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Auf 3,4 Prozent
08. Februar 2012 08:01; Akt: 08.02.2012 11:22 Print
Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit
Rund 187 000 Personen waren im Januar auf Stellensuche. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vormonat minimal um 0,1 Prozent.
Die Schweizer Wirtschaft erweist sich als widerstandsfähig: Die Arbeitslosenquote ist im Januar gegenüber dem Vormonat nur leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent gestiegen. Dies teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Mittwoch mit.
Saisonbereinigt verharrt die Arbeitslosenquote bei 3,1 Prozent. Insgesamt waren Ende Januar
«Die neusten Arbeitslosenzahlen zeigen, dass die Abschwächung der Konjunktur weniger stark ausgefallen ist als erwartet», sagte Dominique Babey, Stellvertretender Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA.
Auch die Konsequenzen des schwachen Euros spürten die Arbeitnehmenden in der Schweiz noch nicht voll. Ob sich der Schweizer Arbeitsmarkt weiterhin stabil entwickle, werde sich in den kommenden Monaten zeigen, sagte Babey. Die neuen Prognosen für das Jahr 2012 werden Mitte März veröffentlicht.
Mehr Kurzarbeit
Die Kurzarbeit zog im vergangenen November zwar an. In dem Monat waren 6357 Personen von der reduzierten Arbeitszeit betroffen, das waren 1245 Arbeitnehmende oder 24,4 Prozent mehr als im Oktober 2011. Die Anzahl der Betriebe, die Kurzarbeit einführten, stieg um 103 auf 562 Firmen. Insgesamt fielen so
Im Vergleich zum November 2010 waren im November 2011 aber deutlich weniger Betriebe von Kurzarbeit betroffen: Damals hatte das Seco
Steigende Jugendarbeitslosigkeit
Gestiegen ist im vergangenen Januar die Jugendarbeitslosigkeit. Die Zahl Jugendlicher ohne Job erhöhte sich um 559 Personen oder 3 Prozent auf
Insgesamt registrierte das Seco im Januar
Aus den offiziellen Arbeitslosenzahlen gestrichen wurden 2669 Personen. Sie hatten im Verlauf des Monats November 2011 ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung ausgeschöpft.
Baugewerbe verliert wieder Stellen
Erneut Federn lassen musste im Januar das saisonabhängige Baugewerbe. Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Dezember um 979 auf
Im Vergleich zum Dezember stiegen die Arbeitslosenzahlen im Januar auch im Detailhandel (+ 4,2 Prozent) und im Reparatur- und Autogewerbe (+ 3,9 Prozent). Laut Seco-Ökonom Babey erklären diese Entwicklungen auch das Wachstum der Arbeitslosenquote unter den ausländischen Arbeitskräften. In den drei Branchen arbeiteten überdurchschnittlich viele Ausländer.
Im Vergleich zum Dezember stieg diese Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent auf 7,1 Prozent. Bei den Arbeitnehmenden mit Schweizer Pass blieb die Arbeitslosenquote mit 2,3 Prozent konstant.
(sda)






























