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Neues Bonusprogramm
20. März 2010 23:30; Akt: 21.03.2010 09:46 Print
UBS-Chefs machen sich glücklich
Mit einem neuen Bonusprogramm sichern sich die UBS-Führungskräfte weiterhin Milliardenboni. Allein für die Geschäftsleitung sollen es 100 Millionen sein. Verzicht ist dagegen für die ehemaligen Chefs der Bank angesagt.
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UBS: Der Weg in die Krise
Die UBS legt ein neues Bonusprogramm für die obersten Führungskräfte auf, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Der sogenannte Incentive Performance Plan (IPP) richtet sich an schätzungsweise 300 bis 500 Führungskräfte der Grossbank und läuft über fünf Jahre.
Wird auch weiterhin Millionen verdienen: Oswald Grübel.
Gemäss Informationen der «SonntagsZeitung» könnten nach dieser Frist den UBS-Bankern Bonuszahlungen von 1,5 bis 3 Milliarden Franken winken. Allein für die Geschäftsleitung mit CEO Oswald Grübel liegen über 100 Millionen drin.
Pikant: Das Bonusprogramm beinhaltet keinen Malus. Die Manager werden also auch dann nicht leer ausgehen, wenn die UBS weiterhin keinen Gewinn macht.
Die Finanzmarktaufsicht und internationale Gremien verlangen, dass Entschädigungssysteme der Banken einen Verlust des Bonus beinhalten. Eine entsprechende Richtlinie wird in der Schweiz Anfang 2011 verbindlich. Mit dem IPP-Bonusprogramm will die UBS «Talente der obersten Führungsebene» langfristig an das Unternehmen binden, wie es im Geschäftsbericht heisst.
Privilegien gestrichen
Im Gegensatz zu den aktuellen Topmanagern müssen sich die früheren Chefs der UBS im Verzicht üben. Bis jetzt profitierten sie von lebenslangen Privilegien: Die Bank finanzierte ihnen einen Gärtner für die private Villa, den Auto-Service, eine Alarmanlage oder sogar einen Securitas-Wächter. Darüber hinaus stellte ihnen die Bank am Bleicherweg in Zürich ein Büro, genannt «Stöckli», zur Verfügung – samt Sekretärin, PC, Fax und Telefon. «Herr Grübel hat das jetzt alles abgestellt», sagt ein ehemaliger Verwaltungsrat zur Zeitung «Sonntag». «Herr Grübel sagte uns, in Zeiten von Sparmassnahmen und Stellenabbau könne die UBS das nicht weiter bezahlen.»
UBS-Kommunikationschef Christoph Meier: «Die Sachleistungen an ehemalige Verwaltungsräte oder Konzernleitungsmitglieder sind ein alter Zopf der Vorgängerbanken», gemeint sind Bankgesellschaft (SBG) und Bankverein (SBV). «Die meisten Ehemaligen haben auf die Sachleistungen verzichtet, nachdem die UBS mit ihnen gesprochen hat.»
Einer verzichtet offenbar nicht: Alberto Togni, der ehemalige UBS-Vizepräsident, der 2001 durch ein missratenes Interview zum Swissair-Grounding in «10 vor 10» landesweit bekannt wurde. Er bezog allein letztes Jahr
(aeg/jcg)























