Genfer Kaffeekette

22. Januar 2017 19:46; Akt: 22.01.2017 20:09 Print

Schweizer wollen Starbucks konkurrenzieren

Starbucks bekommt einen schweizerischen Mitbewerber: Die Kaffekette Boréal Coffee will bis zu 20 Filialen eröffnen – nach australischem Vorbild.

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Für die einen ist die Kaffeepause bei Starbucks zum lieb gewordenen Ritual geworden. Andere meiden den US-Kaffeebrauer und werfen der Kette Umweltverschmutzung, Abzocke und den Ausverkauf der Kaffeekultur vor. Egal, wie man zum Kaffeegiganten steht: Übersehen kann man das grün-weisse Logo von Starbucks in der Schweiz kaum noch. Mittlerweile betreibt das Unternehmen hierzulande 35 Filialen.

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Eine Westschweizer Kaffeekette will Starbucks nun Konkurrenz machen. Boréal Coffee betreibt in Genf schon drei Filialen. Vor wenigen Tagen hat die Kette in Oerlikon seine zweite Zürcher Filiale eröffnet. Das berichtet die «Schweiz am Sonntag». Die Anzahl Filialen soll in Zukunft kräftig steigen. «In den nächsten fünf Jahren sehen wir ein Potenzial von bis zu 20 Filialen», sagt Boréal-Gründer Fabian Decroux. Mögliche neue Standorte sind etwa Basel, Luzern und Lausanne.

Kette will «nicht wie McDonald's» sein

Gemäss dem Zeitungsbericht ist das Interieur der Genfer Kaffeekette «leichter und lebendiger» als die Einrichtung von Starbucks. Aussderdem achte man «extrem auf die Qualität der Bohnen», so Decroux. Ausserdem will sich Boréal mit gutem Service von der US-Konkurrenz abheben: Bei Starbucks fühle er sich langsam wie bei McDonald’s, wo die Kundenbestellung möglichst rasch abgewickelt werde, so der Boréal-Chef.

Vorbild des Genfer Unternehmens sind derweil auch nicht amerikanische, sondern australische Coffeeshops. «Das Kaffeetrinken wird dort zelebriert und die Qualität ist top», sagt Decroux. Laut eigenen Angaben setzt das Unternehmen knapp 5 Millionen Franken pro Jahr um und beschäftigt 40 Mitarbeiter.

(vb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jimmy Neutral am 22.01.2017 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meine Tipps:

    -Preise drastisch senken -Zuckeranteil senken -Sitzplatzverteilung schlau machen -Mainstram unterlassen

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  • Schoggiking am 22.01.2017 19:55 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so!

    Konkurrenz hat dem Wettbewerb nie geschadet. Gut so! Vielleicht machen sie mal besseren Kaffee als bei Starbucks.

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  • Monika am 22.01.2017 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bin gespannt

    der Konkurrent kann einige Dinge besser machen. günstigeren Kaffee mehr Effizienz im Ausschank mehr Italianata

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Andy Honegger am 23.01.2017 22:37 Report Diesen Beitrag melden

    Seelische Grausamkeit

    Bei Starbucks erreicht der Kaffee die Schwelle der seelischen Grausamkeit. Hab' auch mal was anderes probiert, aber auch da schmeckte Brechmittel im Vergleich sehr bekömmlich. Viel zu teuer ist das Zeugs, insbesondere bei der Qualität, obendrein auch noch. Um diese Läden mache ich einen weiten Bogen. Gegen diese Kette zu konkurrieren ist wohl leicht, da braucht es nur guten Kaffee zu erträglichen Preisen und freundliches Personal.

  • Andrea am 23.01.2017 21:56 Report Diesen Beitrag melden

    So ein Schmarren

    Gegen ein stilvolles Wiener Kaffeehaus kann auch diese Kette - gleich wie Starbucks - einpacken. Ein charmanter Kellner in weissem Hemd, aktuelle Tageszeitungen, dazu eine grosse Auswahl hausgemachter Mehlspeisen.... Herrlich!!

  • Nationless am 23.01.2017 17:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut ohne Konsumzwang

    Ich war xig mal bei Starbucks nur um Onlinezugang und Toilletenzugang zu haben. Wäre toll wenn die neue Westschweizer Kette auch dies ohne Konsumzwang anbieten würde.

    • Martial2 am 23.01.2017 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nationless

      Wenn ich ausnahmsweise eine Toilette im Restaurant benütze, dann konsumiere ich selbstverständlich was...!

    • Nationless am 23.01.2017 22:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Martial2

      Ich aber nicht na und? Was kostet den ein Toilletengang? Ist doch ein Grundbedürfnis. Eine Spülung Züri Wasser welches viele Beizer in Zürich noch verrechnen wollen? Vielleicht du möchtest ständig was ausgeben wenn du schon wenn eh im Geld schwimmst.

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  • Martial2 am 23.01.2017 17:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Solche Läden brauchen wir nicht...

    Diese Starbucks können zurückgehen wie sie gekommen sind. Eigentlich wie KFC, Bürger King und Co.!

  • Martial2 am 23.01.2017 15:02 Report Diesen Beitrag melden

    Boréal bestimmt besser...

    Die Starbucks passen sehr gut in den USA, da sie keine Gastronomen und Kenner sind. Eine überteuerte schlechte Brühe in Plastik Becher, dazu traurige Lokalitäten...Nein Danke. Zuhause ist's immer noch am günstigste, bequemste und ruhigste...Inkl. überall Steckdosen!!

    • stefan riggli am 23.01.2017 15:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Martial2

      noch nicht mal probiert, aber behaupten, es wäre besser. schlimm sowas. aber wieso aufregen? es wird niemand gezwungen in den starbucks zu gehen, jede person wo dort hingeht ist freiwillig

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