Tourismus

15. November 2012 14:16; Akt: 15.11.2012 14:36 Print

Deutsche lieben Spanien und meiden Hellas

Die Deutschen lassen sich die Reiselust nicht verderben, die Reiseveranstalter melden Rekordumsätze. Griechenland-Ferien sind allerdings unbeliebt geworden.

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Deutsche legen sich besonders gerne in Spanien an die Sonne, wie hier in Tarragona. (Bild: Keystone)

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Eurokrise und Konjunkturabschwächung haben die Reiselust der Deutschen nicht bremsen können. Der Umsatz der Reiseveranstalter stieg im touristischen Geschäftsjahr 2011/2012 bis Ende Oktober auf den Rekordwert von rund 24,2 Milliarden Euro, wie der Deutsche Reiseverband (DRV) am Donnerstag auf seiner Jahrestagung in Budva (Montenegro) mitteilte. Das war auf Jahressicht ein Plus um bis zu 4,5 Prozent. Auch die Zahl der Reisen erreichte mit 40 Millionen einen neuen Höchstwert. «Damit bleibt der Tourismus trotz Krisen ein hochdynamischer Wachstumsmarkt», sagte DRV-Präsident Jürgen Büchy.

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Beliebtestes Urlaubsland der Deutschen bleibt Spanien, gefolgt von Italien und der Türkei. Auch Ferien in der Heimat standen weiter hoch im Kurs, wie der Verband erklärte. Allerdings stagnierten wegen des verregneten Sommers die Buchungen deutscher Touristen im Inland.

Deutlich weniger deutsche Touristen in Griechenland

Buchungen für Tunesien zogen nach einem Einbruch wegen der politischen Unruhen in Nordafrika im Arabischen Frühling von 2011 wieder deutlich an. Dagegen kam das kriselnde Griechenland laut dem Verband nicht mehr auf die zweistelligen Zuwächse von 2011 und empfing in diesem Jahr deutlich weniger Touristen aus Deutschland.
Weiter stark gefragt waren Kreuzfahrten mit deutlichen Zuwächsen bei Passagierzahl und Umsatz. Nach der verheerenden Havarie der «Costa Concordia» Mitte Januar vor der italienischen Insel Giglio habe sich das Segment wieder rasch erholt, erklärte der DRV.

(dapd)

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