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Einbussen für Bauern
16. Dezember 2012 14:58; Akt: 16.12.2012 14:59 Print
Bund stoppt Subventionen für Christbäume
Die Schweizer Christbaumproduzenten müssen in Zukunft ohne Direktzahlungen vom Bund auskommen. Für die Bauern ist das ein herber Rückschlag im Kampf gegen die Billigimporte aus dem Ausland.

Der Bund hat die Direktzahlungen für Christbaumproduzenten gestoppt. (Bild: Keystone)
Die Produzenten von Christbäumen in der Schweiz müssen fortan ohne Direktzahlungen auskommen. Der Bund will ihnen mit der neuen Agrarpolitik die Beiträge streichen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.
Bildstrecken Drei Wintermeister als ChristbaumverkäuferEishockey-Nati verkauft Weihnachtsbäume«Keine Versorgungssicherheitsbeiträge werden für die Produktion von nachwachsenden Rohstoffen, für Tabak, Christbaumkulturen und für Biodiversitätsförderflächen ohne landwirtschaftliche Produktion ausbezahlt», schreibt der Bundesrat in der Botschaft zum neuen Landwirtschaftsgesetz, das in der Wintersession vom Parlament im Grundsatz angenommen wurde.
Kampf gegen Billigimporte
Für die betroffenen Bauern bedeutet der Entscheid spürbare Einbussen. Sie bekommen derzeit auch für Chrisbaumkulturen und 1600 Franken pro Jahr und Hektare. Dementsprechend gross ist der Ärger bei der Interessengemeinschaft IG Suisse Christbaum: «Jahrelang hat man den Bauern gesagt, sie sollten initiativ und innovativ sein und sich Nischen suchen», sagt Vorstandsmitglied Philipp Gut. «Jetzt lässt man jene, die etwas versucht haben, wieder hängen.»
Ohne Direktzahlungen wird es für die Bauern noch schwieriger, sich auf dem umkämpften Markt der Weihnachtsbäume gegen die Billigimporte aus Deutschland und Dänemark durchzusetzen.
(pre)
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Alle 34 Kommentare

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Wie kommt es dazu?
Verstehe nicht wieso die inländischen Produkte unterstützt werden und trotzdem teurer sind. Schade! Aber dieses Jahr habe ich auch zum ersten Mal den Weihnachtsbaum nicht direkt beim Bauern gekauft. Irgendeinmal muss man aufs eigene Portemonnaie achten...
Frecheit
Die Bäume waren im Vergleich zum Ausland eh schon übertrieben teuer. Das diese noch zusätzlich subventioniert wurden, ist eine Frechheit. Gut das dieser Abzocke ein Riegel vorgeschoben wurde.
Taktik der Regierung?!
Anscheinend will unsere Regierung unbedingt eine Öffnung für landwirtschaftliche Produkte aus dem Ausland. Deshalb wird suksesiv die Überlebensmöglichkeiten unserer Bauern untergraben indem immer mehr Nischen abgeschaft weden, wo sich unsere Bauern etwas dazu verdienen können. Jeder weiss ja das unsere Bauern in direkter Konkurenz mit dem Ausland den kürzeren ziehen, da dort die Herstellungskosten günstiger sind.