Wikileaks

29. Januar 2011 09:18; Akt: 29.01.2011 09:28 Print

Assanges Freude an der Banken-Nervosität

Wikileaks will demnächst brisantes Material über eine US-Bank veröffentlichen. Welche gemeint ist, bleibt zur Freude von Gründer Assange ein Rätsel.

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Bringt die Bankenwelt ins Zittern: Wikileaks-Gründer Julian Assange. (Bild: Keystone/AP)

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Wikileaks-Gründer Julian Assange stichelt mit weiteren Andeutungen gegen die Bankbranche: Die von dem Internetportal geplante Veröffentlichung brisanter Bankdaten sorgt seinen Worten zufolge für erhebliche Nervosität in der Finanzindustrie.

«Ich finde es toll. Die ganzen Banken drehen und winden sich, weil sie denken, vielleicht sind sie es», sagte Assange dem Fernsehsender CBS einem Vorabbericht vom Freitag zufolge. Zu der bevorstehenden Veröffentlichung wolle er sich aber nicht äussern.

Ende November hatte Assange ebenfalls in einem Interview gesagt, Wikileaks wolle Anfang dieses Jahres Tausende von internen Dokumenten einer grossen US-Bank bekanntmachen, die zu Ermittlungen gegen das Institut führen dürften. Weil Investoren auf die Bank of America tippten, war deren Aktienkurs unter Druck geraten.

Zuletzt hatte Assange zudem von einem früheren Schweizer Banker zwei CDs mit angeblich heiklen Daten zu Bankkonten in Steuerparadiesen erhalten. Die Datensätze sollen die Namen von rund 2000 Kontoinhabern enthalten, darunter prominente Namen aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

(sda)