anteil Markenprodukte auf über 25 Prozent zu heben. Der Grund: Das würde das Sortiment stark verändern und eine Abkehr von der Niedrigpreisstrategie bedeuten – die einen wichtigen Teil der Aldi-Identität ausmacht.
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Alle 113 Kommentare

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Nie wieder Aldi
Ich war genau ein einziges mal bei Aldi, wir hatten Werbung von Aldi im Briefkasten, da wurde ein Laptob sehr günstig angeboten. Meine Freundin wollte diesen Laptob, also gingen wir zum Aldi. Im Aldi gab es aber diesen Laptop nicht. Später habe ich dann erfahren, dass das eine Masche von Aldi ist, das sie die Leute mit solchen super Angeboten anlocken und diese Ware nur in vereinzelten Filialen und nur ein oder zwei Stück anbieten. Ich lasse mich nur einmal veräppeln. Nie wieder Aldi
Aldi :-)
Wir waren auch strickt gegen Aldi. Bis wir sparen mußten. Wir waren wircklich überascht wie gut/beßer manche Produkte sind....und das Beste, jeder Einkauf ist um 50% billiger als bei Coop/Migros.
Am richtigen Ort sparen
Als junge Familie mit 4 Kindern mussten wir auch an allen Ecken und Enden sparen. Aber wir sind nie in den Aldi. Lieber eine gute Cervelat vom Metzger als eine Hormonschnitzel vom Billigheimer.
Dem stimme ich zu!
Genau das war auch unsere Erfahrung, trotz aller Gegenrede.
Aldi ist an allen Ecken preiswerter
Gut gesagt Sparer, das ist auch meine Meinung!
Parallelimport
Sparer@ Zum Unterschied der Einheimischen Datailhändler können oder dürfen Aldi & Co den Parallelimport problemlos durchführen. Was den Schweizerfirmen untersagt oder im Ausland verweigert wird. Globalisierung und freie Marktwirtschaft heisst das. Auch wenn diese nur einseitig ist.
schweiz macht aldi reicher und reicher..
....tja in der schweiz konnte er sich ja endlich mal in kürzester zeit richtig bereichern und so scheint es dann auch nicht sonderlich überraschend das dieser jetzt auch vermehrt marken produkteführen wird,schon nur um längerfristig konkurrenzfähig zubleiben,wir sind migros,denner,ottos und coops gewohnt,alle samt immer noch viel viel besser als aldi,aber auch dieser wird sich mit der zeit eine optisch bessere einrichtung leisten in der schweiz,und dann.....
Ware stimmt trotzdem beim Aldi
Mit der Optik von Migros und Coop kann ich mir kein Stück Brot"mehr" leisten.Lieber weniger Werbung und Deko, dafür Preise runter.Von mir aus, könnte die Ware auch im Migros auf einer Palette stehen solange der Preis stimmt.Mein Geldbeutel dankt es mir jeden Monat.
Migros/Coop macht CH ärmer und ärmer
woher weis einer der sich "keinaldikonsument2 nennt, ob migros,coop etc. besser sind als aldi? Ich kann dir nur eins sagen, coop verkauft die letzte Qualität zu absolut unmöglichen Preisen. Aber ehrlichgesagt würde ich das auch machen wenn ich coop wäre so lange es solche wie dich gibt