America’s Cup

31. Januar 2010 21:26; Akt: 04.02.2010 02:30 Print

Rechtsstreit nimmt Alinghi den Wind aus den SegelnRechtsstreit nimmt Alinghi den Wind aus den Segeln

von Elisabeth Rizzi - Der Rechtsstreit hat den Markenwert von Alinghi ramponiert. Aber auch Oracle ist auf die Durchführung des America’s Cup angewiesen.

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In den besten Zeiten schwamm Alinghi im Geld. Allein die UBS finanzierte der America’s-Cup-Siegerin rund 30 Mio. der 150 Mio. Franken an Kosten. Sollte der 33. America’s Cup in zwei Wochen stattfinden, wird es noch zwei Bronze-Sponsoren (Hublot und Wisekey) sowie ein knappes Dutzend kleinere Suppliers (etwa Wenger) geben.

«Der Gerichtsstreit mit Konkurrent BMW Oracle hat nicht nur Alinghi, sondern dem ganzen America’s Cup inklusive BMW Oracle geschadet. Eine Nichtaustragung des Rennens wäre sponsoringtechnisch noch schlimmer. Es würde die Zuverlässigkeit des Anlasses infrage stellen», sagt Nik Stucky, Marken­experte bei Interbrand. «Die Sichtbarkeit und die Kundenevents am Rand des Rennens brauchen beide Teams.» Er schätzt, dass die Regatta ausgetragen wird, «aber Oracle trägt danach den Rechtsstreit um die Disqualifikation von Alinghi weiter». Alinghi leide auf jeden Fall: «Die Sichtbarkeit einer Marke ist das ganze Jahr über wichtig. Ohne das UBS-Sponsoring ist das nicht mehr gegeben.» Für Wenger-CEO Peter Hug lohnt sich das Engagement trotzdem: «Wir produzieren ein qualitativ hochwertiges Werkzeug für Segler. Deshalb sind wir überzeugt, dass Konsumenten zwischen unserem Messer und juristischen Problemen unterscheiden können.» Alinghi habe immerhin den Vertrieb in Bootsshops und Yachtclubs ermöglicht.

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