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Telefonmarketing
02. Juni 2011 14:25; Akt: 21.06.2011 17:44 Print
Internet-Pranger für unseriöse Krankenkassen
von Jessica Pfister - Verbotener Telefonterror durch Krankenkassen soll gestoppt werden. Mit Meldeformular und Schwarzer Liste will Santésuisse den Fehlbaren an den Kragen.

Bald im Netz zu finden: Liste der Krankenkassen, über deren Telefonmarketing sich die Leute beschweren. (Bild: Keystone)
«Guten Tag. Sie sind sicher daran interessiert, weniger Krankenkassenprämien zu bezahlen? Bei welcher Kasse sind Sie versichert? Ich kann Ihnen mit Sicherheit ein günstigeres Angebot unterbreiten.» Bis anhin konnte man bei diesen Anrufen nicht mehr tun, als der Dame und dem Herr der entsprechenden Versicherung beziehungsweise der Maklerfirma zuzuhören oder das Gespräch mehr oder weniger höflich zu beenden. Bund überwacht Umsetzung
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) will «das Inkrafttreten und die Umsetzung» des neuen Ehrenkodex aufmerksam mitverfolgen, wie es schreibt. Zudem sollen Telefonmarketing und Maklertätigkeiten sowie mögliche Eingriffe durch die Behörden auch ins geplante Aufsichtsgesetz über die Krankenkassen aufgenommen werden. Die Vernehmlassung über das neue Gesetz ist laut EDI-Sprecher Daniel Dauwalder seit dem 10. Mai abgeschlossen. Die Ausarbeitung der Botschaft ist bis Ende Jahr geplant. (jep)
Ab sofort können sich genervte Anrufer jedoch wehren und die fehlbaren Kassen an den Internet-Pranger stellen. Der Krankenkassenverband Santésuisse hat nun ein entsprechendes Meldeformular im Internet aufgeschaltet. Denn der seit dem 1. Juni geltende Ehrenkodex verbietet Krankenkassen die «telefonische Kaltakquise» für die Grundversicherung. Erlaubt bleiben lediglich Beratungen für Zusatzversicherungen und Anrufe von Krankenkassen, bei denen der Versicherte innerhalb der letzten fünf Jahre grundversichert war.
Meldeformular im Internet
Und so funktioniert die Beschwerde: Wer von einem Telefonmakler trotz Verbot eine Grundversicherung angeboten bekommt, kann das Meldeformular von Santésuisse ausfüllen. «Wir haben das Formular seit dieser Woche aufgeschaltet», bestätigt Sprecherin Silvia Schütz. Um sicher zu gehen, dass der Dachverband die eigenen Mitglieder nicht ungerechtfertigt beschuldigt, verlangt die Santésuisse laut Schütz auf dem Meldeformular detaillierte Angaben wie der Name der Versicherung oder bei Maklern der Name der Organisation. «Sind die Angaben auf dem Formular vollständig, nehmen wir mit der entsprechenden Krankenkasse Kontakt auf.»
Die fehlbaren Krankenkassen werden laut Schütz regelmässig auf einer Liste zusammengefasst und auf der Internetseite von Santésuisse publiziert. «Wir rechnen damit, die erste Liste in frühestens drei Monaten aufzuschalten.» Man müsse jetzt erst einmal schauen, ob und wie das Meldeformular genutzt werden. Intern sollen die Beschwerden auf jeden Fall wöchentlich ausgewertet werden.
Keine Sanktionen
Sanktionen gegen die aufgelisteten Kassen könne der Verband allerdings keine durchführen. «Wir erwarten vom öffentlichen Pranger aber eine abschreckende Wirkung», so Schütz.
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Alle 90 Kommentare
































Interessant
Dieses Bild ist unlogisch... Wie kommt dieser Nutzer ins Internet (google) ohne Internetverbindung... (siehe Task`s) :-)
Gegenscript für Ttelefonmarketing
Statt sich aufzuregen muss man aktiv werden. Sperren bringt nicht viel. Seid freundlich und macht euch einen Spass daraus.
Super Super
So geil! Ich freue mich schon auf den nächsten Anruf! Vielen Dank!
keine Belästigung mehr
Macht es wie ich. Wenn die Callcenter anrufen, mache ich einen Termin wo ich weiss, dass ich nicht zuhause bin. Der Makler steht dann vor der Türe und er ruft mich sicher nie mehr an für einen Termin !!!!!!
Antwort, keine Bestätigung mehr
Lieber S.M aus M. Tut mir leid aber das ist eine bodenlose Frechheit was du da Verbreitest. Stellst du dir vor du suchst arbeit, machst ein Termin mit deinen potenziellen Arbeitgeber, gehst du vorbei, auf deine eigenen Kosten überniesmst du die Reise, was denn? der Personalverantwörtlicher ist nicht dort? Wie reagierst du? Also denke an die goldene Regel: " Tust du nicht die Anderen, was du nicht gerne hast, dass dir angetan wird". Es gibt eine Bessere metode: Erlichkeit! sagen am Telefon, dass man keine Interesse hat, oder dass man nicht will. Grüsse, vincent aus BL
terrormässig und aufdringlich!
als ob das nützen würde !
idee
geile idee wird sosofrt kopiert