Leise, kraftvoll, E-Flieger

22. September 2016 19:35; Akt: 22.09.2016 20:58 Print

Schweizer Akrobatikpilot startet mit Elektromotor

von S. Spaeth - Es macht fast keinen Lärm und stösst keine Abgase aus: das erste akrobatiktaugliche E-Flugzeug. Die Betriebskosten sind tiefer als bei einer herkömmlichen Maschine.

Das erste akrobatiktaugliche E-Flugzeug geht in die Luft.
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Nach dem E-Auto kommt das E-Flugzeug. Auf dem Flugplatz in Raron im Oberwallis haben die Entwickler der Firma Hangar 55 am Mittwochnachmittag zusammen mit der Uhrenmarke Hamilton das erste kunstflugtaugliche Schweizer Elektroflugzeug vorgestellt. Der Silent Aircraft Twister ist mit einem Motor von Siemens und einer Batterie der Swatch-Tochter Renata ausgerüstet.

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Der E-Flieger wiegt rund 310 Kilogramm und hat eine Reichweite von 160 Kilometer. Die Betriebskosten des Flugzeugs liegen im Vergleich mit einer herkömmlichen Maschine bei rund einem Fünftel. Deshalb setzt die Luftfahrtindustrie grosse Hoffnungen in Elektro- und Hybridflugzeuge.

Wie sich das Flugzeug bewegt und was der Pilot sagt, sehen Sie im Video.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ueli am 22.09.2016 21:11 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach genial!

    Bravo und weiter so Jungs, dass ist eben noch Power Made in Switzerland!

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  • Sunpower am 22.09.2016 20:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Solar Impulse

    Vor drei Monaten haben einige hier im Chat Hr. Bertrand Piccard ausgelacht mit seinem Solar Impulse Flugzeug. Und jetzt gibt es schon Elektroflieger. 1:0 für Bertrand Piccard!

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  • marko 31 am 22.09.2016 19:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Elektromotor

    Ich bin begeistert

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Paul Lehner am 23.09.2016 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Geniale Sache

    Zum Glück gibt es solche Menschen! Für die Nörgler und Besserwisser ein Zitat von Einstein: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert!"

  • Stromer am 23.09.2016 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Solarzellen

    Mit Solarzellen auf den Flügelflächen, könnte die Reichweite sicher verlängert werden. Warten wir ab, es ist mal ein Anfang.

  • BärnerBär am 23.09.2016 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Highlight

    Toll Reichweite 160 km. Hoffentlich hat es keinen Gegenwind, sonst reicht es nicht mehr von Bern Belp auf den Flugplatz Kloten.

  • Steven Reynard am 23.09.2016 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Unser Freund, der Staat?

    Wenn das alles so gut und toll ist, warum ist dann die Maschine in Lithauen zugelassen? Nicht ganz gemäss BaZl oder was? Innovation ist nicht der schweizer (Amtes) Sache.

  • Roli am 23.09.2016 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Gut aber nicht fertig gedacht.

    Grundsätzlich gut so, aber woher stammt der Strom? Man muss immer alles einrechnen, auch die Herstellung des Flugzeuges selbst und die Energiegewinnung. Hand aufs Herz, wenn alles mit Strom läuft können wir die AKW`s nie abschalten.