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Steuerhinterziehung
06. November 2012 17:38; Akt: 06.11.2012 18:11 Print
Ex-UBS-Banker bekennt sich schuldig
Neue Munition für die US-Justiz gegen elf Schweizer Banken: Der angeklagte Ex-UBS- und CS-Banker, Christos Bagios, hat sich für schuldig erklärt. Jetzt wird erwartet, dass er mit den US-Behörden kooperiert.

Wechselt Christos Bagios die Seiten, kann es für Schweizer Banken unangenehm werden. (Bild: Broward Sheriff's Office)
Der zuerst bei der UBS und später bei der Credit Suisse beschäftigte Vermögensverwalter Christos Bagios hat sich der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig bekannt. Vor einem Gericht im US-Bundesstaat Florida vollzog Bagios am Dienstag eine Kehrtwende. Bisher hat der aus Griechenland stammende Banker auf nicht schuldig plädiert. Anwälte erklärten, die Änderung deute darauf hin, dass Bagios mit den US-Behörden kooperiere.
Das könnte den US-Justiz- und Steuerbehörden neue Munition gegen die elf Schweizer Banken geben, die die Amerikaner in Verdacht haben, Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben. Anwälte von Bagios lehnten einen Kommentar dazu ab.
Die prominenteste der elf Banken ist die Credit Suisse, gegen die seit mehr als einem Jahr eine Untersuchung läuft. Im Visier stehen auch die Bank Bär, die Kantonalbanken von Zürich und Basel sowie HSBC Holdings und drei israelische Institute.
Die amerikanischen Behörden werfen Christos Bagios vor, in seiner Zeit bei der UBS bis 2008 etwa 150 reichen Amerikanern bei der Hinterziehung von Steuern geholfen zu haben. Er wurde im Januar 2011 festgenommen und steht mit elektronischen Fussfesseln in Miami praktisch unter Hausarrest. Als er in New York verhaftet wurde, war er bei der Credit Suisse angestellt.
(sda)
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Alle 9 Kommentare

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Gutes Geschäft
Ist doch ein gutes Geschäft, er bekommt von den US-Behörden später für seine Aussagen einige Millionen.
Prominent
Prominenter als die CS sind wohl die beiden Kantonalbanken! Dürfen die Steuerzahler schon bald für diese bezahlen? Vielen Dank Staatsgarantie!!! Sofort abschaffen, bevor wir Steuerzahler an die Reihe kommen...
Geschäft einstellen
stellt endlich das US Geschäft ein... eine drohende Massenentlassung wär ein schönes Druckmittel! Im übrigen lässt sich in Europa & Asien mehr als genug Geld machen und die Strafandrohung der US-Justiz wär ein Schuss in den Ofen.
Eine gute Idee...
.... aber ob die geldgierigen Banker das auch so sehen? Wohl eher nicht und das ist schade...
Auswanderer
Mit Amerika sollten wir all unsere Geschäftsbeziehungen hinterfragen und größtenteils abbrechen. Das höchstverschuldete Land der Welt ist kein verlässlicher Partner mehr.
Grieche als Vermögensverwalter
Dieser Schuss muss ja auf jd. Fall nach hinten losgehen...
Stimmt
Gar keine schlechte Idee ! Die USA kann sich momentan eine solche entlassung nicht leisten.
bereits im gange
die UBS macht es ja bereits vor ;) jedenfalls hat sie es angekündigt...
Massenentlassung
Na und? Glaubt irgendjemand, das würde in den USA auch nur einen Menschen interessieren? Sorry, aber dann habt ihr Null Ahnung von den Verhältnissen in den USA! Dann gibt es hält ein paar mehr, die in Pappkartons auf der Strasse leben. Who cares? Da es in den USA keine nennenswerten Sozialsysteme gibt, müssen Politiker auf so etwas auch keine Rücksicht nehmen.