Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Steuerbetrug
12. Dezember 2012 13:07; Akt: 12.12.2012 15:59 Print
Grossrazzia bei der Deutschen Bank
Rund 500 Beamte von Bundeskriminalamt, Steuerfahndung und Bundespolizei durchsuchten Geschäftsräume der Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt und zahlreiche weitere Objekte.

Unangemeldeter Besuch bei der Deutschen Bank. (Bild: Keystone)
Gegen fünf Mitarbeiter der Deutschen Bank ist Haftbefehl erlassen worden. Die hessische Generalstaatsanwaltschaft verdächtigt sie nach Angaben vom Mittwoch der Geldwäsche und der versuchten Strafvereitelung.
Rund 500 Beamte von Bundeskriminalamt, Steuerfahndung und Bundespolizei durchsuchten am Morgen Geschäftsräume der Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt und zahlreiche weitere Wohnungen und Geschäftsräume, unter anderem in Berlin und Düsseldorf.
Bei den Ermittlungen geht es um Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Emissionsrechten, deshalb war die Deutsche Bank bereits im Frühjahr 2010 durchsucht worden. Gegen insgesamt 25 Mitarbeiter der Bank werde wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung, Geldwäsche und versuchter Strafvereitelung ermittelt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.
Beweismittel vorenthalten
Es bestehe der Verdacht, dass den Ermittlungsbehörden von Mitarbeitern der Bank Beweismittel vorenthalten wurden. Die Deutsche Bank versicherte, sie werde weiter umfassend mit den Behörden kooperieren.
Im Dezember 2011 hatte das Landgericht Frankfurt sechs Männer zu Haftstrafen verurteilt. Sie hatten weitgehend gestanden, über einen Handel mit Luftverschmutzungsrechten über europäische Grenzen hinweg mindestens 230 Mio. Euro Umsatzsteuer hinterzogen zu haben.
Da die Geschäfte über die Deutsche Bank abgewickelt wurden, musste sie sich in dem Prozess vorhalten lassen, den grenzüberschreitenden CO2-Zertifikatehandel erst so richtig in Schwung gebracht zu haben.
(dapd)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 27 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt





















Wer hats erfunden??
Und das bei einer Deutschen Bank??!! Oder gehört die seit kurzem auch den Schweizern?? :-))
Ohalätz,
macht sich da jemand vom Acker, Mann? Hohe Steuern sind ja ein Freischein für Rettungsaktionen. Wenn Leute, die Vollzeit bei McDonalds oder so arbeiten, beim Amt Ergänzungsgeld betteln müssen, dass es für das Nötigste reicht, dann muss noch viel umverteilt werden. Tröstet euch: das Geld, das ihr zu verstecken versucht, habt ihr ja momentan weniger als nötig, sonst würdet ihr damit Rechnungen bezahlen :)
HAIE!
Und wieder werden Köpfe rollen. Diejenigen die diese Aufträge erteilen sind die grössten Haie! Sie zerstören skrupellos gut funktionierende Wirtschaft, auf Kosten Anderer. Man gaukelt uns Gerechtigkeit vor. Jahrzehnte hat alles immer gut funktioniert, OHNE Arbeitslose! Und jetzt? Jetzt wird man mir sagen dass es besser wird? DAS IST EIN BETRUG!