Fast Food

21. Oktober 2017 10:33; Akt: 23.10.2017 09:16 Print

McDonald's und Burger King im Hotdog-Krieg

von R. Knecht - McDonald's serviert in Deutschland neuerdings Hotdogs. Burger King tut dies schon länger – auch in der Schweiz. Es tobt der Hotdog-Krieg.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Das ikonische Produkt der Fast-Food-Ketten McDonald's und Burger King ist zwar der Hamburger, beide Unternehmen lancieren zurzeit jedoch einen Hotdog. McDonald's führt das Wurstbrötchen seit dem 19. Oktober in allen deutschen Filialen, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei Burger King gibt es den «Grilled Dog» bereits seit Anfang Oktober in der Schweiz.

Umfrage
Was halten Sie von den neuen Hotdogs bei McDonald's und Burger King?

Als Burger King nach einer Testphase die Würstchen deutschlandweit einführte, kam es schon nach wenigen Wochen zu einem Lieferengpass, wie ein Burger-King-Sprecher zu 20 Minuten sagt. Auch in der Schweiz sei das neue Produkt bisher gut angekommen.

Im Gegensatz zu Burger King bietet McDonald's seinen Hotdog zurzeit nicht in der Schweiz an. Das Unternehmen habe derzeit keine solchen Pläne, so eine Sprecherin. Laut Manuela Stockmeyer vom Gastronomieunternehmen SV Group würde allerdings nichts gegen die Einführung des Hotdogs in Schweizer McDonald's-Filialen sprechen.

Burger King ist stolz

Als Burger King Anfang 2016 den Hotdog in den USA einführte, sprach man von einem «Hotdog-Krieg». Konkurrent 7-Eleven etwa postete damals auf Twitter: «Im grossen Hot-Dog-Krieg kann es nur ein Ge-Wienerli geben.»


McDonald's war damals nicht massgeblich am Hotdog-Krieg beteiligt. Das Unternehmen hat aber in der Vergangenheit etwa in Grossbritannien, Kanada, Japan und Chile den «McHotdog» getestet. In den meisten Filialen wurde er wieder vom Menü genommen. Der Fastfood-Riese nennt den Hotdog in Deutschland allerdings nicht «McHotdog».

«Die Ketten werden heimatlos»

Gastronomie-Experten Leo Egloff überrascht es, dass die Ketten überhaupt auf Hotdogs setzen. Schliesslich verbinde man die Marken mit Burgern. «Die mit der Einführung von Hotdogs verbundene Umstellung kostet viel und macht die Kette gewissermassen heimatlos», so Egloff.

Ein Sprecher von Burger King bestätigt, dass die Umstellung mit zusätzlichen Investitionen für die Franchise-Nehmer verbunden ist. Wie viel die Einführung des Hotdogs die Restaurants effektiv kostet, verrieten auf Anfrage von 20 Minuten weder Burger King noch McDonald's.

Hotdog sind symptomatisch für die Ratlosigkeit der Fastfood-Ketten

Im Hotdog-Krieg dürften laut Egloff beide Kontrahenten verlieren: «Das führt schlussendlich ins Elend.» Für ihn ist der Hotdog symptomatisch für die Ratlosigkeit der Fastfood-Ketten. McDonald's und Burger King wüssten überhaupt nicht, wie sie mit den schwindenden Umsätzen und der vielfältigen Konkurrenz umgehen sollen.

Ein Sprecher von McDonald's Deutschland entgegnet, der Hotdog passe unabhängig von der Konkurrenz gut ins Sortiment der Kette. Er sei besonders bei den Jungen beliebt.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • carmen diaz am 22.10.2017 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    tolle werbung von den beiden...

    ...fastfood giganten, denn die haben ja beide das selbe problem. schön das die auch zusammenarbeiten können. wie viel mussten die hier bezahlen? und kommt IKEA auch noch weil die hot dogs verkaufen? ach nein bei denen läuft es ja...

    einklappen einklappen
  • Mawa am 22.10.2017 17:26 Report Diesen Beitrag melden

    Wie Migros und Coop

    Ist ja fast wie Migros und COOP. Hat einer von denen eine Filiale aufgemacht ... garantiert macht die gegnerische Filiale gleich gegenüber auf. Schlimm! Gegenseitiges ausspionieren und anpassen ist das Grösste!

    einklappen einklappen
  • luca am 22.10.2017 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    Hotdog BurgerKing Top

    also den Hotdog bei Burger King kann ich nur empfehlen der Crispy ist hammer der soll bitte immer bleiben

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • S. Parer am 23.10.2017 19:02 Report Diesen Beitrag melden

    NicePrice

    Wenn sie nur nicht so teuer wären...

  • Carmen am 23.10.2017 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    lieber individuell.

    Ich gehe nur noch in kleine Imbisse, ohne große Werbe-Namen. Die Qualtität ist zu 90% besser, es ist günstiger, man bekommt mehr, man bekommt nicht immer das gleiche.

  • Ludwig am 23.10.2017 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    nicht gut

    Der beste Imbiss ist jeweils ein lokaler Wirt, der zu keiner Kette gehört. Da gibt es den Hotdog-Stand am Eck, da gibt es den Pizza-Schuppen und den Döner-Max und die Bratwurst-Schnecke. Alle sind sie besser als die Ketten.

  • Terminal am 23.10.2017 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Idee

    hätte eine neue Idee für einen Burger. Wie währe es mal mit einem "Kutteln-Burger" =D

    • Korrigenda am 23.10.2017 11:54 Report Diesen Beitrag melden

      Wäre wäre wäre

      Wie wäre es, endlich mal das h in wäre weg zu lassen?

    einklappen einklappen
  • Kritiker S. am 23.10.2017 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein Dreck!

    Ich hoffe, die Menschen werden bald mal einsehen, von was für einem Dreck sie sich da ernähren. Kein Wunder steigen unsere Krankenkassen jedes Jahr wenn schon jeder 4. in Europa Diabetes hat. Und das kommt bestimmt nicht vom Gemüse oder von Früchten. So ein Hotdog besteht grösstenteils aus gesättigten Fettsäuren und Zucker, das bare Gift für den Körper.

    • franky am 23.10.2017 15:22 Report Diesen Beitrag melden

      typisch

      irgendwie muss man ja sterben...jedem das seine...ich möchte jedoch nicht auf mein Gemüse verzichten. das Ratatouille am mittag was supi aber wenn ich einen Big mac will kann mir den auch keiner nehmen. Die Menschen die sich nur einseitig ernähren sind doch selbst schuld...und von wegen Krankenkassen,. wählen Sie links oder rechts? wir sind doch selbst schuld wenn wir jedes Pack von diesem Planeten noch renovieren anstatt diese wieder und jeden Arzt u.s.w. hier reinlassen der wie die viel zuvielen Radiologen nur kosten verursachen!

    einklappen einklappen