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UBS vs. USA
07. August 2009 14:57; Akt: 07.08.2009 15:40 Print
Showdown in Miami geht in die Verlängerung
Die mit Spannung erwartete Standortbestimmung im Fall UBS durch den zuständigen Richter in Miami ist am Freitag um knapp drei Stunden auf 17.30 Uhr Schweizer Zeit verschoben worden.
Die Parteien sprächen nach wie vor miteinander, sagte der Rechtsanwalt des US-Justizdepartements, Stuart Gibson, an der Telefonkonferenz mit Richter Alan Gold und beantragte eine Verschiebung der Standortbestimmung um rund drei Stunden. Gold setzte im Einvernehmen mit den Anwälten der US-Regierung, des Bundesrats und der UBS
eine weitere Telefonkonferenz auf 11.30 Uhr Lokalzeit (17.30 Uhr Schweizer Zeit) an.
Die Regierungen der USA und der Schweiz hatten sich vor einer Woche im Grundsatz auf einen aussergerichtlichen Vergleich geeinigt. Seiher wurden die Details ausgehandelt. Es geht um die Zivilklage der US-Steuerbehörde IRS zur Herausgabe von bis zu 52.000 Kundendaten mutmasslicher Steuerbetrüger unter den Kunden der UBS. Nach der Grundsatzeinigung hatte die Schweizer Seite erklärt, die USA hätten sich verpflichtet, «auf der Basis der bestehenden Abkommen zu agieren und nochmals um Amtshilfe zu ersuchen.» Das US-Justizdepartement hatte früher erklärt, eine aussergerichtliche Einigung sei nur bei Offenlegung einer «signifikanten» Zahl von Kundendaten möglich.
UBS-Aktie reagierte kaum
Fachleute haben seit dem Durchbruch in den Regierungsverhandlungen über eine Lösung spekuliert, bei der die UBS nochmals rund 5.000 Kundendaten an den US-Fiskus herausrücken würde. Spekulationen, wonach die UBS eine weitere hohe Busse zahlen muss, sind hingegen in den Hintergrund gerückt.
Die UBS-Aktie gab nach Bekanntgabe der Verschiebung der Standortbestimmung kurzfristig nach, erholte sich dann aber wieder. Um 15.30 Uhr notierte der Titel bei 15,95 Franken oder 0,4 Prozent höher als am Vorabend.
(dapd)






























