Davos

17. Januar 2017 11:01; Akt: 17.01.2017 16:05 Print

Xi warnt USA vor Handelskrieg, Trump-Vertrauter kontert

Am dritten Tag seines Staatsbesuchs in der Schweiz beehrt der Präsident Chinas, Xi Jinping, das WEF in Davos. Auch die Bundespräsidentin hält eine Rede.

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Das Afghanische Frauenorchester spielt an der Schlussfeier. (20. Januar 2017) Auf Einladung von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann trafen sich 29 WTO-Vertreter zu informellen Gesprächen: WTO-Generaldirektor Roberto Azevèdo sprach sich gegen Protektionismus aus. (20. Januar 2017) Bundespräsidentin Doris Leuthard lobte die Organisatoren, mahnte Davos jedoch wegen zu hoher Hotelpreise. (20. Januar 2017) «Ich persönlich glaube, dass Trump scheitern wird»: Star-Investor George Soros. Alle Augen auf Theresa May gerichtet: Besucher und Medien beim Auftritt der britischen Premierministerin. «Wir müssen akzeptieren, dass der vor uns liegende Weg manchmal unsicher sein wird»: Die britische Premierministerin Theresa May spricht in Davos über den Brexit. (19. Januar 2017) Kein Interesse: Der britische Handelsminister Liam Fox gibt der Efta einen Korb. (17. Januar 2017) Fox hat sich in Davos mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann (M.) getroffen. Der Schweizer Wirtschaftsminister hat als Gastgeber auch seine Kollegen und Kolleginnen aus den Efta-Staaten begrüsst. (19. Januar 2017) Brexit als Herausforderung: UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber plant, Bankangestellte aus London abzuziehen. (17. Januar 2017) Klare Antwort: Kreml-Sprecher Dimitri Peskow reagiert auf die Vorwürfe des scheidenden US-Vizepräsidenten Joe Biden. (19. Mai 2016) Handshake im Landwassertal: VBS-Chef Guy Parmelin begrüsst seine deutsche Amtskollegin Ursula von der Leyen. Mini-Demo am Abend: Ein WEF-Gegner hängt ein Transparent im Zentrum von Davos auf. (18. Januar 2017) Die Protestaktion war bewilligt: Ein Demonstrant zieht einen Schlitten mit Plakaten über die schneebedeckten Strassen. (18. Januar 2017) Spricht am WEF über die Friedensverhandlungen mit der Farc: Der kolumbianische Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos nach seiner Ankunft auf dem Davoser Helikopterlandeplatz. (18. Januar 2017) Setzt sich für gesunde und nachhaltige Nahrung ein: Der britische Starkoch Jamie Oliver. (18. Januar 2017) Hält nochmals kurz inne: Der abtretende US-Vizepräsident Joe Biden wartet vor dem Gang auf die Bühne kurz hinter den Kulissen, ... ... ehe er seine Abschiedsrede in Davos hält. (18. Januar 2017) Soll ungebetene Gäste in der Luft abfangen: Ein Mitglied einer Sondereinheit übt den Umgang mit einer Anti-Drohnen-Waffe. (16. Januar 2017) Privatgespräch mit einer künstlichen Intelligenz: Ein Forumsteilnehmer unterhält sich in einer Kabine mit der digitalen Assistentin Sara. (18. Januar 2017) Ebenfalls zu Besuch in Davos: IWF-Direktorin Christine Lagarde verstaut vor dem Beginn eines Podiums ihre Handtasche. (18. Januar 2017) Visualisierte Flüchtlingskrise: WEF-Besucher sehen sich einen Vortrag an. (18. Januar 2017) Will dafür kämpfen, dass mehr Menschen Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen haben: US-Schauspieler Matt Damon während einer WEF-Diskussionsrunde. (17. Januar 2017) Wenn der Boden als Arbeitsplatz genügt: Ein Teilnehmer widmet sich neben einer Kunstinstallation im Kongresszentrum Davos seinen Dokumenten. (17. Januar 2017) Wirbt für die wirtschaftliche Globalisierung und warnt vor Protektionismus: Chinas Präsident Xi Jinping tritt am WEF in Davos auf. (17. Januar 2017) Der gewichtigste Gast am diesjährigen WEF: Chinas Präsident Xi Jinping (r.) mit seiner Frau Peng Liyuan, kurz vor Xis Rede. Chinas Präsident Xi Jinping spricht in einem vollen Plenarsaal am WEF in Davos. Vor Xis Ansprache richtete Bundespräsidentin Doris Leuthard eine Grussadresse an die WEF-Teilnehmer. Leuthard und Xi lancieren das schweizerisch-chinesische Tourismusjahr. Handshake vor Maskottchen im Schnee: Leuthard (l.) und Xi. Die Bundespräsidentin (2.v.l.) mit Ehemann Roland Hausin (l.), dem Präsidenten Chinas, Xi Jinping (2.v.r.), und dessen Ehefrau Peng Liyuan. Am Dienstag stehen Diskussionsrunden zur Zukunft von Energie, Grosskonzernen, Innovation und Genderfragen (v.l.): Panel mit Alphabet-Vizepräsidentin Ruth Porat, CS-Chef Tidjane Thiam, WPP-Chef Sir Marin Sorrell, Sunil Bharti Mittal, Chef von Bharti Enterprises, sowie Andrew N. Liveris von Dow Chemical. (17. Januar 2017) Die Zukunft von Big Business: Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam in Davos. Auch die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nimmt an einer Diskussion teil. (17. Januar 2017) Einsatz für eine bessere Welt: Violinistin Anne-Sophie Mutter, Schauspieler Forest Whitaker und Sängerin Shakira (v.l.) wurden mit dem Crystal Award des Weltwirtschaftsforums ausgezeichnet. (16. Januar 2017) Ehrung für die Sängerin und Unicef-Botschafterin: Hilde Schwab, Gattin des WEF-Gründers Klaus Schwab, überreicht Shakira auf der Bühne den Kristall. (16. Januar 2017) US-Vizepräsident Joe Biden sieht seine internationale Krebskampagne «Moonshot Cancer» trotz dem bevorstehenden Regierungswechsel auf gutem Weg. Während des Meetings mit eigenem Provisorium vertreten: Das Facebook-Chalet in Davos. (16. Januar 2017) Gleicht während des Weltwirtschaftsforums einer Festung: Das Kongresszentrum in Davos. (16. Januar 2017) Die Gewährleistung der Sicherheit rund um das diesjährige WEF dürfte erneut rund 9 Millionen Franken kosten. Grund für die hohen Kosten ist die nach wie vor erhöhte Terrorgefahr: Ein Scharfschütze auf einem Dach. Das wahrscheinlichste Bedrohungsszenario sei derzeit ein Terroranschlag, heisst es bei der Kantonspolizei Graubünden. Im Vergleich zum letzten Jahr wurden die Polizeipräsenz rund um Davos und die Personen- und Verkehrskontrollen etwas erhöht.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Reto455 am 17.01.2017 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wachstum?

    Wir brauchen kein Wirtschaftswachstum mehr! Dies ist einzig und allein die Quelle von allem Leid des Menschens.

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  • Alfred am 17.01.2017 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wer löst die Probleme?

    Glaubt unsere Bundesrätin allen Ernstes, dass China all die Probleme, die sie nannte, zu lösen bereit ist? Oder spricht sie lediglich zu sich und zur Schweizer Bevölkerung?

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  • Nina am 17.01.2017 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    Oh man

    Wieso geht der Livestream nicht? Und im Fernsehn kommts natürlich auch nicht...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • fh am 17.01.2017 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    Europa und China

    Was hier über China losgetreten wird, kann nicht unkommentiert stehen gelassen werden. Fast ausnahmslos alle Europäische Staaten und die Schweiz lassen seit Jahrzehnten in China produzieren und profitieren dank unschlagbaren Einstandspreisen von unglaublich hohen Gewinnmargen. Alle haben dazu beigetragen, China gross zu machen. Heute mit Fingern auf die (fleissigen) Chinesen zu zeigen, finde ich so ziemlich unangebracht. Die Verletzung von Menschenrechten ausgenommen.

    • Faules Schwein am 22.01.2017 15:30 Report Diesen Beitrag melden

      @fh

      Sie sprechen mir aus dem Herzen, China ist ein Gastfreundliches und wunderschönes Land.

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  • M. Busch am 17.01.2017 16:28 Report Diesen Beitrag melden

    Adjektive

    Großartig, phänomenal... Die Wortwahl allein sorgt bei mir für Übelkeit. Das ist von "realistisch" so weit weg, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.

  • Frederic O. am 17.01.2017 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Schöne bunte Plastikwelt

    Die Menschenrechte in China sind das eine, das andere ist, dass sie alles vergiften, seien es Lebensmittel, Spielzeug, Möbel oder sonst was. Wem genau nützt eigentlich das Freihandelsabkommen mit China? Den Konsumenten in der Schweiz auf jeden Fall mal nicht. Ich meide alles, was aus China kommt.

  • Daniel am 17.01.2017 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wachstum?

    Die Produktions- und Konsumspirale kann leider nicht immer schneller und grösser werden. Jeglicher Wachstum nimmt einmal ein Ende....Der "Mann der Strasse "hat dies schon herausgespührt. (Müssen)

  • Abakus am 17.01.2017 16:05 Report Diesen Beitrag melden

    Ethische Werte

    Ethische Werte entwickeln sich innerhalb einer Kultur. Wenn wir damit aufhören, unsere Werte anderen überstülpen zu wollen, wäre dies ein wichtiger Beitrag zum Weltfrieden. Jedenfalls ist China nicht als Aggressor aufgefallen, wie andere Staaten der westlichen Wertegemeinschaft. Wer ist hier also heuchlerisch??

    • Chnoblibrot am 17.01.2017 16:26 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Aggressor?

      Da dürfte Tibet aber anderer Meinung sein.

    • Realist am 17.01.2017 17:30 Report Diesen Beitrag melden

      Noch Fragen?

      Mahatma Gandhi Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation (Gesellschaft) kann man daran messen wie sie ihre Tiere (und ärmsten Menschen) behandelt!

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